• 30. März 2021
  • 15:40

Corona-Briefing KW 13: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 2.919 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 153,7.
 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 60.678 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 52.900 Personen gelten als geheilt. Gut 219.100 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; etwa 91.000 davon auch die notwendige Zweitimpfung. Insgesamt wurden damit bisher mehr als 310.100 Impfstoffdosen in Hamburg verabreicht. Welche Personen- und Berufsgruppen derzeit dazu aufgerufen sind, einen Termin zur Corona-Schutzimpfung vereinbaren, ist online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar.
 
Die Zahlen der positiv Getesteten in den Pflegeeinrichtungen sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau: Aktuell sind in insgesamt 9 Einrichtungen 13 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. Zudem sind derzeit stadtweit 29 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht. Die Durchführung von Schnelltests ist in den Einrichtungen selbst möglich.
 
Die Zahlen in den Hamburger Krankenhäusern sind im Vergleich zur Vorwoche gestiegen: Gegenwärtig werden in 20 Krankenhäusern 285 Patienten stationär behandelt, darunter 35 Fälle aus dem Umland. Von der Gesamtsumme ist für 80 Patienten aus Hamburg und 12 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt sind 119 der 285 Patienten im Alter von über 70 Jahren, 5 Patienten sind unter 20 Jahre alt.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs ist im Vergleich zur Vorwoche erneut gestiegen und liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 18.000 Testungen. Die Rate der positiven Befunde ist von 5,1 Prozent auf ca. 5,7 Prozent gestiegen. Darüber hinaus wurden allein in den Einrichtungen der Kindestagesbetreuung in der vergangenen Woche knapp 35.000 Schnelltests zur Selbstanwendung durchgeführt. Auch in den Testzentren, Apotheken und Arztpraxen finden in hohem Umfang Schnelltests statt, deren Ergebnisse den zuständigen Behörden nicht vollständig vorliegen. Bei einem positiven Schnelltestbefund schließt sich obligatorisch ein PCR-Test an.
 
Gegenwärtig werden Sequenzierungen in Hamburg zum eindeutigen Nachweis bekannter Virusvarianten im Rahmen einer randomisierten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen; der Umfang der Sequenzierungen lag in der vergangenen Woche bei 468 Proben. Die britische Variante B.1.1.7 ist in 552 Fällen eindeutig nachgewiesen (+215 im Vergleich zur Vorwoche), in weiteren 3.152 Fällen besteht aufgrund von epidemiologischen Verdachtsmomenten oder aufgrund von Voruntersuchungen der Verdacht auf diese Mutationsform. Die anderen beiden Varianten spielen in Hamburg bisher noch keine wesentliche Rolle: Die südafrikanische Variante B.1.351 wurde in zwei Fällen durch Sequenzierung bestätigt (+1), 16 Fälle befinden sich in Klärung. Die brasilianische Variante B.1.1.28 wurde in einem Fall nachgewiesen (keine Veränderung), es gibt einen Verdachtsfall.
 
In der 12. Kalenderwoche sind insgesamt 2.879 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; der größte Anteil der Fälle geht auf die Personen im frühen Erwachsenenalter zurück. So beziehen sich 510 Fälle auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen und 570 auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 187 Fälle dieser Woche gehen auf über 70-jährige Personen zurück, ebenfalls 187 Fälle auf die 0- bis 5-Jährigen.
Für 339 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 112 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in rund zwei Dritteln der Ausbruchssituationen (77 Ausbrüche mit 214 Fällen) handelt es sich um das private Umfeld bzw. den Haushalt, sieben Ausbrüche mit insgesamt zehn Fällen gehen auf den Arbeitsplatz zurück.
Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in 32 Fällen ist ein Infektionsort im Ausland angegeben (darunter Türkei, Polen, Griechenland und Ägypten).
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.372 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem Coronavirus infizierten über 90-jährigen Hamburgerinnen und Hamburgern liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei 23,1 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 19,4 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,3 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent.
 
Informationen für Bürgerinnen und Bürger
Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Informationen zur Corona-Schutzimpfung können unter www.hamburg.de/corona-impfung abgerufen werden. Allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung werden unter der Hotline des Bundes 116 117 beantwortet.
 
Für Fragen zu den Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 7 bis 17 Uhr und an den kommenden Feiertagen von 10 bis 15 Uhr erreichbar.
 

Press contact

Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040 428 63 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de  
 

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