• 27. Februar 2017
  • 15:58
  • Hinterland

Wiener Informationsabend: Digitalisierung und Rekordergebnis

Am 22. Februar 2017 lud Hafen Hamburg Marketing (HHM) gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Hafen Wien zu einem Informationsabend in die Hafenlounge des Wiener Hafens ein. Vor zahlreichen Kunden, Partnern und Mitgliedern verkündete Alexander Till, Leiter der Hafen Hamburg Repräsentanz Wien, erneut ein Rekordergebnis für den Hamburger Hafen in Österreich – rund 296.000 TEU wurden 2016 auf der umweltfreundlichen Schiene zwischen dem Hamburger Hafen und KV-Terminals in Österreich transportiert. Alexander Till betonte die Wichtigkeit der intensiven Zusammenarbeit des Hafens Hamburg mit den Hinterlandterminals in Österreich, beispielsweise dem Wiener Hafen.

Die Gastgeber, der Geschäftsführer des Wiener Hafens Mag. Friedrich Lehr sowie HHM Vorstand Axel Mattern und Leiter der HHM Repräsentanz Wien Alexander Till, empfingen die Gäste mit kurzen Grußworten. Mag. Dieter Pietschmann, Marketing- und Kommunikationsleiter des Wiener Hafens, führte als Moderator durch den Abend.

Mag. Friedrich Lehr berichtete über ein erfolgreiches Jahr 2016 für den Wiener Hafen. Der Wiener Hafen ist mit einem jährlichen Umschlag von 450.000 TEU einer der größten europäischen Inlands-Container-Terminals. Ein Großteil des in Wien umgeschlagenen Volumens kommt aus bzw. geht in den Hamburger Hafen.  Mag. Lehr betonte die Wichtigkeit des Güterverkehrszentrums Wiener Hafen für die Bundeshauptstadt Wien. Mag. Lehr strich die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hamburger Hafen und dessen Vorreiterstellung im Bereich der Digitalisierung hervor.

Axel Mattern informierte über die aktuellen Zahlen aus der Jahrespressekonferenz des Hamburger Hafens, insbesondere über steigende Zahlen im Seehafenhinterlandverkehr beim Containertransport mit der Eisenbahn. Ferner ging Mattern kurz auf das Urteil der Fahrrinnenanpassung ein. Er bestätigte, dass die Fahrrinnenanpassung kommen wird und umriss das weitere Verfahren für das interessierte Fachpublikum.

Ulrich Wrage, Vorstand der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, hielt eine Key Note über Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil in der Logistik. Dabei sprach er über mögliche Auswirkungen digitaler Transformation. Vorrangige Treiber sollen nicht die neuen technischen Möglichkeiten sein, sondern vielmehr solle der Nutzen für den Kunden im Fokus der Ausrichtung stehen, so Wrage. Um auch in Zukunft bestehen zu können, sei ein gemeinsamer Austausch von Daten und Informationen zwischen den verschiedenen Akteuren wie Reedereien, Frächtern, Spediteuren und Kunden, erforderlich.

Das anschließende Abendessen gab den Teilnehmern die Gelegenheit zu Fachgesprächen und Networking.
 

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