Start für die Fahrrinnenanpassung der Elbe

Die Fahrrinnenanpassung der Elbe ist offiziell gestartet. Das Startsignal gab unter anderem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Die Fahrrinne, also der für die Seeschifffahrt genutzte Teil der Elbe, wird von Hamburg bis zur Elbmündung vertieft und an einigen Stellen verbreitert. Ziel der Anpassung ist, den Hamburger Hafen besser erreichbar zu machen. Künftig können Containerschiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 m unabhängig von der Flut den Hamburger Hafen erreichen und auf der Flutwelle sogar mit einem Tiefgang von bis zu 14,50 m. Anders als bei vorherigen Vertiefungen der Elbfahrrinne gibt es diesmal ein umfangreiches Strombaukonzept, um die Tideenergie zu dämpfen und damit größere Veränderungen der Strömung und der Wasserstände zu verhindern. Zudem werden Beeinträchtigungen der Umwelt durch den Ausbau durch umfangreiche ökologische Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen. Die Fahrrinnenanpassung ist ein Gemeinschaftsprojekt der HPA und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Mit dem Abschluss wird 2022 gerechnet.

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