Leichtes Umsatzplus bei russischen Seehäfen

14.07.2021 15:08 Wirtschaft

Auch der russische Markt hat sich von den Rückschlägen aus dem vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ein wenig erholt. Der Güterumschlag der russischen Seehäfen von Januar bis Juni 2021 belief sich auf 412,1 Millionen Tonnen. Das sind nach Angaben des der Verband der russischen Seehäfen 0,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das deutet auf eine positive Entwicklung in Russland hin, analysiert Natalia Kapkajewa, Hafen Hamburg Marketing-Repräsentantin in St. Petersburg.

Besonders positiv fiel der Umschlag mit einem Plus von acht Prozent von Trockenladung aus. Darunter war es insbesondere Kohle mit 101,5 Millionen Tonnen und damit mit einem Plus von 17,8 Prozent umgeschlagen wurde. Darauf folgen Eisenmetalle mit einem Plus von immerhin noch neun Prozent und damit einer Menge von 15,1 Millionen Tonnen. Mit 30,4 Millionen Tonnen und einem Plus von 6,7 Prozent liegt der Umschlag von Containern auf dem dritten Rang. Die höchsten Umschlagsverluste gab es beim Erz mit einem Minus von 15,1 Prozent. Hier wurden noch 5,2 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr umgeschlagen.

Eine negative Entwicklung zeigte auch der Umschlag von Flüssigfracht. Er sank um sechs Prozent und erreichte 211,3 Millionen Tonnen. Mit einem Minus von 9,4 Prozent trafen es auch Rohöl. Hier schlugen die Seehäfen noch 116,8 Millionen Tonnen. Lediglich der Umschlag von Flüssiggas stieg auf 17,3 Millionen Tonnen und verzeichnet damit ein Plus von 2,5 Prozent.

Das positive Ergebnis hatte jedoch keinen Einfluss auf die Ostseehäfen Ust-Luga, Primorsk und Vyssozk. Alle drei verzeichneten einen Rückgang des Umschlags. Lediglich St. Petersburg konnten den Umschlag um 2,6 Prozent auf 30,5 Millionen Tonnen steigern.

Leichtes Umsatzplus bei russischen Seehäfen

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