Tag des offenen Denkmals 2017

Am 10. September 2017 findet bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“ steht. In Hamburg öffnen vom 8. bis zum 10. September 2017 über 140 Denkmäler ihre Türen. Bei Rundgängen, Führungen, Vorträgen und einem Kulturund Familienprogramm können Besucherinnen und Besucher die Hamburger Denkmallandschaft in voller Breite erleben. Viele Denkmäler sind sonst nicht öffentlich zugänglich und nur an diesem Wochenende für Interessierte geöffnet. Zahlreiche dieser historische Stätten und Bauten wurden mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg, des Denkmalschutzamtes, der Bürgerschaft und des Bundes restauriert.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht ausgewählter maritimer Veranstaltungen, das komplette Programm erhalten Sie unter folgendem Link www.denkmalstiftung.de

 

Altona-Altstadt

Köhlbrandtreppe


Carsten-Rehder-Str., 22767 Hamburg
 
Die Köhlbrandtreppe (1889) hat als Verbindung des ehem. Holzhafens mit der Palmaille eine besondere Bedeutung für Altona. Lt. Hipp inszeniert sie „den Übergang von der Wohnstadt zur Arbeitswelt des Hafens, gesiegelt mit den Wappen von Preußen und Altona im Tympanon der Brunnennische, die wohl nur symbolisch zur Erfrischung und Reinigung der Arbeiter vor der Rückkehr in die Stadt diente, wenn diese ihre Dienste für Merkur und Neptun (dargestellt in den Medaillons der Wandflächen) verrichtet hatten.“ Die derzeitigen Restaurierungsarbeiten umfassen u. a. blinden-u. sehbehindertengerechte Maßnahmen.
 
Führung: So. 13 und 14 h
Veranstalter: Architekturwerkstatt
 

 

    • (c) Architekturwerkstatt
    • (c) Architekturwerkstatt
    • (c) Wolfgang Vacano
    • (c) Wolfgang Vacano

Stuhlmannbrunnen

Platz der Republik, 22765 Hamburg
 
Der imposante Stuhlmannbrunnen (7,5 m hohe Kupferskulpturen in einem 20 x 10 m großen Granitbecken) wurde 1897 von Paul Türpe erschaffen. Gestiftet aus dem Legat G. L. Stuhlmanns sollte er an dessen Lebensleistung, die Gründung der Altonaer Gas- und Wassergesellschaft 1854 erinnern. Thema des Brunnen-Szenarios ist der bis ins 16. Jh. zurückreichende Konkurrenzkampf der Fischereihäfen Hamburg und Altona, dargestellt von um einen großen Fisch kämpfenden Zentauren, umgeben von Triton und Nereide, Fröschen und Echsen. Die Führung führt auch bis in das Denkmal hinein statt.
 
Führung: So. 14 und 16 h, nur nach Anm. bis 30.08. bei kontakt@altonaer-stadtarchiv.de (max. 15 P.), Festes Schuhwerk u. Taschenlampe erforderlich!
Veranstalter: Altonaer Stadtarchiv
 

 

Bergedorf

Vierländer GemüseewerSerrahnstr. 1, 21029 Hamburg
 
Seit dem Mittelalter waren die bis zu 16m langen Ewer die effektivsten Transportmittel, um die Region mit Gemüse, Obst, Holz und vielen anderen Gütern zu versorgen. Verdrängt von Eisenbahn und LKW wurde 1940 der letzte große Ewer außer Dienst gestellt. Am Denkmaltag wird auf dem Nachbau eines historischen Gemüse-Ewers über die dreijährige Bauzeit und die Herausforderung, aus verschiedenen historischen Quellen den Bauplan zu rekonstruieren, informiert. Die Führung „Von Schiffern und Müllern“ (So. 11 h) setzt sich zusammen aus Hafenrundgang u. Ewerfahrt auf dem Schleusengraben.
 
