Deutsche Bahn organisiert Projektgeschäft im Infrastrukturbereich neu

02.07.2015 09:22 Wirtschaft

Weniger Schnittstellen, mehr Leistungsfähigkeit bei den Infrastrukturgesellschaften • Neue Ingenieurgesellschaft entsteht • Leitung durch Niko Warbanoff

Die DB fasst alle Funktionen, die für ein erfolgreiches Management von Infrastrukturprojekten nötig sind, bei den DB-Infrastruktur-unternehmen in einer Hand zusammen. Dazu wechseln rund 2.200 Mitarbeiter aus dem technischen und kaufmännischen Projektmanagement des Projektdienstleisters DB ProjektBau GmbH am 1. Juli 2015 zur DB Netz AG bzw. zur DB Station&Service AG. Zudem geht eine neue Geschäftseinheit im Infrastruktur-Ressort an den Start: Die DB Engineering & Consulting, in der die beiden Ingenieurgesellschaften DB ProjektBau und DB International mit insgesamt 4.000 Mitarbeitern zusammengefasst sind. Beide Gesellschaften sollen im ersten Quartal 2016 gesellschaftsrechtlich zu einem Unternehmen verschmelzen.

Die Geschäftseinheit DB Engineering & Consulting wird geleitet von Niko Warbanoff, der seit 2010 bereits Geschäftsführer der DB International ist und im DB-Konzern den Bereich Internationale Geschäftsbeziehungen verantwortet.

„Bund und Bahn investieren 35 Milliarden Euro bis 2019 in das deutsche Schienennetz. Soviel wie noch nie. Dazu braucht es mehr Fachleute für Planung, Bauüberwachung, Projektmanagement, dafür braucht es aber auch eine optimale Organisation“, sagt DB-Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer zum Ziel der Reorganisation.

Ende 2014 wurde ein Projekt zur Weiterentwicklung der Projektorganisation gestartet. Ziel: Projektmanagement und Projektsteuerung bei den Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen in einer Hand zusammenzufassen und mit der Verschmelzung von DB ProjektBau und DB International einen national wie international führenden Ingenieurdienstleister zu etablieren.

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