Peter Pickhuben

Peter Pickhuben

Ich bin Peter – Peter Pickhuben – Hamburger Hafenmöwe in 10. Generation. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern – die findet man hier ständig im Hafen, bei all dem bunten Treiben, Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr. Daher weiß ich auch immer, was in Deutschlands größtem Universalhafen los ist. Wo gibt es das beste Fischbrötchen? Wie kann man selbst mal auf einem Containerschiff mitfahren? Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet der Hafen? Klickt einfach mal durch. Wenn ihr auch Geheimtipps, spannende Geschichten oder einfach ein Döntje zu erzählen habt, dann postet das doch einfach auf meiner Facebook-Seite (www.facebook.com/peterpickhuben) – dann fliege ich da mit meinem Fernrohr im Gepäck vorbei und nehme das für euch genauer unter die Lupe.

Peters Pinnwand

    • Tag der Logistik
      • Peters Top-Tipp: Einmal reinschnuppern bei den großen Logistikunternehmen ...
        • 05.01.18
        • 08:47
      • …diese Möglichkeit bietet der „Tag der Logistik“ einmal im Jahr. Initiiert wurde er 2007 von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und konnte somit schon sein 10-jähriges Jubiläum feiern. Unter dem Motto „Tag der Logistik“ bieten Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen einen Tag lang kostenlosen Einblick in ihre Betriebe. Aber auch Logistik- und Bildungsinstitute öffnen ihre Pforten und stellen Forschungsprojekte sowie Bildungsangebote in der Logistik vor. Die BVL hat sich als großes Ziel gesetzt, vor allem junge Menschen für eine Karriere in der Logistik zu begeistern. Zu den Unternehmen, die seit der ersten Stunde ununterbrochen beim „Tag der Logistik“ dabei sind, zählen unter anderem DHL, Geodis, Audi und DB Schenker. Letztes Jahr fand der „Tag der Logistik“ am 27. April mit 40.000 Teilnehmern statt. 670 Unternehmen boten deutschlandweit rund 400 Veranstaltungen an. Der „Tag der Logistik“ steht jedes Jahr unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“. 2018 findet er am 19. April statt. Interessierte Unternehmen, Forschungsinstitute, Initiativen o.ä., die den „Tag der Logistik“ mitgestalten und unterstützen wollen, können sich unter www.tag-der-logistik.de noch anmelden.
         

Weitere Einträge

      • Peters Zukunftsblick: ITS-Kongress 2021 zu Gast in Hamburg
        • 11.10.18
        • 10:27
      • Höher, schneller, weiter – nach diesen Maximen wird vor allem in den Technologie- und Mobilitätsbranchen vorgegangen. Auch die Stadt Hamburg folgt diesen und wird im Jahr 2021 Gastgeber des ITS-Kongresses sein, der jährlich zwischen Amerika, Asien und Europa rotiert. Die Hansestadt möchte dabei neue Wege der Vernetzung zwischen Mobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnologien aufzeigen, wodurch das Transportwesen leistungsfähiger und nachhaltiger gestaltet wird. Dies ist besonders im Hinblick auf räumlich und ökonomisch begrenzte Kapazitäten in Städten notwendig. Schon heute übernimmt Hamburg eine Vorreiterrolle: Im Zuge des smartPort-Projekts der Hamburg Port Authority (HPA) wurde im Hamburger Hafen eine intelligente Straße entwickelt, die unterschiedliche Daten sammelt, sodass beispielsweise bessere Aussagen über die Infrastrukturinstandhaltung getroffen werden können. Aber auch die Straßen außerhalb des Hafens sind digital unterwegs: Mithilfe von Straßenverkehrskameras wird der Verkehrsfluss kontrolliert und so können schneller Maßnahmen zur Regulierung eingeleitet werden. Auch bei Unfällen kann dies dazu dienen, Rettungskräfte zeitnah zu alarmieren. Weiterhin sind die Parksysteme der Stadt miteinander vernetzt, wodurch Autofahrer über Anzeigetafeln oder mobile Anwendungen in Echtzeit das für sie passende Parkhaus mit freier Stellfläche finden.

      • Peter freut sich: Umweltschutz durch Senkung von Schiffsemissionen
        • 28.09.18
        • 14:46
      • Saubere Luft atmet jeder gerne ein. Und um die Luft im Hamburger Hafen sauberer zu bekommen und den Ausstoß von Emissionen zu senken, startete der Hamburger Hafenschifffahrtsverband Ende 2016 ein Pilotprojekt: mehrere mittelständische Betriebe mit insgesamt 20 Fahrzeugen sind für vier Monate testweise mit dem sogenannten GTL (Gas-to-Liquids), also verflüssigtem Gas, gefahren. Messungen ergaben damals einen verringerten Ausstoß von Rußpartikeln, Stickoxiden und Kohlendioxid. Nach diesem Probebetrieb entschied sich das Unternehmen Maritime Circle Line, ein Anbieter von Hafenrundfahrten, für die weitere Nutzung des synthetischen Dieselkraftstoffs. Der „neue“ Kraftstoff sei nicht nur schwefelarm, sondern komplett schwefelfrei. „Dadurch sind Mitarbeiter und vor allem Gäste nicht mehr den schädlichen Schwefelgasen ausgesetzt“, so Gregor Murie, Geschäftsführer der Maritime Circle Line. Er ist überzeugt von diesem Produkt und nimmt auch in Kauf, dass es etwas teurer als herkömmlicher Kraftstoff ist. Zwar hätte der Motor nicht ganz so viel Power, aber darüber könnten sich die Gäste freuen: dauert die Hafenrundfahrt doch so ein bisschen länger. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist zudem ein leiserer Motor und das, für diese Art des Umweltschutzes am Motor keine Umbaumaßnahmen vorzunehmen sind.
         

