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Hafen Hamburg stärkt Austausch mit Baden-Württemberg - Hafenempfang in Stuttgart betont enge Wirtschaftsbeziehungen

24.09.2025 15:30 Wirtschaft

Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Logistik folgten am 23. September der Einladung von Hafen Hamburg Marketing (HHM) zum Hafenempfang in Stuttgart. Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Industrie, Logistikunternehmen sowie Partner der Hamburger Hafenwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und gemeinsame Chancen im internationalen Handel auszutauschen.

Mit Beiträgen von Staatsrat Andreas Rieckhof (Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation Hamburg), Ministerialdirektor Michael Kleiner (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) und Ministerialdirektor Berthold Frieß (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg) wurde die enge Verbindung zwischen Deutschlands größtem Universalhafen und der exportstarken Wirtschaft Baden-Württembergs unterstrichen.

Baden-Württemberg – starkes Exportland, starker Partner für Hamburg

Baden-Württemberg zählt zu den wichtigsten Hinterlandregionen des Hamburger Hafens. Mit einer starken Wirtschaftsleistung und einer breiten industriellen Basis in Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik und Automotive ist das Land stark in den internationalen Warenströmen vertreten. 2024 wurden rund 380.000 TEU (Standardcontainer) zwischen Hamburg und Baden-Württemberg bewegt, davon rund 320.000 TEU auf der Schiene.

„Baden-Württemberg ist für den Hamburger Hafen ein Schlüsselmarkt. Hier sitzen global agierende Unternehmen, die auf leistungsfähige Logistikketten angewiesen sind – sowohl für ihre Exporte als auch für die Versorgung mit Vorprodukten und Rohstoffen“, betonte Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing.

„Im vergangenen Jahr machten Exporte rund 37 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Baden-Württemberg aus – ein eindrucksvoller Beleg für die zentrale Bedeutung internationaler Märkte und die Notwendigkeit einer starken globalen Anbindung unseres Landes. Der Hamburger Hafen ist dabei ein verlässlicher Partner. Trotz der aktuellen Herausforderungen im Welthandel eröffnen sich weiterhin große Chancen – sowohl für den Hafen als auch für exportstarke Regionen wie Baden-Württemberg. Es liegt an uns, diese Chancen entschlossen zu nutzen“, betonte Ministerialdirektor Michael Kleiner aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Besonders wichtig ist der Schienenverkehr: Das DUSS-Terminal Kornwestheim, größter Hub in Süddeutschland, wickelt allein mehr als 130.000 TEU mit Hamburg ab und wird derzeit erweitert. Auch das DUSS-Terminal Ulm-Dornstadt, mit 14 wöchentlichen Verbindungen nach Hamburg, steigert seine Kapazitäten deutlich. Damit werden die Transportwege effizienter und nachhaltiger gestaltet.

Logistik als Rückgrat für stabile Lieferketten

Funktionierende See- und Hinterlandverbindungen sind für Baden-Württemberg mit seinen über elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern von zentraler Bedeutung. In Zeiten globaler Unsicherheiten und wachsender geopolitischer Herausforderungen zeigt sich besonders, wie wichtig eine verlässliche Infrastruktur ist: Sie sichert nicht nur den reibungslosen Export und Import von Waren, sondern trägt auch zur Stabilität und Versorgungssicherheit innerhalb Deutschlands bei. Der Hafenempfang in Stuttgart machte deutlich, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Baden-Württemberg dafür eine solide Grundlage bietet.

Pressekontakt

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Leiterin der Repräsentanz

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Bereichsleiter Kommunikation

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