Offen: Sa. 12-18 h, So. 11-18 h
Führung: So. 11 h, nur nach Anm. bis 8.09. unter Tel.: 040-428912509, max. 10 P. Treff: Serrahnstr. 1, Wassertreppe 3
Programm: Sa. 12-18 h und So. 13-18 h Kurzfahrten a. d. Schleusengraben
 

 

    • (c) G. Bödewadt
    • (c) G. Bödewadt
    • (c) Peter Kaufner
    • (c) Peter Kaufner
Finkenwerder

Kutterhafen Finkenwerder

Köhlfleet-Hauptdeich, 21129 Hamburg
 
Seit 1994 liegen ehemalige segelnde Berufsfahrzeuge im Kutterhafen. Die stählernen Ewer FRIEDA und JOHANNA sicherten den Warenstrom zwischen Hamburg und den niederelbischen Marschen. Sie transportierten Baumaterial aus den Ziegeleien der Unterelbe, Obst und Gemüse aus dem Alten Land sowie Stückgüter wie Kisten und größere Gepäckstücke. Komplettiert wird das Ensemble durch DIE VERÄNDERUNG (Haseldorfer Ewer), HF 329 WILMA (ehem. Fischkutter) und ALTENWERDER ( Ex-HADAG-Fähre). Anlässlich der Finkenwerder Deichpartie 2017 ist auch das Kulturschiff ALTENWERDER, eine ehemalige HADAG-Fähre, geöffnet.
 
Offen: Sa. 11-17 h, So. 11-17 h
Führung: nach Bedarf kurze Fahrten auf dem Köhlfleet mit den Ewern FRIEDA oder JOHANNA. Treff: nördl. Ponton im Museumshafen (Dieselspende erbeten)
Programm: Finkenwerder Deichpartie 2017, Kulturschiff ALTENWERDER geöffnet
Veranstalter: Finkenwärder-Gaffel-Gemeinschaft e. V.
 

 

Speicherstadt

Ehem. Kaffeebörse Hamburg

Pickhuben 3, 20457 Hamburg
 
Um den großen Anteil Hamburgs am Kaffeewelthandel nach der Einführung von Terminmärkten in Le Havre und New York zu erhalten, wird 1887 auf Betreiben des ‘Vereins der am Caffeehandel beteiligten Firmen‘ die Hbger Kaffeebörse in Block O der Speicherstadt eingerichtet. 1944 zerstört, entstand 1955–59 der neue Block O mit Kontoren der Kaffeehändler und zwei Lagerhäusern für Rohkaffee sowie die Kaffeebörse in Block G (W. Kallmorgen, Börse mit Schramm & Elingius). Die Börse verlor in den 1960er-Jahren an internat. Bedeutung. In Kontorhaus und Börse eröffnete 2014 das AMERON Hotel.
 
Offen: Sa. und So. 14-18 h
Programm: Sa. und So. stdl. Vorträge
Veranstalter: AMERON Hotel Speicherstadt
 

 

    • (c) Ameron Hotel Speicherstadt
    • (c) Ameron Hotel Speicherstadt
    • (c) Elbe & Flut, Thomas Hampel
    • (c) Elbe & Flut, Thomas Hampel
Speicherstadt

Rundgang „Handelsmacht und Backsteinpracht"

Ein Speicherstadtrundgang mit einer Einführung im Speicherstadtmuseum. Die Speicherstadt wurde von 1885-1927 als zentrales Lagerhausviertel des Hamburger Hafens errichtet. Sie war jedoch immer mehr als reine Nutzarchitektur. Ihr geschlossenes Erscheinungsbild mit roten Backsteinfassaden in neogotischen Formen und die heute verlorenen Brückentore am Zollkanal machten sie vielmehr zu einer bildmächtigen Inszenierung einer Stadt aus Speichern, in der sich die damalige Weltgeltung des Hamburger Hafens widerspiegelte.
Führung: Sa. 11 h und 13.30 h (Dauer: 90 Min.) nur nach Anm. bis 7.09.bei info@speicherstadtmuseum.de. Treff: Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36
Museumsbesuch außerhalb d. Führung zum regulären Eintrittspreis
Veranstalter: Speicherstadtmuseum
 