    • Peter entdeckt: Gewässerdaten in Hamburg jederzeit griffbereit
      • Peter entdeckt: Gewässerdaten in Hamburg jederzeit griffbereit
        • 20.09.18
        • 10:40
      • Sich als Wassersportler spontan über die Wassergüte von Bille, Alster und Co informieren? Kein Problem: Mit der „Gewässerdaten Hamburg“-App des Instituts für Hygiene und Umwelt in Hamburg ist man immer auf dem Laufenden, da die App jederzeit mit Werten wie Chlorophyllgehalt, Wassertemperatur und Algenentwicklung aufwartet. Die Daten werden stündlich aktualisiert, denn die verschiedenen Messstationen in Hamburgs Gewässern, insgesamt sind es zehn, prüfen und liefern rund um die Uhr Daten. Eine Kartenfunktion in der App zeigt an, wo genau die einzelnen Messstationen im Einsatz sind. Seit langem schon können einzelne Werte auf der Webseite des Instituts abgerufen werden, die App stellt jedoch eine Erleichterung für alle Angler, Wassersportler und Hobbybiologen dar. Die Messdaten sind jederzeit in praktischer Form als Grafik oder Liste verfügbar. Außerdem können die Daten durch einen Webservice exportiert oder auch in andere Internetseiten oder Apps eingebaut werden.
        Hamburg ist das erste deutsche Bundesland, das eine App in dieser Art bereitstellt. Bezogen werden kann die App kostenlos in den Stores von Google (Android) und Apple (iOS).
         

    • Peter staunt: Die Hafenbienen
      • Peter staunt: Die Hafenbienen
        • 11.09.18
        • 04:25
      • Warum Bienen wichtig sind, ist einfach zu beantworten: Sie sind das drittwichtigste Nutztier der Welt und bestäuben fast 80 Prozent aller für den Menschen wichtigen Nutz- und Wildpflanzen. Diese Bedeutsamkeit wurde vielen jedoch erst in den letzten Jahren bewusst, seitdem ganze Bienenvölker aufgrund von Pestiziden und anderen Schadstoffen sterben. Genau an dieser Stelle greift ein Projekt der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die seit 2015 acht Bienenvölker auf ihrem Container Terminal Altenwerder (CTA) hält. Diese knapp 320.000 Bienen zeigen eindrucksvoll, dass trotz der rund 18.000 Schiffe, die den Hafen jährlich anlaufen, Natur und Schifffahrt durchaus vereinbar sind. Die Bienen brachten in den letzten drei Sommern vielen Schleckermäulern der HHLA das „Hafengold“ näher, unter welchem Namen ausschließlich Mitarbeiter den Honig erwerben können. Der betreuende Imker, Stephan Iblher, freute sich sehr über dieses Projekt, da er schon immer davon träumte, einen Hafenhonig herzustellen. Die Reinheit des Honigs prüft regelmäßig ein international renommiertes Lebensmittelinstitut und findet dabei weder Blei, noch Glyphosat oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Die letztjährige Ernte könne als typischer Sommerhonig bezeichnet werden: minzig-frisch und blumig, wobei der Geschmack von Linden dominiere, so Iblher.
        Nicht nur die HHLA kümmert sich in Hamburg um den Fortbestand der Bienen, sondern auch BEEsharing. Das in Hamburg gegründete Netzwerk „vermietet“ die summenden Helfer an Obstanbauer in der Elberegion und bespricht mit diesen einen fachgerechten Einsatz der fliegenden Mitarbeiter. Dies ist einerseits wichtig für bessere Erträge, andererseits dient es auch dem Erhalt der Bienen und ihres natürlichen Lebensraums. Ab Juni 2018 wird BEEsharing zudem einen Bienenbildungscontainer auf dem Hamburger Großmarkt aufstellen, wo sich Groß und Klein über die Wichtigkeit von Bienen informieren können.
         

      • Peter staunt: CMA CGM setzt bei Großcontainerschiffen auf Flüssigerdgas
        • 27.06.18
        • 09:20
      • Die französische Reederei CMA CGM hat neun neue Großcontainerschiffe bestellt. Jedes dieser Schiffe soll bis zu 22.000 TEU laden können, soviel wie kein anderes Containerschiff zuvor. Das aktuelle Flaggschiff der Reederei, die „CMA CGM Bougainville“ (Foto), trägt rund 18.000 TEU. Als momentane Weltrekordhalter gelten die OOCL-Neubauten wie die „OOCL Hong Kong“ mit 21.413 TEU. Der Neubauauftrag ist also schon allein eine Meldung wert. Das Besondere ist jedoch: Die Neubauten werden mit Flüssigerdgas, Liquefied Natural Gas (LNG), betrieben. CMA CGM ist damit die erste Containerlinienreederei, die ihre Schiffe mit dieser umweltfreundlichen Antriebstechnik ausstatten lässt. Bisher sind hier die Kreuzfahrtreedereien in der Rolle der Pioniere. Ein Schiff mit LNG zu betreiben, verbessert den ökologischen Fußabdruck um gut 20 Prozent. Auch die Hamburg Port Authority begrüßt und fördert den umweltfreundlichen Kraftstoff mit Vergünstigungen beim Hafengeld.

