• 16. März 2021
  • 13:51
  • Economy

Corona-Briefing KW 11: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 1.726 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 90,9.
 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 55.484 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 49.900 Personen gelten als geheilt. Gut 155.400 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; etwa 71.800 davon auch die notwendige Zweitimpfung. Insgesamt wurden damit bisher mehr als 227.200 Impfstoffdosen in Hamburg verabreicht.
 
Zur aktuellen Lage hinsichtlich der Impfterminvergabe siehe die separate Mitteilung vom heutigen Tag.
 
Die Zahlen der positiv Getesteten in den Pflegeeinrichtungen sinken weiter kontinuierlich: Aktuell sind in insgesamt 8 Einrichtungen lediglich 15 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. Zudem sind derzeit stadtweit 15 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht. Die Durchführung von Schnelltests ist in den Einrichtungen selbst möglich.
 
Die Zahlen in den Hamburger Krankenhäusern sind im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen: Gegenwärtig werden in 19 Krankenhäusern 262 Patienten stationär behandelt, darunter 39 Fälle aus dem Umland. Von der Gesamtsumme ist für 85 Patienten aus Hamburg und 16 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt sind 118 der 262 Patienten im Alter von über 70 Jahren.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 15.900 Testungen. Die Rate der positiven Befunde ist leicht von 4,1 Prozent in der Vorwoche auf ca. 4,5 Prozent gestiegen. Darüber hinaus werden in hohem Umfang Schnelltests durchgeführt, deren Ergebnisse den zuständigen Behörden nicht vollständig vorliegen.
 
Gegenwärtig werden Sequenzierungen in Hamburg zum eindeutigen Nachweis bekannter Virusvarianten im Rahmen einer randomisierten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen; der Umfang der Sequenzierungen liegt bei deutlich über 5 Prozent der positiven PCR-Befunde. Der Nachweis über die britische Variante B.1.1.7 liegt bisher in 245 Fällen vor (+68 im Vergleich zur Vorwoche), in weiteren 1.603 Fällen besteht aufgrund von epidemiologischen Verdachtsmomenten oder aufgrund von Voruntersuchungen der Verdacht auf diese Mutationsform. Nach einer erneuten Korrektur durch die Labore wurden die anderen beiden Varianten in Hamburg bisher nicht durch Sequenzierung bestätigt. 12 Fälle der südafrikanischen Variante B.1.135 befinden sich in Klärung, es gibt einen Verdachtsfall der brasilianischen Variante B.1.1.28.
 
In der 10. Kalenderwoche sind insgesamt 1.748 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 320 Fälle auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zurück und 336 auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 127 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen. Für 214 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 68 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in mehr als zwei Dritteln der Ausbruchssituationen (48 Ausbrüche mit 132 Fällen) handelt es sich um das private Umfeld bzw. den Haushalt, sechs Ausbrüche mit insgesamt 18 Fällen gehen auf den Arbeitsplatz zurück. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in vier Fällen ist ein Infektionsort im Ausland angegeben.
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.332 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem Coronavirus infizierten über 90-jährigen Hamburgerinnen und Hamburgern liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei 23 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 19,6 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,7 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent.
 

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