• 20. Januar 2021
  • 12:10
  • Economy

Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 1.979 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 104,2. Auf einem ähnlichen Niveau lag die Inzidenz zuletzt Anfang Dezember.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 43.335 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 35.100 Personen gelten als geheilt. Gut 24.500 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Die Belieferungssituation ist weiterhin angespannt und die Verlässlichkeit zugesagter Impfstofflieferungen bleibt problematisch. Die Durchführung der Schutzimpfungen mit der zweiten Dosis und der bereits vereinbarten Termine für die erste Dosis kann termingerecht erfolgen. Bei Erhöhung der Impfstoffverfügbarkeit können zeitnah weitere Termine vergeben werden; gegenwärtig sind keine Termine verfügbar. Mittlerweile sind zugleich für die überwiegende Mehrheit der rund 150 Pflegeeinrichtungen in Hamburg Termine für die erste Schutzimpfung festgesetzt oder, für gut ein Drittel der Einrichtungen, bereits durchgeführt worden.
 
In insgesamt 49 Pflegeeinrichtungen sind aktuell 608 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. In 12 Pflegeeinrichtungen gibt es 20 oder mehr Fälle, davon in vier Pflegeeinrichtungen über 40 Fälle. Stadtweit sind 282 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen aktuell Corona-infiziert. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht. Sofern in der Pflegeeinrichtung kein Schnelltest angeboten wird, händigt die Einrichtung Besuchern eine Bescheinigung aus, mit der online oder telefonisch unter 040 42828 4000 ein Termin für einen kostenfreien Schnelltest vereinbart werden kann. Informationen dazu unter www.hamburg.de/besucher-schnelltest.
 
In Hamburg werden in 21 Krankenhäusern gegenwärtig 506 Patienten stationär behandelt, darunter 92 Fälle aus dem Umland. Von dieser Gesamtsumme ist für 78 Patienten aus Hamburg und 17 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt 344 der 506 Patienten sind im Alter von über 70 Jahren.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 16.200 Testungen, die Rate der positiven Befunde ist im Vergleich zu den Vorwochen auf 6,3 Prozent gesunken. Darüber hinaus werden in hohem Umfang Schnelltests durchgeführt, diese sind in dieser Statistik aber nicht erfasst.
 
In der 2. Kalenderwoche sind insgesamt 2.041 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 758 auf die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen zurück; 341 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen. Für 586 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 22 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen); Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in 13 Ausbruchssituationen mit insgesamt 554 zuzuordnenden Fällen handelt es sich dabei um eine Pflegeeinrichtung. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in 16 Fällen ist ein Infektionsort im Ausland (Schweden, Dubai, Spanien, Ägypten, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mexiko, Portugal, Rumänien, Großbritannien, USA) angegeben.
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 917 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Der Anteil der an SARS-CoV-2 Verstorbenen (bezogen auf alle SARS-CoV-2 Fälle in der jeweiligen Altersgruppe) bei den über 90-Jährigen liegt bei rund 17,6 Prozent, bei den 80- bis 89-Jährigen bei rund 16,7 Prozent, bei den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen bei rund 1,7 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent; im Alterssegment der 20- bis 29-Jährigen gibt es insgesamt absolut zwei Todesfälle, in darunter liegenden Alterssegmenten keine Todesfälle.
 
An der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung sind Anpassungen vorgenommen worden. Vor Gaststätten und ähnlichen Einrichtungen, die Speisen zum Mitnehmen verkaufen, gilt auch in Warteschlangen und Menschenansammlungen vor den Eingängen sowie auf Außenflächen und Stellplatzanlagen eine Maskenpflicht (§ 15). Für Ein- und Rückreisende aus Risikoländern gilt eine Pflicht zur Testung höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise und unabhängig vom Ergebnis eine zehntägige Quarantäne. Diese kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise durch einen negativen Test verkürzt werden – neu hierbei ist: Es muss sich um eine PCR-Testung handeln, eine Antigen-Testung ist nicht zulässig (§ 36a). Ausnahmen von der Quarantäne (z. B. bei geteiltem Sorge- oder Umgangsrecht oder für Grenzpendler) gelten zukünftig nicht, wenn es sich um eine Einreise aus einem (Mutations-) Virusvarianten-Gebiet im Sinne von § 3 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 der Einreiseverordnung handelt (§ 36).
 
Informationen für Bürgerinnen und Bürger
Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Die Corona-Hotline erreichen Bürgerinnen und Bürger unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 7 bis 17 Uhr.
Informationen zur Corona-Schutzimpfung können unter www.hamburg.de/corona-impfung abgerufen werden. Dort ist auch aufgeführt, wer derzeit aufgerufen wird, einen Termin für die Schutzimpfung zu vereinbaren.
 
Hinweis für Redaktionen
Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download).
 

Press contact

Sozialbehörde
Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040 42863 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/sozialbehoerde
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