      • Peter entdeckt: Auf Entdeckungstour mit den Hafen-Scouts
        • 01.06.18
        • 07:10
      • Was passiert eigentlich auf den Terminals im Hafen? Wie sieht ein Container von Innen aus? Und was wird alles auf Schiffen transportiert? Die Hafen-Scouts wissen Bescheid. Hinter dem Projekt stecken das Hafenmuseum Hamburg, das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Hamburger Schulkinder, die die 4. Klasse besuchen, erhalten so die Möglichkeit, einen Einblick in den Hafen zu gewinnen. Im Hafenmuseum erfahren sie spielerisch wie früher und heute die Arbeit im Hamburger Hafen aussieht. Ein Höhepunkt ist der speziell für die Hafen-Scouts ausgebaute Container, der im Hafenmuseum steht. In ihm sind Waren und Dinge des Alltags platziert, die mit dem Container überhaupt erst zu uns gelangen. Hier wird deutlich, woher unsere Turnschuhe, Jeans, Tee, Bananen und vieles mehr kommen. Danach geht’s weiter zum automatisierten HHLA Container Terminal Altenwerder, wo die Kleinen den Umschlag von Containern und die riesigen Containerschiffe hautnah erleben dürfen. Ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem die kleinen Hafen-Scouts gar nicht mehr aus dem Staunen kommen.

      • Peter staunt: Home Sweet Container-Home
        • 23.05.18
        • 16:35
      • Viele Menschen zieht es in die Stadt, doch der Wohnraum wird knapp und vielerorts unbezahlbar. Sogenannte „TinyHouses“, also Kleinsthäuser mit oft nicht mehr als 15 Quadratmetern Fläche, sind gerade in urbanen Ballungszentren ein neuer Trend. Eine besondere Form ist das Wohnen im Container. Dabei denkt man zuerst an einen ungemütlichen Baucontainer oder ähnliches: Klingt gar nicht einladend. Und trotzdem geben Container als Mini-Wohnung so einiges her. Ein gebrauchter 40-Fuß-Container kostet etwa 2.000 Euro, bietet 26 Quadratmeter Wohnfläche und viel Raum für Kreativität. Containerhäuser sind nachhaltig, vergleichsweise günstig, platzsparend, schnell gebaut und robust. So wurde beispielsweise in Berlin aus Containern ein Studentenwohnheim errichtet. EBA 51 nennt sich das Projekt. In den gestapelten Containern entstanden kleine Apartments mit Schlaf- und Wohnbereich, Küchenzeile und Badezimmer, also alles was man zum Leben braucht.

      • Peter erklärt's: 50 Jahre Containerumschlag in Hamburg
        • 14.05.18
        • 01:36
      • Warum sind Container denn eigentlich geriffelt? Ganz einfach: Damit sie den hohen Belastungen, z.B. häufiges Verladen oder Vibrationen auf dem Schiff, standhalten können. Und heutige Container erleben einiges, bevor sie nach zwölf Jahren endgültig ausgemustert werden. Für den Hamburg Hafen sind diese bunten und geriffelten Boxen seit 50 Jahren sehr wichtig, denn sie sind der Grund für Umschlagszahlen in Millionenhöhe. Aber für dich und mich sind sie auch wichtig, denn sie transportieren alles, was uns lieb und teuer ist: Kaffee, Kakao, Autos, Sofas – ohne Container würde uns einiges im Leben fehlen. In einen 40-Fuß-Container passen zum Beispiel etwa 8.000 Turnschuhe oder 28.000 Liter Bier. Heute gibt es Schiffe, die können bei einer Länge von 400 m bis zu 21.000 Standardcontainer (20-Fuß-Container) transportieren. Als 1968, also genau vor 50 Jahren, die „American Lancer“ als erstes Vollcontainerschiff den Hamburger Hafen anlief, transportierte sie bei einer Länge von 213 m knapp 1.200 Container. Im Vergleich der Schiffsgrößen vollzog sich also in den letzten 50 Jahren eine knappe Verdoppelung, wohingegen sich die Ladekapazität um das Achtzehnfache erhöht hat. Das macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar: Zu Beginn der Containerisierung machte der Anteil des Transports im Schnitt zehn Prozent des Produktpreises aus, heute sind es nur noch knapp drei Prozent oder weniger. Die Transportkosten eines Tablet-PCs von Asien nach Hamburg können z.B. unter 20 Cent betragen. Weitere Informationen, warum der Containerumschlag in Hamburg so eine tolle Sache ist, erfährst du hier: „50 Jahre Container Hamburg“

    • Peter staunt: Die Transportverpackung der Zukunft ist intelligent
      • Peter staunt: Die Transportverpackung der Zukunft ist intelligent
        • 23.01.18
        • 12:50
      • Was sehen wir vor unserem inneren Auge, wenn wir an die Transportverpackung der Zukunft denken? Den uns seit Jahrzehnten bekannten Pappkarton? Smarte Verpackungen im schnittigen Design? Oder intelligente Behälter, die mit uns kommunizieren? Digitalisierung und Industrie 4.0 sind derzeit die dominierenden Themen in der Logistik. Welche Auswirkungen der technische Wandel auf die Transportverpackung haben wird, hat daher das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML untersucht. Das Forscherteam geht davon aus, dass die Transportverpackung auch in Zukunft aus der uns bekannten Wellpappe bestehen wird. Papier besitzt eine zufallsabhängige, individuelle Faserstruktur, die sich als Identifikationsmerkmal für eine kostengünstige und automatische Produktidentifikation (AutoID) eignet – die Anbringung von Labeln auf der Verpackung würde somit entfallen. Neu sind auch elektronische Sensoren zur Transportüberwachung. So lassen sich jederzeit Informationen zum Zustand des Pakets erfassen, an die Datenzentrale weiterleiten und die Unversehrtheit des Packguts überwachen. Der Zusteller liefert dann die möglicherweise beschädigte Ware erst gar nicht aus. Auch die Art und Weise der Paketzustellung wird sich in den nächsten Jahren wohl verändern: Es wird vor allem auf einen umweltfreundlichen Transport mit Lastenrädern, Drohnen oder sogar Robotern gesetzt. Die Verpackung der Zukunft wird also intelligent und wird vielleicht auch irgendwann auf digitalem Weg mit uns kommunizieren.
         

