25. November 201515:55Wirtschaft

Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel begrüßt die wachsende Bedeutung der Industrie in der Landespolitik

Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel, Schleswig-Holsteins größtes zusammenhängendes Industrie- und Hafengebiet, sieht in der heutigen Zeichnung des „Bündnis für Industrie.SH“ in Büdelsdorf einen wichtigen Schritt die Bedeutung der Industrie für das Bundesland und insbesondere auch des Industrie- und Hafenstandortes Brunsbüttel hervorzuheben. Die Zusammenarbeit des bereits bestehenden Industriepolitischen Bündnis Brunsbüttel zwischen dem DGB Nord und der Werkleiterrunde wird am 08. Dezember 2015 mit einem weiteren Forum fortgeschrieben.
 
Die schleswig-holsteinische Industrie und maritime Wirtschaft ist Arbeitgeber, Wertschöpfungstreiber und Steuerzahler. Dadurch generiert sie Wohlstand und sichert langfristig Arbeitsplätze. Die Bedeutung der Industrie sollte daher stärker im Fokus der Landespolitik liegen.
 
Die Initiative der Landesregierung, den heute in Büdelsdorf stattfindenden Industriepolitischen Kongress zu organisieren, wird daher von den Industrie- und Logistikunternehmen am Standort Brunsbüttel unterstützt und begrüßt: „Als größtes zusammenhängendes Industriegebiet in Schleswig-Holstein, beeinflusst der ChemCoast Park Brunsbüttel mit 4.000 direkten und ca. 12.500 indirekten Arbeitsplätzen maßgeblich die Wertschöpfung des Landes. Sowohl Großkonzerne als auch mittelständische Unternehmen aus der Chemie-, Energie und Logistikbranche prägen den Standort. Viele der Unternehmen investieren derzeit und sichern somit die Arbeitsplätze vor Ort. Zudem werden über die Hafengruppe Brunsbüttel jährlich rund 12 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, womit Brunsbüttel der sechstgrößte Seehafenstandort Deutschlands ist. Brunsbüttel ist somit industriepolitisch von herausragender Bedeutung für das Bundesland und gemeinsam mit der Landesregierung möchten wir den Standort weiter entwickeln“, sagt Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und Geschäftsführer der SCHRAMM group in Brunsbüttel, und verweist dabei unter anderem auf notwendige Infrastrukturmaßnahmen.
 
Die im Rahmen des heutigen Kongresses erfolgte Zeichnung des „Bündnis für Industrie.SH“ zwischen Landesregierung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden verfolgt aus Sicht von Schnabel das richtige Ziel, da nur gemeinsam mit allen Beteiligten eine langfristige und erfolgreiche Industriepolitik betrieben werden kann.
 
Dass die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zur Stärkung eines Industrie- und Hafenstandortes funktioniert, zeigt das Beispiel des „Industriepolitischen Bündnis Brunsbüttel“. Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und der DGB Nord haben bereits im September 2015 vereinbart, gemeinsam für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Brunsbüttel einzustehen und haben sich dabei insbesondere die Themen Infrastruktur und Energie als Schwerpunkte gesetzt. Unter anderem wird LNG (Liquefied Natural Gas) als große Chance für den Standort gesehen. Brunsbüttel positioniert sich derzeit als potentieller Standort für ein nationales LNG-Importterminal.
Nach einem erfolgreichen Industriepolitischen Forum im Juni wurde bereits im September dieses Jahres das formelle Bündnis im Rahmen des Brunsbütteler Industriegespräches (BIG) geschlossen. Auf dem heutigen Industriepolitischen Kongress konnte Frank Schnabel von den bisherigen Erfahrungen der Zusammenarbeit in Brunsbüttel und der Bedeutung des Standortes für den ganzen Norden berichten.
 
Das Industriepolitische Bündnis Brunsbüttel wird auch zukünftig die Zusammenarbeit weiter fortschreiben: Das Bündnis, vertreten durch Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, und Frank Schnabel lädt am 08. Dezember 2015 zum zweiten Industriepolitischen Forum zum Themenschwerpunkt Energie in das Kernkraftwerk Brunsbüttel ein.
 
Über den ChemCoastPark Brunsbüttel:
Mit einer Fläche von 2.000 ha ist der ChemCoast Park Brunsbüttel das größte Industriegebiet in Schleswig-Holstein. Seit mehr als 30 Jahren produzieren und handeln hier Unternehmen aus der Chemie- und Mineralölwirtschaft, Energieerzeuger und Logistiker. Sie alle profitieren von der strategisch optimalen Lage an Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und der Nähe zur sich dynamisch entwickelnden Metropole Hamburg. Über 12.500 Arbeitsplätze in der Region werden von den Unternehmen am Standort beeinflusst, mehr als 4.000 davon direkt in Brunsbüttel.
 
Über die Werkleiterrunde:
Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel vertritt die gemeinsamen Interessen der im Industriepark Brunsbüttel ansässigen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. In der Werkleiterrunde, die sich regelmäßig zusammensetzt, werden die Unternehmen durch die Werkleiter bzw. Geschäftsführer vertreten.  
Folgende Unternehmen gehören der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel an: BEBC (Bioenergie Brunsbüttel Contracting GmbH & Co. KG), Brunsbüttel Ports GmbH, Covestro Deutschland AG, E.ON Kernkraft GmbH (Brokdorf), egeb:Wirtschaftsförderung, Friedrich A. Kruse jun. Internationale Spedition, Holcim (Deutschland) AG (Lägerdorf), IZET Innovationszentrum (Itzehoe), Kernkraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. oHG, Nordsee Gas Terminal  GmbH & Co. KG, Raffinerie Heide GmbH, RWE Dea AG (Friedrichskoog), Sasol Germany GmbH, SAVA GmbH & Co. KG, Total Bitumen Deutschland GmbH, Yara Brunsbüttel GmbH


 

Bildergalerie (1 Bild)

Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel begrüßt die wachsende Bedeutung der Industrie in der Landespolitik Zur Bildergalerie
    Pressekontakt

  • ChemCoastPark Brunsbüttel
    c/o Brunsbüttel Ports GmbH
    Elbehafen, 25541 Brunsbüttel
    Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde
    Tel.: 04852-884-35
    e-mail: f.schnabel@schrammgroup.de