• 09. März 2021
  • 15:04
  • Economy

Corona-Briefing KW 10: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 1.526 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 80,4.
 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 53.758 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 48.500 Personen gelten als geheilt. Gut 125.500 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; etwa 62.900 davon auch die notwendige Zweitimpfung. Insgesamt wurden damit bisher mehr als 188.400 Impfstoffdosen in Hamburg verabreicht. Jeden Donnerstag werden neue Termine im Zentralen Impfzentrum freigeschaltet und vergeben. Welche Personen- und Berufsgruppen derzeit dazu aufgerufen sind, einen entsprechenden Termin zu vereinbaren, ist online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar.
 
Die Zahlen der positiv Getesteten in den Pflegeeinrichtungen sinken weiter kontinuierlich: Aktuell sind in insgesamt 14 Einrichtungen 27 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert; in keiner Pflegeeinrichtung gibt es mehr als 5 Fälle. Stadtweit sind 23 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen aktuell Corona-infiziert. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht. Die Durchführung von Schnelltests ist in den Einrichtungen selbst möglich.
 
In Hamburg werden in 19 Krankenhäusern gegenwärtig 259 Patienten stationär behandelt, darunter 55 Fälle aus dem Umland. Von der Gesamtsumme ist für 75 Patienten aus Hamburg und 17 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt sind 116 der 259 Patienten im Alter von über 70 Jahren.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 15.300 Testungen. Die Rate der positiven Befunde liegt wie in der Vorwoche bei ca. 4,1 Prozent. Darüber hinaus werden in hohem Umfang Schnelltests durchgeführt, deren Ergebnisse den zuständigen Behörden nicht vollständig vorliegen.
 
Gegenwärtig werden Sequenzierungen in Hamburg zum eindeutigen Nachweis bekannter Virusvarianten im Rahmen einer randomisierten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen; der Umfang der Sequenzierungen liegt bei deutlich über 5 Prozent der positiven PCR-Befunde. Der Nachweis über die britische Variante B.1.1.7 liegt bisher in 177 Fällen vor (+90 im Vergleich zur Vorwoche), in weiteren 1.272 Fällen besteht aufgrund von epidemiologischen Verdachtsmomenten oder aufgrund von Voruntersuchungen der Verdacht auf diese Mutationsform. Die südafrikanische Variante B.1.135 betreffend, haben die Labore eine Korrektur vorgenommen: Bisher wurde diese nur in einem Fall durch Sequenzierung bestätigt, weitere neun Fälle befinden sich in Klärung. Die brasilianische Variante B.1.1.28 wurde in Hamburg erstmals in einem Fall nachgewiesen, zudem gibt es einen Verdachtsfall.
 
In der 9. Kalenderwoche sind insgesamt 1.522 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 247 Fälle auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zurück und 294 auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 126 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen.
Für 220 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 66 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in mehr als zwei Dritteln der Ausbruchssituationen (47 Ausbrüche mit 146 Fällen) handelt es sich um das private Umfeld bzw. den Haushalt.
Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in fünf Fällen ist ein Infektionsort im Ausland angegeben.
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.312 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem Coronavirus infizierten über 90-jährigen Hamburgerinnen und Hamburgern liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei rund 22,9 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 19,6 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,8 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent.
 

Press contact

Martin Helfrich
Telefon: 040 42863 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
 

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