    • Peter erklärt‘s: „Tannenbaumwerfen“ im Hamburger Hafen
      • Peter erklärt‘s: „Tannenbaumwerfen“ im Hamburger Hafen
        • 07.12.17
        • 09:42
      • In meinem Heimathafen gibt es die Tradition des „Tannenbaumwerfens“, jedes Jahr fliegen die grünen Nadelbäume in der Adventszeit durch die Luft. Ich habe mich schlau gemacht, was es damit überhaupt auf sich hat. Die Aktion „Einen Tannenbaum für alle Schiffe im Hamburger Hafen“ stammt vom Nordmann Informationszentrum und findet seit 1996 statt. Von einem Fahrgastschiff aus verteilt der Weihnachtsmann Tannenbäume an alle im Hafen liegenden Schiffe. Damit die Tannenbäume auch auf den Schiffen ankommen müssen sie von Bord zu Bord geworfen werden, 50 bis 60 Tannenbäume bringen somit jedes Jahr ein bisschen weihnachtliche Stimmung auf Tanker, Bulker, Containerfrachter und Arbeitsschiffe. Viele Seeleute verbringen die Weihnachtsfeiertage auf hoher See oder auf dem Schiff im Hafen, weit weg von den Lieben und die Tannenbäume sollen ihnen ein kleines Stückchen Norden und festlichen Glanz bringen, doch vor allem auch eine Freude bereiten. Und ich muss sagen: Ich finde das `ne richtig tolle Sache.
         

    • Peter staunt: Mastenziehen im Museumshafen
      • Peter staunt: Mastenziehen im Museumshafen Oevelgönne
        • 13.10.17
        • 11:41
      • Da ist mir doch zu Ohren gekommen, dass bei dem Finkenwerder Hochseekutter Präsident Freiherr von Maltzahn die beiden Masten am kommenden Samstag, 14. Oktober, gezogen werden. Das hat mich erst Mal gewundert, da es nicht üblich ist die gesteckten Masten im Winter zu ziehen. Der Grund für die außergewöhnliche Aktion ist ein Werftaufenthalt der Maltzahn in Ditzum an der Ems. Der Kutter hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel, er wurde 1928 gebaut, und jetzt müssen am Unterwasserschiff diverse Spanten als wichtige, substanzerhaltende Maßnahme ausgewechselt werden. Die Masten werden mit Hilfe vom Museumsschwimmkran HHLA I / Karl Friedrich Steen, der hat übrigens das gleiche Baujahr wie der Kutter, gezogen. Dieser Kran war zur damaligen Zeit eine kleine Sensation – denn ein schwimmender Kran der Lasten bis zu 30 Tonnen heben und schwenken konnte, war eine echte technische Innovation. Wahnsinn, dass der Kran heute noch voll funktionsfähig ist, ich bin ja sowieso der Meinung, dass man historische Schiffe erhalten sollte.

         

    • Links die "Peking" in der Elbmündung und rechts die "Peking" wird in die Combi Dock III gezogen
      • Peter staunt: Eine Viermastbark aus dem Jahre 1911 wird saniert
        • 06.09.17
        • 14:05
      • Es kommt nicht sehr oft vor, dass ein 106 Jahre altes Schiff in einen Trockendock gezogen wird. Allerdings ist das jetzt erst mit der „Peking“ geschehen. Die Viermastbark, die Teil der berühmten Flying P-Liner ist, wurde im Juli mit einem Dockschiff von New York bis zur Elbmündung gebracht und von dort aus dann mit Schleppern bis zur Peters-Werft in Wewelsfleth.

        Für die nächsten anderthalb Jahre wird sie nun im Trockendock liegen und in ihren Originalzustand gebracht – so gut wie dies eben noch möglich ist. Die „Peking“ war ehemals ein Frachtsegler für die Reederei F. Laeisz und wurde unter anderem im Salpeterhandel mit Chile eingesetzt. Seit 1976 lag sie als Museumsschiff im New Yorker Hafen – wurde dort aber leider nicht gepflegt. Deshalb sind für die Sanierung jetzt auch 26 Mio. Euro vorgesehen, diese werden übrigens vom Bund gezahlt.

        Ab 2020 soll die „Peking“ im Hamburger Hafen als neues Museumsschiff des Deutschen Hafenmuseums genutzt werden. Für die stolze Dame ist dies die Rückkehr in ihren Heimathafen, denn sie wurde 1911 bei Blohm + Voss in Hamburg gebaut.
         

    • Eine kleine Gegenüberstellung: Das Willkomm Höft damals und heute
      • Peters Rückblick: Gastfreundlichkeit am Willkomm Höft
        • 12.06.17
        • 17:18
      • So wie man Gäste in den eigenen vier Wänden begrüßt und verabschiedet, so werden es auch die Schiffe, die den Hafen Hamburg anlaufen oder verlassen – 2017 schon seit 65 Jahren. Die Wedeler Schiffsbegrüßungsanlage im Schulauer Fährhaus blickt also auf eine lange Tradition zurück, die am 12. Juni 1952 ins Leben gerufen wurde.

        „Willkommen in Hamburg, wir freuen uns, Sie im Hamburger Hafen begrüßen zu dürfen“, dröhnte es an jenem Donnerstag durch die Lautsprecher des Willkomm Höfts. Untermalt wurde das Ganze mit der Nationalhymne des Landes, unter dessen Flagge das Schiff fuhr. 150 Hymnen mussten im Vorfeld aufgenommen und zudem die Begrüßungstexte auf Landessprache eingesprochen werden.
        Eingeweiht wurde die Anlage bereits am Tag zuvor: An diesem 11. Juni 1952 passierte allerdings kein Schiff mehr die Begrüßungsanlage, die Premiere wurde vertagt. Der japanische Dampfer „AK AGI Maru“ war der erste, der die neue Tradition erfahren durfte. Der Kapitän des Schiffes war so begeistert von der Geste des Fährhauses, dass er den Verantwortlichen einen Besuch abstatte und sich für die Gastfreundlichkeit bedankte.

