Liniendienste

Feederdienste

Linien- und Feederdienste

  • Der Hamburger Hafen verfügt über eines der engmaschigsten Liniennetze in Europa: Rund 100 Liniendienste verbinden die Hansestadt mit dem Großteil der weltweit über 1.000 Seehäfen. Andere Häfen können über Umladungen bedient werden. Darüber hinaus erfüllt Hamburg als Überseehafen eine wichtige Hub-Funktion zur Verteilung von Feederladung in die Nord- und Ostseeregion.

HHM / Dietmar Hasenpusch

Hamburgs weltumspannendes Liniennetzwerk

  • Rund 7.500 Seeschiffe kommen jedes Jahr in den Hamburger Hafen. Einer der Hauptmärkte sind die Asienverkehre: In 2020 wurde Hamburg durchschnittlich von 18 Vollcontainer-Asien-Diensten pro Woche angelaufen. Dazu kamen 41 Liniendienste in Nordeuropa, 16 nach Afrika, 15 in Richtung Rotes Meer, Arabischer Golf, 11 nach Südamerika, und 12 in Richtung Nordamerkia und zehn nach Mtttelamerika sowie diverse Direktverbindungen mit weiteren Fahrtgebieten, unter anderem Indien/Pakistan, Zentralamerika/Karibik und Australien/Pazifik.

    Das Wachstum der Anläufe von Containerschiffen mit Stellplatzkapazitäten von 10.000 TEU und mehr – sogenannten Ultra Large Container Ships (ULCS) – ist in Hamburg ungebrochen. Im Jahr 2020 machten 764 ULCS in Hamburg fest. Die Terminalbetriebe haben sich seit Jahren auf diesen Trend eingestellt und bauen ihre Anlagen entsprechend aus.

  • Regelmäßige Linienverbindungen in die ganze Welt

    • Connection Compass 2019/2020
      Broschüre

      Broschüre

      11.07.2019

      Connection Compass 2019/2020

      Der neue Connection Compass:

    • CMA CGM Jacques Saadé
      Special

      CMA CGM Jacques Saadé

      Die CMA CGM Jacques Saadé ist das erste Megamax-Containerschiff (23.000 TEU) weltweit, das mit Liquefied Natural Gas (LNG) fährt.

    • Schiff des Monats: HMM Algeciras
      Special

      HMM Algeciras

      Die HMM Algeciras ist das erste aus einer Reihe von zwölf baugleichen Schiffen. Sie und ihre Schwestern sind mit einer Länge von 400 Metern

HHM / H.-J. Hettchen

Hamburg als Transhipment-Hub für die Nord- und Ostseeregion

  • Großschiffe, die im Interkontinentalverkehr („Deep Sea"-Verkehr) eingesetzt werden, laufen in der Regel nur Häfen an, die ein ausreichendes Ladungsaufkommen aufbieten können. Häfen, die nur ein geringes Ladungsaufkommen generieren oder abseits der Hauptfahrtrouten liegen, werden meist im Zubringerverkehr (Feederverkehr) bedient. Dazu werden kleinere Containerschiffe mit an das jeweilige Fahrtgebiet angepassten Kapazitäten zwischen 300 und 1.800 TEU eingesetzt.

    Wichtige europäische Fahrtgebiete, die überwiegend mit Feederschiffen bedient werden, sind die Nord- und Ostsee. Hamburg ist die bedeutendste nordeuropäische Transshipment-Drehscheibe für diese Verkehre. Neben den Verteilerverkehren wird vielfach auch innereuropäische Ladung über den Hamburger Hafen für die Nord- und Ostseeregion verladen (Kurzstrecken-Seeverkehr/Short sea shipping). Wöchentlich gibt es zahlreiche Feeder- und Shortsea-Verbindungen von Hamburg nach Skandinavien, Polen, Finnland, Russland und in die baltischen Länder sowie nach Großbritannien, Irland und Island. Damit übernimmt Hamburg eine wichtige Rolle für den Außenhandel Deutschlands und der europäischen Nachbarländer.

    Wegen seiner Lage am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals (Kiel-Kanal) wird Hamburg auch als der westlichste Ostseehafen bezeichnet. Der Nord-Ostsee-Kanal ist ein entscheidender Standortvorteil für den Hamburger Hafen und die deutschen Seehäfen an der Nordsee im Wettbewerb mit den weiter westlich gelegenen Häfen. Von Hamburg aus beträgt der Wegevorteil zum Beispiel nach Gdańsk in Polen bei Nutzung des Kanals 437 Seemeilen gegenüber dem 874 Seemeilen langen Weg um die Nordspitze Dänemarks (Skagen) herum.

  • Feeder- und Shortsea-Verbindungen via Hamburg

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