Weltweite Lieferketten werden zunehmend „grün“

25.11.2022 14:12 Umwelt

Eine nachhaltige Entwicklung der Häfen war eines der zentralen Themen der maritimen Woche in Hongkong. Auch die deutsche Außenhandelskammer, Invest Hong Kong und Hafen Hamburg Marketing (HHM) widmeten diesem Schwerpunkt im Rahmen der maritimen Woche ein hybrides Seminar mit einem anschließenden gemeinsamen Abend. Durch diesen führten HHM-Repräsentantin Anne Thiesen und Johannes Hack, Präsident der German Chamber of Commerce, Hongkong.


Als integraler Bestandteil der Greater Bay Area und eines der führenden maritimen Zentren in Asien ist Hongkong ein starker Handelspartner Deutschlands und insbesondere Hamburgs. Die beiden Hafenstädte haben das gemeinsame Ziel, die Nachhaltigkeit in den Häfen in den kommenden Jahren voranzutreiben und die ehrgeizigen Ziele des deutschen Klimaschutzgesetzes bzw. Hongkongs Klimaaktionsplan 2050 zu erreichen.


In einem Grußwort zeichnete Lam Sai-hung, Secretary for Transport and Logistics in Hong Kong, die Maßnahmen des Hafens Hong Kong nach, um nachhaltig zu arbeiten. Dabei betonte er auch smarte Lösungen, die die Prozesse im Hafen effizienter gestalten und gleichzeitig für mehr Umweltschutz sorgen.
Das konnte Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA AG, unterstreichen. Sie wies darauf hin, wie wichtig künftig eine Kooperation zwischen den Häfen sei, um auch gemeinsam nachhaltige Strukturen zu schaffen. „Mit Blick auf die großen Herausforderungen der Welt wie den Klimawandel sollten wir jede Gelegenheit nutzen, unsere Partnerschaft zu erweitern“, betonte die HHLA-Chefin. Das bestätigten auch Stefanie Seedig, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hongkong und Axel Mattern, CEO bei Hafen Hamburg Marketing (HHM) in ihren Grußworten.


Zuvor präsentierten Expertinnen und Experten während des Hybrid-Seminars mit dem Titel "Green Logistics Solutions from Germany", welche Lösungen für mehr Nachhaltigkeit sie bereits anwenden und entwickeln. Sie machten deutlich, dass alle an der maritimen Logistikkette Beteiligten bereits ihren Kohlendioxidausstoß reduzieren und mit Hochdruck daran arbeiten, weitere Lösungen zu finden.

Weltweite Lieferketten werden zunehmend „grün“

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      Anne Thiesen

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