        Nach 65 Jahren und etlichen hunderttausend begrüßten und verabschiedeten Schiffen prägt das Willkomm Höft mittlerweile den Alltag auf der Elbe. Diese Tradition wirkt entgegen eines gängigen Vorurteils und zeigt, dass Norddeutschland eben doch warm und herzlich sein kann.

        Wer nicht live beim Schulauer Fährhaus dabei sein kann, kann unsere Virtuelle Schiffsbegrüßung online sehen. 

    • Die Göltzschtalbrücke gilt als Wahrzeichen des Vogtlands.
      • Peter staunt: Fünf spektakuläre Eisenbahnbrücken Deutschlands
        • 07.06.17
        • 09:26
      • So unterschiedlich die 25.718 Bahnbrücken in der Bundesrepublik sind, so identisch sind sie doch in ihrem Zweck. Die Bauwerke überwinden schon seit jeher von der Natur gegebene Barrieren und vom Menschen geschaffene Hindernisse, sie dienen als Verbindung zwischen Orten, Städten und Nationen.

        Das Durchschnittsalter der deutschen Eisenbahnbrücken lag 2016 bei 57 Jahren. Mit fast 180 Jahren ist die Bahnbrücke Wurzen die älteste, sie wurde 1838 in Betrieb genommen. Die knapp 30 Jahre jüngere Brücke zwischen Kehl und Straßbourg ist „international tätig“ und überspannt die Grenze über den Rhein. Die Kölner Hohenzollernbrücke, die Bestandteil vieler Skyline-Abbildungen ist, belegt mit 1220 Zügen täglich den ersten Platz in der Kategorie der verkehrsreichsten Bahnbrücken.

        Steinreich aber dennoch nicht aus Gold gefertigt ist die Göltzschtalbrücke in Sachsen. Mehr als 26 Millionen Ziegelsteine und 98 Bögen wurden verbaut – damit ist sie die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Ein anderer Baustoff kommt bei der Müngstener Brücke zum Einsatz. Die mit 107 Metern höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ist komplett aus Stahl gefertigt. Unter der Konstruktion hätte sogar Miss Liberty Platz.

        Und damit die Eisenbahnbrücken auch in Zukunft eine reibungslose Logistik ermöglichen können, profitieren sie von dem größten Modernisierungsprogramm in der Geschichte der Deutschen Bahn, das derzeit umgesetzt wird. Fast 900 Brücken sollen im Rahmen dieses Programms bis 2019 modernisiert werden.
         

    • Das Lösch-Ambulanzboot Oberspritzenmeister Repsold der Feuerwehr Hamburg.
      • Peter erklärt's: Was, wenn es brenzlig wird?
        • 27.04.17
        • 14:57
      • Über 286.000 Alarmierungen zählte die Feuerwehr Hamburg im vergangenen Jahr, knapp 12.000 Mal war ein Brand die Ursache. Obwohl die meisten Notrufe auf den Bereich Eimsbüttel und somit nicht auf die direkte Nähe zur Elbe entfielen, ist der Hafen bestens gerüstet für eventuelle Ereignisse. Zwei Löschbootstationen – also die Anleger für die Feuerwehrboote – unterhält die Hamburger Feuerwehr. Zu ihren Einsatzfahrzeugen zählt sie außerdem drei Löschboote, von denen zwei im aktiven Einsatz sind und eins als Reserve gedacht ist.

        Bestens gewappnet also, sollte es im Hafen zu einem Notruf kommen. Und so soll es auch in Zukunft bleiben: Die Hamburg Port Authority (HPA), die ab Juli dieses Jahres die Löschboote der Feuerwehr in ihr Flottenmanagement aufnimmt, hat bereits ein neues Schiff in Auftrag gegeben. Die Kiellegung erfolgte Ende April im niedersächsischen Berne. Das neue Löschboot wird mit 43 Metern Länge und 10 Metern Breite das größte in der Geschichte der Hamburger Feuerwehr.

        Zwei weitere kleinere Löschboote werden 2019 die Flotte ergänzen und so das Sicherheitskonzept der Feuerwehr Hamburg – sowohl an Land als auch zu Wasser – vervollständigen. Einen Film zu der Kiellegung des neuen Boots gibt es hier.

      • Peter staunt: So arbeiten Hafenlogistiker
        • 15.03.17
        • 14:53
      • Der Hamburger Hafen: Arbeitsplatz von mehreren tausend Fachkräften und von denen, die es werden wollen. Unter ihnen auch Christopher Thiedemann, der mitten in seiner Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik steckt. Gehört habt ihr ja vielleicht schon einmal von diesem Lehrberuf. Aber wisst ihr denn auch, was im Detail dahinter steckt? Diese Frage greift die ARD auf und kam für die Dreharbeiten mit ihrem Bildungskanal alpha zu uns nach Hamburg. Christopher wurde in seinem Arbeitsalltag begleitet und erklärt, welches die Ausbildungsschwerpunkte sind und was er konkret macht. So gehören Helm und Handschuhe ebenso zu seiner Ausrüstung wie ein gutes Verständnis für Physik und Mathematik zu seinem Profil.
         
        Christopher und seine Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik sind Teil der Sendereihe „Ich mach’s!“. Weitere Berufsportraits rund um die Logistikbranche wie Hafen- und Binnenschiffer, Berufskraftfahrer, Eisenbahner, Fachlagerist, Speditions- und Schifffahrtskaufleute sowie viele weitere Ausbildungsberufe gibt’s auf dieser Website.

