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Ambitioniert in Richtung Klimaneutralität
© PORT OF KIEL

Ambitioniert in Richtung Klimaneutralität

Der PORT OF KIEL gehörte zu den ersten Häfen weltweit, die Landstrom angeboten haben. Der Hafen gilt im Fähr- und Frachtbereich auch als Drehscheibe für den Ostseeraum.

Kiel ist nicht nur Landeshauptstadt des nördlichsten Bundeslandes, sondern auch ein traditioneller Hafenstandort. Der PORT OF KIEL dehnt sich über mehrere Hafenteile im Innenstadtbereich an Westund Ostufer der Förde aus. Seit jeher ist der Kieler Hafen ein Passagierhafen, der mit täglichen Direktverbindungen nach Norwegen und Schweden sowie einer Fährroute ins Baltikum eine wichtige Drehscheibe für Tourismus in Schleswig-Holstein bildet. Hohe Beliebtheit hat Kiel im Kreuzfahrtbereich: Mit über einer Million Kreuzfahrtgästen jedes Jahr zählt der norddeutsche Hafen zu einem der beliebtesten in Nordeuropa.

 

„Wir fühlen uns sehr wohl in der Hafenmetropolregion Deutschlands und schätzen die professionelle Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Hamburg - sei es bei Umweltthemen oder auf internationaler Bühne. Davon profitiert der PORT OF KIEL.“

Dr. Dirk Claus,
Geschäftsführer SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG

Auch im Frachtbereich ist der PORT OF KIEL breit aufgestellt. Neben der Fracht auf den Fähren Richtung Skandinavien, verzeichnet vor allem die Route nach Litauen eine wachsende Bedeutung, sowohl für den Hafen als auch geopolitisch. Die Schiffe, die lange die einzige tägliche Direktverbindung zwischen Deutschland und dem Baltikum waren, machen sechsmal die Woche im Kieler Ostuferhafen fest. Neben der Versorgung des Baltikums mit Gütern, ist vor allem ihre Relevanz bei Fragen militärischer Sicherheit größer geworden. Darüber hinaus werden am Ostuferhafen, dem Fracht- und Logistikzentrum des PORT OF KIEL, schwerpunktmäßig schwedische Forstprodukte umgeschlagen. Mit einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungsmaterialien in der Weltwirtschaft zeichnet sich auch in Kiel ein deutliches Wachstum in diesem Bereich ab. Der Kieler Hafen bietet dabei die ideale Kombination aus Multi-Purpose-Terminals mit einer flexiblen Nutzungsstrategie, die auf die Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Mit breiter Expertise und moderner Infrastruktur bietet insbesondere das Terminal Ostuferhafen ideale Bedingungen für den Umschlag von Schwergut und Projektladungen.

Mit den geografisch ideal gelegenen Terminals am Nord-Ostsee-Kanal nutzt der Kieler Hafen diesen Standortvorteil: So werden an der Nordmole jedes Jahr hohe Mengen an Massengütern, vor allem Schüttgut und Baustoffe, umgeschlagen, die von besonderer Relevanz für die Bauwirtschaft sind. Am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals gelegen, ist Kiel dabei uneingeschränkt an das nationale Binnenwasserstraßennetz angebunden. Diese Art des Transports ist für größere Schwergüter besonders prädestiniert, da ein Straßentransport aufgrund von Überhöhen, Überbreiten und hohen Ladungsgewichten oft nur schwer darstellbar ist.

Mit ambitionierten Umweltbemühungen, die eine Klimaneutralität bis 2030 vorsieht, hat der Kieler Hafen schon früh in Landstromtechnologie investiert. Bis Ende 2025 soll die gesamte Landstrominfrastruktur fertiggestellt sein. Schon jetzt werden über die Hälfte aller Fähr- und Kreuzfahrtanläufe mit grünem Ökostrom über die Anlagen versorgt. Für die Entwicklung der Technik setzt der Kieler Hafen immer wieder auf den Austausch mit anderen Akteuren aus der Metropolregion Hamburg.

Ambitioniert in Richtung Klimaneutralität
Ob Reachstacker oder Gabelstapler – der Port of Kiel hat die Geräte für jeden Umschlag.
© PORT OF KIEL / Tom Körber

Seehafen Kiel

  • Max. Tiefgang: 11,5 m
  • Hinterlandanbindungen: Bahn, Lkw, Binnenschiff, RoRo-Rampe
  • Max. Krankapazität: ca. 140 t
  • Lagerhallenfläche: 90.000 m²
  • Freifläche: >100.000 m²

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