15. Januar 201510:13Hinterland

Wirtschaft begrüßt Gründung der Arbeitsgemeinschaft Oder - Bundestagsmitglieder Stefan Zierke (SPD) und Matthias Lietz (CDU) geben Startschuss

Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke (SPD) und Matthias Lietz (CDU) hat sich heute in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin die Arbeitsgemeinschaft Oder gegründet. Inhaltlich sollen entlang der Oder grenzüberschreitende Themen diskutiert werden. Die Kammerunion Elbe/Oder begleitet die Gründungsphase der AG Oder auf deutscher Seite durch das von der Handelskammer Hamburg gestellte KEO-Generalsekretariat. In Polen begleiten die Wirtschaftskammern in Stettin und Breslau die Gründung einer AG für die Oder im Sejm.

"Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Oder wird ein wichtiges Signal für die Interessenvertretung der Oderregion gesetzt. Auf diese Weise wachsen Polen und Deutschland ein Stück näher, was angesichts der verbesserungsfähigen Verkehrsverbindungen auf Schiene und Straße mehr denn je erforderlich ist", sagte der KEO-Generalsekretär und Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz.

Stefan Zierke erklärt anlässlich der AG Gründung: "Mit der Gründung einer parlamentarischen Arbeitsgemeinschaft für die Oder möchte ich, gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und Polen und unabhängig von politischer Couleur, den grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum thematisieren und stärker in den politischen Fokus rücken. Als Abgeordneter aus der Region und als Mitglied im Verkehrsausschuss geht es mir hierbei besonders um die Förderung grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen, wie den Ausbau des Wasserweges von Schwedt/Oder nach Stettin. Bei den aktuellen haushaltspolitischen Prioritätensetzungen, kommen insbesondere die ostdeutschen Wasserstraßen bisher viel zu kurz." Die verkehrliche Vernetzung sei jedoch von immenser Bedeutung und Grundlage für wirtschaftliches Wachstum im Tourismus und der Industrie sowie für den kulturellen Austausch, sagte Zierke.

Auch "AG Oder"-Mitbegründer Matthias Lietz äußerte sich positiv: "Ich freue mich auf die gemeinsame und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Unterstützung der Oderregion. Unsere Arbeitsgruppe soll vor allem verdeutlichen, dass die Oder ein länderübergreifender, bedeutungsträchtiger Fluss ist, dessen Ausbau wir gemeinsam vorantreiben und unterstützen wollen. Dafür begeben wir uns in den Dialog mit Polen und Tschechien sowie mit unseren Kollegen im deutschen Parlament. Wir werden eine realistische Agenda für die Zukunft der Oderregion entwickeln, Netzwerke knüpfen und Kontakte vertiefen."

 

Über die Kammerunion Elbe/Oder

Die Kammerunion Elbe/Oder besteht aus 33 tschechischen, polnischen und deutschen Industrie- und Handelskammern sowie seit Juli 2014 der Handwerkskammer Magdeburg. Die KEO wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Handelskammer Hamburg gegründet, um die wirtschaftlichen Interessen im Handelsraum des Elbstroms und der Oder stärker vertreten zu können. Der Wirtschaftsraum der Mitgliedskammern umfasst rund 37 Millionen Einwohner.

Kontakt:

Henning Finck, Bevollmächtigter beim Bund der Handelskammer Hamburg, Getraudenstr. 20, 10178 Berlin, mobil: 01520 9350 269, Email: Henning.Finck@hk24.de

 

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