    • Wo jetzt die Elbphilharmonie steht
      • Peters Rückblick: Wo jetzt die Elbphilharmonie steht
        • 13.01.17
        • 09:55
      • Am 11. und 12. Januar 2017 war es endlich soweit. Die Elbphilharmonie, das neue Hamburger Wahrzeichen, wurde endlich eröffnet. Aber was stand eigentlich vorher an dieser Stelle? Mein Großvater hat mir dazu eine spannende Geschichte erzählt. Auf dem Großen Grasbrook, an der westlichen Spitze des alten Dalmannkais, wurde vor dem Ersten Weltkrieg der Kaispeicher A errichtet. Er war der seinerzeit größte und modernste Speicher im Hafen, der durch seinen Turm an eine Kirche erinnerte. Im Turm selbst war ein echter Hingucker untergebracht, der den Takt im Hafen bestimmte: die Zeitballuhr. Sie war die Zeitansage des Hafens. Denn als es weder digitale Zeitmesser noch GPS gab, brauchte man exakt gehende Uhren, um auf See anhand der Gestirne sicher und präzise navigieren zu können. Pünktlich auf die Sekunde um zwölf Uhr fiel der Zeitball am Kaiserspeicher, und die Seeleute konnten ihre eigenen Uhren exakt einstellen. Um zehn Minuten vor zwölf wurde der Zeitball zunächst halb und um drei Minuten vor zwölf schließlich ganz hochgezogen. Pünktlich um zwölf Uhr fiel der einen Meter große schwarze Ball dann drei Meter tief. Ein echtes Spektakel. Mehr zu der Geschichte findet ihr unter: www.hafen-hamburg.de/de/elbphilharmonie

    • Schiffsführungssimulator im Internationalen Maritimen Museum
      • Peters Top-Tipp: Taugst Du zum Kapitän?
        • 28.12.16
        • 11:29
      • Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, wie es sich anfühlt, einen 55.000-BRZ-Containerriesen über die Elbe zu schippern, dann bist Du hier genau richtig: Im Internationalen Maritimen Museum in der Hamburger Speicherstadt kannst Du auf der Brücke der „Tokyo Express“ das Kommando über dieses rund 300 Meter lange Containerschiff übernehmen. Wie das geht? Im Schiffsführungssimulator! Von Stade elbaufwärts geht man auf spannende Revierfahrt oder manövriert das Schiff in den Häfen Hamburg, Los Angeles oder Singapur bis an den Kai. Dabei wird einem ganz schnell klar, was Schiffskapitäne, Lotsen und Schlepper jeden Tag aufs Neue leisten müssen. Kurs halten, Ausweichmanöver im Begegnungsverkehr fahren, aber auch Nebel oder schwere See sind nur einige der Herausforderungen, die zu bewältigen sind. Wer denkt, dass hierzu kräftig am Steuerrad gekurbelt wird, irrt sich. Kurs und Geschwindigkeit regelt man als Kapitän mit nur einer Hand am Joystick. Probiert es aus, die Crew des Museums freut sich auf Euch!
        www.imm-hamburg.de
         

      • Peter staunt: Die ältesten Weihnachtsgrüße kommen aus Norddeutschland
        • 29.11.16
        • 09:50

      • Wer hätte das gedacht? Die älteste noch bestehende Radiosendung der Welt kommt doch tatsächlich hier aus Norddeutschland. Am 24. Dezember 1953 wurde der erste „Gruß von Bord“ über die Küstenfunkstelle Norddeich Radio gesendet.

        Seither können Angehörige und Freunde an Heiligabend ihren Lieben auf See Weihnachtsgrüße über den Äther schicken. Lange Zeit war die Sendung „Gruß von Bord“ oft die einzige Möglichkeit für Seeleute, zu Weihnachten die vertraute Stimme der Ehefrau, Freundin oder des Kindes zu hören – die Kurzwelle machte es möglich.

        Selbst heute, im Zeitalter von Handy und Internet ist die Kultsendung für die Seeleute und ihre Angehörigen immer noch von großer Bedeutung. Ende 1998 schickte Norddeich Radio zum letzten Mal Weihnachtsgrüße in alle Welt. Das war aber nicht das Ende. Heute geht „Gruß von Bord“ auf NDR 90,3 und NDR Info am 24. Dezember ab 20:05 Uhr auf Sendung. Die Seeleute nutzen den Livestream im Internet oder lesen dort die E-Mail-Grüße ihrer Familie. Auch ich wünsche allen Seefahrern auf der ganzen Welt eine schöne Adventszeit.
         

    • Delphis Bothnia
      • Peter erklärt's: Wer ist eigentlich Max?
        • 21.11.16
        • 12:27
      • PanMax, SuezMax, NOK-Max! Wer ist eigentlich dieser Max? Besser müsste man fragen: Was ist Max? Denn die drei Buchstaben sind in diesem Fall die Abkürzung für Maximum oder maximal und bezeichnen die jeweils größtmöglichen Schiffsabmessungen für die Fahrt durch einen Kanal, also den Panamakanal, den Suezkanal oder den Nord-Ostsee-Kanal (NOK), der international Kiel Canal genannt wird.

        Hintergrund für meine Ausführungen ist der Bau einer neuen Serie von vier Kiel-Canal-Max-Schiffen. Das erste davon ist seit Herbst 2016 in Fahrt und heißt „Delphis Bothnia“. Das Containerschiff setzt ganz neue Maßstäbe: Mit einer Länge von 177,56 m, einer Breite von 30,50 m und einer Kapazität von über 1.900 TEU ist es das größte Feederschiff, dass speziell für die Ostseefahrt gebaut wurde.

        Anders als beispielsweise im Panamakanal sind beim NOK weniger die Schleusenabmessungen die begrenzende Größe als vielmehr der Tiefgang, der auf maximal 9,50 m festgelegt ist. Je nach Länge und Breite des Schiffs nimmt der zulässige Tiefgang proportional ab. So darf beispielsweise ein Frachter mit einer Länge von 160 m und einer Breite von 27 m bis auf einen Tiefgang von 9,50 m abgeladen werden. Die „Delphis Bothnia“ darf aufgrund ihrer größeren Dimensionen allerdings nur einen Tiefgang von 8,80 m bei der NOK-Passage haben. Das heißt, dass sie nicht voll abgeladen den Kanal durchfahren kann.