 

Speicherstadt

Rundgang für Hörgeschädigte „Speicherstadt - Hamburgs Welterbe“

Führung durch die Speicherstadt und das Speicherstadtmuseum in deutscher Gebärdensprache (DGS) mit Reinhold Liebermann. Die Speicherstadt wurde von 1885-1927 gebaut. Über 100 Jahre lang lagerten hier Waren wie Kaffee, Tee, Gewürze oder Tabak. Heute werden immer mehr Speicher in Bürohäuser umgebaut. 2015 wurde die gesamte Speicherstadt von der UNESCO aufgrund ihrer einzigartigen Architektur zum Welterbe ernannt. In der Führung wird die Geschichte der Speicherstadt anschaulich dargestellt.
 
Führung: So. 12 h (Dauer: ca. 1,5 Std.). Treff: Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36
Museumsbesuch außerhalb d. Führung zum regulären Eintrittspreis
Veranstalter: Speicherstadtmuseum
 

 

    • (c) Elbe & Flut, Thomas Hampel
    • (c) Elbe & Flut, Thomas Hampel
    • (c) Stefan Knepper
    • (c) Stefan Knepper
HafenCity

Lieger CAESAR

Sandtorhafen, Ponton 6, 20457 Hamburg
 
Der Traditionslieger CAESAR wurde 1902 in Hamburg als Ewerführerei mit Werkstatt, Kontor- und Wohnräumen gebaut. Seit 2005 wird er von dem gemeinnützigen Verein Hamburger Hafen Lieger Verbund instand gesetzt und erhalten. Mit vielen historisch typischen Elementen wie einem wasserseitigen Ladegiebel und genietetem Stahlboden ist der Lieger CAESAR ein einzigartiger Zeitzeuge des Hamburger Hafens um 1900 und der damaligen Bauweise auf dem Wasser. Heute dient das schwimmende Gebäude als außergewöhnlicher Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Seit 2007 ist der Lieger als bewegliches Denkmal geschützt.
 
Offen: Fr.-So.12-19 h
Führung: Sa. 14 und 16 h („Was ist ein Hamburger Lieger – ein Hausboot? Schwimmende Gebäude - Hafen-Betriebe auf dem Wasser”) u. lfd. nach Bedarf, nur nach Anm. bis 8.09. unter post@hausbootverein.de
Programm: Ausstellung
Veranstalter: HHLV e. V.
 

 

HafenCity

Maschinenzentralstation

Am Sandtorkai 28a, Block M, 20457 Hamburg
 
1886/87 wurde zwischen dem Sandtorkai und dem Brooksfleet ein Kesselhaus mit angeschlossener Maschinenzentrale von Franz Andreas Meyer, Oberingenieur der Baudeputation und maßgeblicher Planer und Gestalter der Hamburger Speicherstadt, errichtet. Sie versorgte die Speicherstadt mit Strom und hydraulischer Kraft. Im 2. Weltkrieg wurde die Maschinenstation schwer beschädigt. 1955 wieder errichtet, war das Kessel- und Maschinenhaus bis 1999 in Besitz der Fleischwarenfabrik Gebr. Beisser. Seitdem befindet sich die Maschinenstation im Dornröschenschlaf, aus dem sie mit neuen Nutzungen erwachen wird.
 
