22. Februar 201609:45Hinterland

ZDS positioniert sich zu Y-Trasse, Alpha-E und BVWP

Der Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland ist angesichts des prognostizierten Güter- und Personenverkehrsaufkommens auf den Bau einer effizienten Schieneninfrastruktur von und zu den deutschen Seehäfen angewiesen, auch im Sinne des Umweltschutzes.
Entsprechend hat der ZDS die Entscheidung des Bundes, die auf Basis der Beschlussempfehlung des Dialogforums Schiene Nord vom 5. November 2015 getroffen wurde, zur Kenntnis genommen.

Die „Alpha-Variante E“ und die damit verbundene Ertüchtigung der betroffenen Bestandsstrecken müssen umgehend umgesetzt werden, damit der ohnehin strapazierte Seehafenhinterlandverkehr entlastet wird.

Die Planungsarbeiten müssen sofort beginnen und die Planfeststellungsverfahren schnellstmöglich zu Ende gebracht werden.
Die „Alpha-Variante E“ muss als „Vordringlicher Bedarf Plus“ (VB+) im neuen Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben werden.

Zu beachten: Die „Alpha-Variante E“ dient allenfalls der kurzfristigen Entlastung des Schienenverkehrs im Hafenhinterland. Angesichts der prognostizierten starken Zunahme des Güterverkehrs in Norddeutschland droht mittelfristig auch weiterhin das Erreichen der Belastungsgrenze im Schienennetz. Die Leistungsdefizite bleiben also trotz der „Alpha-Variante E“ bestehen. Auch eine vollständig umgesetzte „Alpha-Variante E“ bietet nur eine kurze Atempause.  

Die Politik muss zum Wohle der Bevölkerung und Wirtschaft für die notwendige Erweiterung der bestehenden Kapazitäten aller Verkehrsträger sorgen. 

Der ZDS vertraut darauf, dass der neue Bundesverkehrswegeplan, der in wenigen Wochen veröffentlicht werden soll, der Bedeutung der deutschen Seehäfen für die deutsche Wirtschaft umfassend Rechnung trägt.

Diese Position als Kurzinformation und weitere Stellungnahmen sind auch im Bereich Positionen des ZDS-Internetauftritts abrufbar.
 

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