        Trotz Kanalgebühren und Lotsenpflicht lohnt sich die rund achtstündige Fahrt durch den NOK. Im Durchschnitt sparen die Reedereien für die Fahrt zwischen Nord- und Ostsee gut 250 Seemeilen im Vergleich zur Skagen-Route. Das spart Zeit und Treibstoff. Da verwundert es nicht, dass der Nord-Ostsee-Kanal die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt ist. Jedes Jahr passieren rund 32.000 Schiffe die künstliche Wasserstraße. Hinzu kommen noch mal ca. 14.000 Sportboote, die den NOK jährlich nutzen.

        In unserer Schiffdatenbank findest Du mehr Infos zu „Delphis Bothnia“.
         
         

    • Containerbrückenumzug
      • Peter staunt: Umzug XXL – HHLA Containerbrücken umgeparkt
        • 07.10.16
        • 16:46
      • Letzens habe ich einen ganz besonderen Umzug im Hamburger Hafen bestaunt. Die HHLA hat zwei 600 Tonnen schwere Containerbrücken sozusagen „umgeparkt“. Vom HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) ging’s zum O’Swaldkai.

        Für den sicheren Transport auf einem Spezialponton sorgte die Schwergutspedition Schleif. Je Containerbrücke dauerte der Umzug jeweils nur eine Stunde. Die Installation am neuen Standort wurde dann ebenfalls ohne Probleme schnell durchgeführt.

        Weil auf dem bisherigen Einsatzterminal CTT die beiden Containerbrücken zur Abfertigung der besonders großen Containerschiffe von der Größe nicht mehr passten, können sie jetzt am O’Swaldkai bei der Abfertigung kleinerer Schiffe wertvolle Dienste leisten.    
         

    • Historischer Kran
      • Es war einmal …: Historische Kräne für die neue Elphi
        • 05.10.16
        • 16:48
      • War klar! Ich hab’s mal wieder als erster gesehen. Als ich letztens über Hamburgs neuem Wahrzeichen, der Elbphilharmonie – oder besser Elphi – kreiste, habe ich es entdeckt. Endlich ist der erste von drei denkmalgeschützten Halbportalkränen an seinen Ursprungsplatz auf der Südseite der Elbphilharmonie zurückgekehrt.

        Bis Anfang der 1990er Jahre – ich kann mich noch erinnern – wurden mit diesen Kränen die Kaffee- und Kakaosäcke von den Schiffen in das Innere des Kaispeichers A, dem heutigen Fundament der Elphi, verladen. Die Kräne wurden in den letzten Jahren von der Stiftung Hamburg Maritim zunächst zusammen mit dem Projekt „Jugend in Arbeit Hamburg e.V.“, dann in Eigenregie vor den 50er Schuppen saniert.

        Tolle Sache und ein Dank an alle, die das ermöglicht haben. Und ich habe einen großartigen neuen Landeplatz.
         

    • Kattwykbrücke
      • Peter erklärt's: Schneller an die Ostsee – die Neue Kattwyk-Brücke macht’s möglich
        • 04.10.16
        • 11:57
      • Neulich hab ich mal wieder einen kleinen Inspektionsflug über die Kattwyk-Insel gemacht. Hui, da ist ganz schön was los. Denn die Hamburg Port Authority baut für alle, die nicht wie ich fliegen können, mit Nachdruck an der neuen Kattwyk-Brücke.

        Die kombinierte Straßen- und Bahnbrücke überquert die Süderelbe zwischen Kattwyk-Halbinsel und Moorburg schon seit 1973. Durch den Neubau sollen gleichzeitig die Kapazitäten im westlichen Bereich des Hafens erhöht und die Ostverkehre dadurch entlastet werden. Im November 2015 erfolgte bereits der Lückenschluss der neuen Straßenbrücke Kattwykstraße. Im Frühjahr 2016 begann die HPA mit dem Bau des Hauptbauwerks, der neuen Eisenbahnhubbrücke. Ab 2017 erfolgen der Stahlbau, die Antriebstechnik und schließlich der Gleisbau. 2020 soll die neue Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

        Das hat dann auch eine unmittelbar positive Auswirkung auf die Warentransporte von und zur Ostseeregion. Meine Grafik zeigt, wie der bisherige Weg über Harburg und Maschen durch die Neue Bahnbrücke Kattwyk abgekürzt wird. Die Zeitersparnis gegenüber der ursprünglichen Route schätzt die HPA auf circa eine Stunde ein. Vielleicht fahr ich dann auch mal mit der Bahn! 

    • Roboter
      • Peter staunt: Lagerarbeiter-Roboter im Einsatz
        • 02.10.16
        • 12:01
      • Ein bisschen unheimlich find ich es ja schon: Transportroboter, die Waren oder ganze Regale durch große Logistikzentren zu dem Platz schieben, wo sie gerade benötigt werden. Was für mich noch nach Science-Fiction klingt, ist bei Amazon in den USA, Polen und seit Anfang 2016 auch in Großbritannien schon Alltag. So wurde es mir zumindest von durchreisenden Möwen berichtet.  

        In den großen Logistikzentren unterstützen Robotersysteme die Mitarbeiter bei der Warenkommissionierung. Menschen stehen an ergonomischen Arbeitsstationen und lassen sich von Robotern die zu verpackenden Spielzeuge, Bücher oder Elektrogeräte bringen. Das spart Zeit und ermöglicht sogar 50 Prozent mehr Lagerflächenausnutzung. Die Transportroboter sind 5,5 Stundenkilometer schnell und können bis zu 340 Kilogramm heben.