Führung: So. 11-16 h stdl., nur nach Anm. bis 25.08. bei koehler-h@hhla.de oder Tel.: 040-30883602
Veranstalter:
HHLA
 

 

    • (c) HHLA
    • (c) HHLA
    • (c) Ernst Kopf
    • (c) Ernst Kopf

Barkassen-Shuttle zwischen Sandtorhöft/Kehrwiederspitze und dem Harburger Binnenhafen


Fahrzeiten am Sonntag: 10. September 2017:
ab Sandtorhöft/Kehrwiederspitze (Hafencity) – bis Kanalplatz, Harburger Binnenhafen: 10.30, 13.30 und 16.30 h
ab Kanalplatz, Harburger Binnenhafen – bis Sandtorhöft/Kehrwiederspitze (Hafencity): 12 und 15 hFahrpreise: Einfache Fahrt 10 €, Hin- und Rückfahrt 16 € (Kinder 50 %), Fahrkartenverkauf an Bord der Barkasse, max. 44 Gäste, Fahrzeit 75 Min., Wappen von Harburg, Mare-Invest-Sylt-GmbH
Veranstalter: KulturWerkstatt Harburg e.V.
 

 

HafenCity

Internationales Maritimes Museum Hamburg

Koreastraße 1, 20457 Hamburg
 
Der Kaispeicher B ist der älteste Speicher im Hamburger Hafengebiet. Er wurde 1878/79 von B. G. J. Hansen und W. E. Meerwein im neogotischen Stil als  Silo- und Bodenspeicher erbaut. Ab 2006 wurde er unter der Leitung der Architektin Mirjana Markovic und unter maßgeblicher Mithilfe der Baufirma Otto Wulff renoviert. Am 25. Juni 2008 eröffnete in seinen Räumlichkeiten das Internationale Maritime Museum Hamburg. Zum Tag des offenen Denkmals wird eine Architektur- und Museumsführung angeboten.
 
Führung: Sa. 9.09., 14 h (Dauer 2 Std.)
Museumsbesuch außerhalb d. Führung zum regulären Eintrittspreis
Veranstalter: Annette Moritz, Internationales Maritimes Museum Hamburg, Koreastraße 1, 20457 Hamburg 
 

 

    • (c) HHM
    • (c) HHM
    • (c) H.-J. Hettchen/Hapag-Lloyd AG
    • (c) H.-J. Hettchen/Hapag-Lloyd AG
Hamburg-Altstadt

Ballin-Haus – Firmensitz der Hapag-Lloyd AGBallindamm 25, 20095 Hamburg

Das Ballin-Haus wurde 1903 von dem damals renommiertesten Hamburger (Rathaus-) Architekten M. Haller erbaut. Das ehem. Verwaltungsgebäude der Hapag ist seit 1970 Sitz der Hapag-Lloyd AG. Benannt wurde das Haus nach A. Ballin, dem Generaldirektor der Hapag, der diese bis zum 1. Weltkrieg an die Spitze der Weltschifffahrt führte. 1921 wurde das Gebäude von dem Architekten F. Höger vergrößert und mit der heutigen Fassade versehen. Das Haus hat zwei Weltkriege überstanden und birgt bis heute originalgetreue Räume, die an die Ära Ballins erinnern.
 
Führung: Fr. 9.30, 10, 10.30, 14.30, 15 und 15.30 h und Sa. 10, 10.30 und 11 h (Dauer: 1 Std.), nur nach Anm. bis 6.09. bei presse@hlag.com. Treff: Empfang
Veranstalter: Hapag-Lloyd AG
 

 

Hamburg-Altstadt

Chilehaus

Fischertwiete 2, 20095 Hamburg
 
Das Chilehaus wurde 1922–24 nach Entwürfen Fritz Högers für Henry B. Sloman erbaut, dessen Hauptgeschäft der Import von Chile-Salpeter war. Die zwei überbauten Grundstücke wurden komplett ausgenutzt, die daraus resultierende Ostspitze zum wahrzeichenhaften Schiffsbug des Chilehauses, Symbol für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg. Die prägnante Klinkerfassade, die durch die Dynamik der verschiedenen Perspektiven besticht, wird durch expressionistisch gotisierende Arkaden von Richard Kuöhl bereichert. Das Hauptwerk Högers zählt seit Juli 2015 zum UNESCO Welterbe.
 
