Schwergutumschlag in Hamburg

Schwergutumschlag in Hamburg

Hafen Hamburg – universell, vielfältig und leistungsstark

Wenn sich am 29. Mai bei der Messe Bremen die Türen zur Breakbulk Europe 2018 öffnen, dann trifft sich für drei Tage die Welt der Stückgutspezialisten an der Weser. Mit dabei natürlich auch der Hamburger Hafen, der seit der ersten Breakbulk-Messe 2006 immer zu den Ausstellern gehört. In diesem Jahr präsentieren sich in Halle 5 / Stand 1109 zehn Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg: Die Hafen- und Terminalbetreiber HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG, Seehafen Kiel, Lübecker Hafen-Gesellschaft und Brunsbüttel Ports, die Reedereien Hamburg Süd und ONE Ocean Network Express sowie die Transport- und Logistikdienstleister Alfons Köster, SACO Shipping, TCO Transcargo und Breeze Group.  
 

 

Wenn es schwer und groß wird  


Es ist die Vielfalt, die den Hamburger Hafen als Universalhafen auszeichnet. Deshalb ist der konventionelle Stückgutumschlag für den Standort von immenser Bedeutung. Diese Ladung ist äußerst arbeitsintensiv und hoch anspruchsvoll. Es braucht jede Menge Know-how, Erfahrung und Spezialequipment, um ihr gerecht zu werden – all das ist in Hamburg  vorhanden.

Der Hamburger Hafen verfügt über mehrere Multipurpose-Terminals, die sich auf ganz unterschiedliche Ladungsarten spezialisiert haben. Projektladung, Schwergut, überdimensionierte Kolli, RoRo-Ladung, Metalle, Forstprodukte, Südfrüchte – für jedes Gut findet sich in Hamburg das geeignete Umschlagunternehmen. Die Position Hamburgs als Stückguthafen im Rahmen der internationalen Transportketten wird zudem durch vielseitige logistische Dienstleistungen und Serviceangebote rund um den Breakbulk-Umschlag gestärkt.

Im Segment des konventionellen Seetransports sind in Hamburg über 25 verschiedene Reedereien aktiv. Die transportierten Güterarten und Fahrtgebiete sind vielfältig und reichen von wöchentlichen Fruchtdiensten aus der Karibik und Fahrzeugtransporten nach Westafrika bis hin zu zweiwöchentlich ostgehenden Mehrzweck-Services. Außerdem wird Hamburg bedarfsweise von Projekt- und Schwerguttonnage zur weltweiten Verschiffung von Anlagenkomponenten angelaufen. Rund 15 Prozent der jährlich ca. 9.000 Schiffsanläufe im Hamburger Hafen werden von Stück- und Schwergutfrachtern oder spezialisierten Einheiten für rollende Ladung oder Kühlgut unternommen.
 

 

    • Am C. Steinweg (Süd-West Terminal) können die landseitigen Kräne Stückgewichte bis 300 Tonnen heben. © C. Steinweg (Süd-West Terminal)
    • Am C. Steinweg (Süd-West Terminal) können die landseitigen Kräne Stückgewichte bis 300 Tonnen heben. © C. Steinweg (Süd-West Terminal)
    • Seit Anfang 2018 ist der 600-Tonnen-Schwimmkran „Enak“ in Hamburg stationiert © Lührs Schifffahrt GmbH & Co. KG
    • Seit Anfang 2018 ist der 600-Tonnen-Schwimmkran „Enak“ in Hamburg stationiert © Lührs Schifffahrt GmbH & Co. KG

Mehr Flexibilität durch neue Schwimmkrankapazitäten


Wenn es um besonders schwere Stückgüter geht, dann zeichnet sich der Hamburger Hafen durch eine große Flexibilität aus. Die Schwergewichte werden zumeist mithilfe bordeigener Kräne oder der landseitigen Krankapazitäten (bis max. 400 Tonnen) bewegt. Zudem stehen in Hamburg die beiden Schwimmkräne HHLA III (bis max. 100 Tonnen) und HHLA IV (bis max. 200 Tonnen) zur Verfügung, die im Tandembetrieb 300 Tonnen heben können. Mit dem „Enak“ ist seit Anfang des Jahres eine noch stärkere Option mit einer Tragfähigkeit von bis zu 600 Tonnen hinzugekommen.

Bisher war das Kraftpaket in Bremerhaven stationiert. Der neue Eigentümer Lührs Schifffahrt GmbH & Co. KG hat den Schwimmkran nach dem Erwerb von der Bugsier Reederei nach Hamburg verlegt. Mit der Stationierung von „Enak" in Hamburg bieten sich für Verlader, Projektspediteure und Schwergutreedereien ganz neue Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafen als Umschlagplatz für ihre Projektladung zu nutzen.
 

 

Schwergutumschlag in Hamburg

 

Mehrzweckterminals für Schwergutumschlag

 

Wallmann & Co.


Max. Tiefgang: 13,0 m

Verkehrsanschlüsse: Bahn, Lkw, Binnenschiff

RoRo Rampe: nein

Max. Krankapazität: 406 t

Hallenlager: 55.000 m²

​Freilager: 45.000 m²
 

 

Rhenus Midgard Dradenau


Max. Tiefgang: 10,5 m

Verkehrsanschlüsse: Bahn, Lkw, Binnenschiff

RoRo Rampe: ja

Max. Krankapazität: 104 t

Hallenlager: 55.000 m²

​Freilager: 115.000 m²
 

 

UNIKAI Lagerei & Spedition


Max. Tiefgang: 11,5 m

Verkehrsanschlüsse: Bahn, Lkw, Binnenschiff

RoRo Rampe: ja

Max. Krankapazität: 104 t

Hallenlager: 43.500 m²

​Freilager: 430.000 m²
 

 

C. Steinweg (Süd-West Terminal)


Max. Tiefgang: 11,5 m

Verkehrsanschlüsse: Bahn, Lkw, Binnenschiff

RoRo Rampe: ja

Max. Krankapazität: 300 t

Hallenlager: 65.000 m²

​Freilager: 210.000 m²
 

 

Schwimmkräne

 

Enak


Tiefgang: 3,1 m

Länge: 55,2 m

Breite: 25 m

Max. Krankapazität: 600 t

 

HHLA III


Tiefgang: - m

Länge: 50,0 m

Breite: 25,0 m

Max. Krankapazität: 100 t

 

HHLA IV


Tiefgang: - m

Länge: 43,0 m

Breite: 23,0 m

Max. Krankapazität: 200 t

 

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