        Zukünftig will der Online-Händler sogar Roboterarme installieren, die die Waren selbstständig ent- und verpacken sollen. So weit, dass sie die menschlichen Angestellten komplett ersetzen könnten, sind die Roboter aber längst noch nicht. Sie müssen mithilfe von 3D-Kameras lernen, räumlich zu sehen und zu verstehen, aus welchem Material ein Kuscheltier oder ein Buch besteht, um es richtig greifen zu können.
        Damit eines klar ist:

        Eine Roboter-Möwe kommt mir nicht in die Tüte!  

         

    • Container müssen auf die Waage
      • Peter erklärt's: Container müssen auf die Waage
        • 30.09.16
        • 12:06
      • Habt ihr schon mal Horrorbilder von beschädigten oder verlorengegangenen Containern auf hoher See gesehen? Meist infolge eines schweren Sturms. Häufig waren falsche Gewichtsangaben in den Ladungspapieren die Ursache für solche Unglücksfälle, weil zum Beispiel die Gewichte von Verpackungsmaterial, Paletten oder dem Leercontainer nicht zu dem Ladungsgewicht addiert wurden.Dadurch haben die Schiffsplaner keine verlässlichen Angaben für eine sichere Stauplanung gehabt.

        Das hat sich seit dem 1. Juli 2016 nun geändert! Da ist eine neue internationale Verordnung in Kraft getreten, die eine bestätigte Bruttomasse, die sogenannte VGM (Verified Gross Mass), voraussetzt, bevor ein Container auf ein Seeschiff verladen werden darf. Der Versender ist somit für die Überprüfung des gepackten Containergewichts zuständig. Gibt es Abweichungen zwischen dem in den Ladungspapieren angegebenen Gewicht und dem realen Gewicht, darf der Container nicht verladen werden. Diese Verordnung erhöht die Sicherheit und Transportqualität in der Lieferkette.
         

    • Extra langer Güterzug
      • Peter staunt: Mega-lange Güterzüge im Hamburger Hafen
        • 29.09.16
        • 11:58
      • Meine Kollegen haben es mir ja schon erzählt, aber jetzt habe ich ihn endlich selbst gesehen. Den extra-ultra-mega-langen Güterzug von Hamburg nach Dänemark.

        Seit Ende 2015 fahren diese XXL-Güterzüge auf der Relation Maschen-Padborg im regulären Verkehr auch bis in den Hamburger Hafen (Hohe Schaar). 835 Meter sind die Riesenzüge lang. Das entspricht der Länge von acht Fußballfeldern. Sie können im Vergleich zu Zügen mit der eigentlich maximal zugelassenen Gesamtlänge von 740 Metern Länge bis zu zehn Waggons und 15 Container mehr pro Zug transportieren. Das nennt sich effizienter Ressourceneinsatz.

        Die Anbindung des Hamburger Hafens an die Pionierstrecke zwischen Maschen und Padborg ist ein wichtiger Baustein zur Bewältigung des Verkehrszuwachses im Güterverkehr auf der Schiene. Diese extra-langen Züge kamen Ende 2012 erstmals zwischen Maschen und Dänemark zum Einsatz. Eine Machbarkeitsstudie für fünfzehnhundert Meter lange Züge ist bereits seit einiger Zeit im Gange und die erklärte Vision der Bahnverantwortlichen für die „Megaliner auf der Schiene“. Mega-gut, find ich!
         

    • Sicherheit im 30-Sekunden-Takt
      • Peter erklärt's: Sicherheit im 30-Sekunden-Takt
        • 28.09.16
        • 16:24
      • Bei Lokführern ist gutes Reaktionsvermögen gefragt – das muss ich Euch eigentlich nicht sagen. Sie tragen die Verantwortung für die Sicherheit des Zuges und müssen während der gesamten Fahrt sekundenschnell in Notfallsituationen reagieren können.

        Ob der Lokführer gesund, wach und damit reaktionsfähig ist, wird durch die sogenannte Sicherheitsfahrschaltung (Sifa) getestet. Während der Fahrt hält der Lokführer ein Pedal oder eine Taste gedrückt. Alle 30 Sekunden muss er den Druck unterbrechen, um der Sifa zu bestätigen, dass er reaktionsfähig ist. Tut er dies nicht, warnt das System zunächst optisch, nach einigen Sekunden akustisch und wenn dann immer noch nicht reagiert wird, wird der Zug notgebremst.

        Sowas hätte ich auch gerne, wenn ich mal wieder im Halbschlaf durch die Lüfte segle. 

    • Lokomotive
      • Es war einmal ...: Seeschiffe und Lokomotiven – Traumpaar seit 150 Jahren
        • 10.09.16
        • 16:53
      • Auch wenn ich ein Flieger-Ass bin, heimlich schlägt mein Herz nicht nur für Schiffe, sondern auch für Lokomotiven. Schon seit 1866 bilden Seeschiffe und Lokomotiven im Hamburger Hafen ein Traumpaar. Damals wurde erstmals eine Dampflok am gerade neu eröffneten Sandthorquai – wo heute die HafenCity glänzt – abgefertigt. Er war die erste trimodale Hafenanlage in Hamburg. Die Eisenbahnwagen konnten so dicht an die Kaimauer ranfahren, dass die Ladung direkt vom Schiff in den Wagen verladen oder andersherum gelöscht werden konnte. Vom Sandthorquai aus konnten die Züge über das Hamburger Eisenbahnnetz direkt nach Kiel, Berlin oder Lübeck fahren. Über Harburg bestand darüber hinaus eine Schienenverbindung nach Hannover.
        Übrigens! Meine Kollegen von Hafen Hamburg Marketing haben ein tolles Web-Special über 150 Jahre Hamburger Hafenbahn zusammengestellt. Also, einsteigen, Türen schließen, und ab geht die Fahrt.

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