Offen: So. 10-16 h
Führung: 10-15 h stdl. Treff: Innenhof zwischen Häusern A + B
Programm: Musikalische Untermalung durch das „Moritz-Trio"
Veranstalter: Union Investment Real Estate GmbH
 

 

    • (c) Andreas Vallbracht
    • (c) Andreas Vallbracht
    • (c) Stefan Bischoff
    • (c) Stefan Bischoff
Hamburg-Altstadt

Ehem. Ballinhaus – Kontorhaus MeßbergMeßberg 1, 20095 Hamburg

 
Das Gebäude wurde 1923/24 nach den Entwürfen der jüdischen Architekten Gerson errichtet und nach dem jüdischen Direktor der HAPAG, Albert Ballin, benannt. Die Wendeltreppe im Treppenhaus zählt zu den schönsten des Kontorhausviertels. 1938 wurde das Ballinhaus „arisiert“ und in Meßberghof umbenannt. Ab 1942 lieferte die hier ansässige Firma Tesch und Stabenow Zyklon B direkt an die Konzentrationslager. Daran erinnert heute eine Gedenkstätte.
Offen: So. 15, 16 und 17 h
Programm: kurze Begehung der Gedenkstätte möglich
Veranstalter: Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e. V.
 

 

Kleiner Grasbrook

Hafenmuseum Hamburg

Australiastr. Schuppen 50a, 20457 Hamburg
                                        
Das Hafenmuseum befindet sich auf dem denkmalgeschützten Gelände eines Kaizungenensembles, dessen Schuppen 1907–12 erbaut wurden und als letzte erhaltene Kaischuppen der Kaiserzeit im Hamburger Hafen gelten. Zu sehen sind Exponate und Großobjekte zu den Themen Güterumschlag, Schifffahrt auf der Elbe und Schiffbau. Der schwimmende Schutendampfsauger IV und der Schwimmkran Saatsee stehen unter Dampf, das Berufstauchen wird mit einem Kupferhelmtauchgerät vorgeführt.
 
Führung: Sa. u. So. 15 h (Umschlag), Sa. u. So. 14 h (Schiffbau)
Programm: Sa. u. So. 10-18 h Dampfvorführung SAATSEE u. SAUGER IV Sa. u. So. 11-16 h Tauchvorführung
Familienprogramm: So. 14–17 h „Das kleine Hafenpatent“ (4–10 J.)
Museumsbesuch zum regulären Eintrittspreis
Veranstalter: Hafenmuseum Hamburg
 

 

    • (c) Hafenmuseum Hamburg
    • (c) Hafenmuseum Hamburg
    • (c) Klaus Braasch
    • (c) Klaus Braasch
Kleiner Grasbrook

MS Bleichen

Australiastr. Schuppen 52A, Liegeplatz am Bremer Kai hinter dem Hafenmuseum, 20457 Hamburg
 
Stückgutfrachter wie die BLEICHEN prägten das Bild des Hamburger Hafens vor der Zeit der Containerriesen. Auch an den 50er Kaischuppen machten regelmäßig solche Schiffe fest. Der fast 100 m lange Frachter lief 1958 vom Stapel. Er diente zunächst v. a. dem Transport von Zeitungspapier und Stückgut über die Ostsee. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde er 2007 zurückgeholt, und wird derzeit als Museumsschiff hergerichtet. Zu besichtigen sind Maschine, Laderäume, Salon, Brücke und Kammern. Die „Luke II" ist für Veranstaltungen ausgebaut und empfängt die Besucher mit dem rauen Charme der Seefahrt.
 
Offen: Fr.-So. 10-18 h
Führung: nach Bedarf (Maschinenanlage u. Brücke), Treff: Gangway
Programm: nach Bedarf: Umschlagsvorführung
Veranstalter: Stiftung Hamburg Maritim
 

 

Neustadt

Ledigenheim Rehhoffstraße

Rehhoffstr. 1-3, 20459 Hamburg
 
Das Ledigenheim wurde 1912 vom Bauverein zu Hamburg im Zuge der Sanierung der südlichen Neustadt errichtet. Seinerzeit entstanden Wirtschaftszentren wie das Kontorhausviertel, aber auch Wohnraum und viele Gemeinbedarfseinrichtungen. Nicht nur im Städtebau, bis hinein in die Wohlfahrtspflege wurden neue Wege beschritten. Die Teilhabe aller am Wohlstand stand dabei Pate. Als unzumutbar empfundene Lebensbedingungen, dunkle, schlecht versorgte Quartiere werden abgeschafft. Licht, Luft, Bildung und Kultur sollen allen offen stehen. In einem Vortrag werden Ideen und Bewegungen der Zeit vorgestellt.
 
Offen: Sa. 10-18 h
Programm: Fr. 17.30 h Vortrag „Das Ledigenheim – Ein gebautes Versprechen auf Teilhabe aller am Wohlstand. Bauwerke der Wohlfahrtspflege vor dem 1. Weltkrieg in Hamburg“ (Alk Arwed Friedrichsen, Architekt u. Denkmalpfleger), EG Ledigenheim
Veranstalter: Stiftung Ros
 

 

    • (c) Stiftung Ros
    • (c) Stiftung Ros
    • (c) Ernst Kopf
    • (c) Ernst Kopf

Harburg

Portalkran am Lotsekai

Lotsekai, Harburger Binnenhafen, 21079 Hamburg
 
Der Liebherr-Portalkran von 1972 symbolisiert die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1000-jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens. Er wurde von der Firma Mulch Güterservice über mehrere Jahrzehnte bis 2006 für den Umschlag von Schüttgut genutzt. Nach Verlagerung des Betriebs ging der Kran an die KulturWerkstatt Harburg e. V. über, die den denkmalgerecht sanierten betriebsbereiten und begehbare „KulturKran“ als Open-Air-Veranstaltungsort nutzt. Zwei ca. 50 Jahre alte Eisenbahnwaggons, ein Schiebewandwagen, Bauart Hbis 299 und ein Güterwagen, Bauart Gbs 213, ergänzen das Ensemble.
 
Offen: So. 12–18 h
Führung: 12 – 18 h lfd.
Programm: Jede volle Stunde: Kran in Bewegung
Familienprogramm: So. 12–18 h Kinder malen den Kran, basteln eigene Buttons und dürfen einmal „Kranführer“ sein
Veranstalter: KulturWerkstatt Harburg e. V.
Gefördert von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg
 

 

Harburg

Speicher am Kaufhauskanal - Neues Kaufhaus

Blohmstr. 22, 21079 Harburg
 
Der ehem. Umschlagschuppen von 1827, ein Fachwerkbau mit 3 Lagerböden, gilt als der älteste Großspeicher Hamburgs, der als Erweiterung des einst 1650 am südlichen Ende des Kaufhauskanals gelegenen „Alten" Kaufhauses gebaut wurde. 1881 wurde er zu Gunsten der Cuxhavener Bahn an den heutigen Standort versetzt und 1888 um einen Comptoiranbau ergänzt. Versteckt hinter einer Gründerzeitvilla zeigt er noch viele Rudimente der Arbeiten am Wasser aus dem 19. Jh. Seit 1956 als Lager genutzt, ließ ihn der in Harburg geb. Besitzer Rolf Lengemann restaurieren und für Veranstaltungen herrichten.
 
Offen: So. 10-17 h
Führung: 10-17 h halbstdl. Treff: im Hof neben der Kita
Veranstalter: K.-H. Altstaedt
Gefördert von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg
 

 

    • (c) Birgit Caumanns
    • (c) Birgit Caumanns
    • (c) Birgit Caumanns
    • (c) Birgit Caumanns
Harburg

Kontor- und Wohnhaus Kanalplatz 6

Kanalplatz 6, 21079 Hamburg
 
Das Gebäude in zentraler Hafenlage wurde 1854 vom Harburger Kaufmann L. W. Brammer als Wohnhaus mit „Comptoir“ errichtet. 1906 erfolgte der Umbau zu einem repräsentativen Kontorhaus für die Reederei und Schifffahrtsgesellschaft Renck & Hessenmüller (Distel & Grubitz). Aus der nahezu 100-jährigen Nutzungsgeschichte der Harburger Traditionsfirma sind Teile der historischen Kontorausstattung sowie Schriftzüge erhalten. Das alte Kontor wird heute von der KulturWerkstatt Harburg genutzt. Eine private Eigentümergemeinschaft verfolgt die schrittweise und denkmalgerechte Modernisierung.
 
Offen: So. 12 - 18 h
Veranstalter: Birgit Caumanns
 

 

Stadtteilübergreifend

Mit einem historischen Omnibus durch Hamburg

Der Hamburger Omnibus Verein e.V. (HOV) erhält über 30 historische Hamburger Stadt-, Schnell- und Kleinbusse aus den Jahren 1954-97. Dazu zählt auch ein Schnellbus, ein VÖV-Standardlinienbus I, der in Hamburg von 1969-84 beschafft und zwischen 1984-94 bei der HHA im Einsatz war. Am Denkmaltag fährt der HOV mit einem seiner Busse auf den Spuren der ehem. Straßenbahnlinie 18 um die Alster und passiert dabei auch das eine oder andere Baudenkmal.
 
Fahrten: So. 12, 13.30 und 15 h. Treff: U Borgweg. Nur Sitzplätze. Fahrpreis 10 Euro (Kinder 5 Euro). Weitere Infos unter www.hov-bus.de
Verkehrshistorische Ausstellung s. S. 85
Veranstalter: HOV. e. V.

Historischer Omnibus – Blankeneser Bergziege

Pendelverkehr zwischen S-Mittlerer Landweg und Maler- und Lackierer-Museum
 
Die historische "Blankeneser Bergziege" ist ein Linienbus von 1981. Bis in die 1990er Jahre fuhr er auf der Linie 48 durch das Blankeneser Treppenviertel. Dort können in den schmalen und engen Straße nur spezielle Kleinbusse eingesetzt werden. Da die „48“ eine HVV-Schnellbus-Linie ist, erklärt sich die Lackierung des Busses in der damaligen Produktfarbe hellbeige-rosa. Seit 1999 ist der Bus Museumsfahrzeug der VHH und nur zu besonderen Anlässen unterwegs. Am Wochenende pendelt der Bus zwischen S-Mittlerer Landweg und dem Maler- und Lackierer-Museum.
 
Hinweis: Fahrplan unter: www.vhhbus.de
Veranstalter: Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH
Fotograf/Bildrecht: Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH
 

Barkassen-Shuttle zwischen Sandtorhöft/Kehrwiederspitze und dem Harburger Binnenhafen

Fahrzeiten am Sonntag: 10. September 2017:
ab Sandtorhöft/Kehrwiederspitze (Hafencity) – bis Kanalplatz, Harburger Binnenhafen: 10.30, 13.30 und 16.30 h
ab Kanalplatz, Harburger Binnenhafen – bis Sandtorhöft/Kehrwiederspitze (Hafencity): 12 und 15 hFahrpreise: Einfache Fahrt 10 €, Hin- und Rückfahrt 16 € (Kinder 50 %), Fahrkartenverkauf an Bord der Barkasse, max. 44 Gäste, Fahrzeit 75 Min., Wappen von Harburg, Mare-Invest-Sylt-GmbH
Veranstalter: KulturWerkstatt Harburg e.V.
 

 

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