• 24. Februar 2017
  • 12:51
  • Hinterland

Vorplanungen zu einer neuen Fehmarnsundquerung: Baugrunduntersuchungen rund um den Sund starten

Umwelt-Genehmigung erteilt • Baugrunduntersuchungen an Land starten • Bohrungen im Sund in Vorbereitung • Umweltbelange im Fokus

Mit welchem Untergrund müssen die Ingenieure planen? Das ist für die Vorplanungen einer neuen Fehmarnsundquerung aktuell die Frage. Daher starten im März die Untersuchungen des Bodens am und im Fehmarnsund. Insgesamt werden Fachleute 24 Bohrungen an der Küste des Festlands und 47 entlang der Inselküste vornehmen. Weitere 13 Bohrungen werden von Bohrplattformen aus im Sund vorgenommen.
Die Bohrungen an Land starten in den nächsten Tagen und dauern nach aktuellen Planungen bis zum Mai. Die Arbeiten im Wasser starten Ende März und werden voraussichtlich im Juni dieses Jahres abgeschlossen.
Es handelt sich um Bohrungen mit einer Tiefe zwischen 20 und 80 Metern und einem Bohrdurchmesser zwischen 200 und 320 Millimetern.
Im Vorfeld der Arbeiten hat die Deutsche Bahn AG beim zuständigen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaf, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) die Bohrungen beantragt. Unter Beteiligung der betroffenen Träger öffentlicher Belange und der Naturschutzverbände wurden Maßnahmen vereinbart, die im Rahmen der Bohrungen für den Umwelt- und Naturschutz umgesetzt werden sollen. So werden die Arbeiten von einem ökologischen Bauüberwacher begleitet. Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Vergrämungsmaßnahmen für Vögel und beispielsweise Schutzzäune für Amphibien werden umgesetzt. Auch dem Wunsch nach einem Ansprechpartner während der Bohrungszeit wird die Deutsche Bahn nachkommen.
Sollten Bohrungen auf Privatgrundstücken notwendig sein, werden Betretungserlaubnisse von den Eigentümern eingeholt. Zudem werden die Eigentümer durch die beauftragte Bohrfirma umfassend über die Arbeiten informiert.

Zum Projekt: Die Deutsche Bahn AG wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV SH) vom Bundesverkehrsministerium beauftragt, mögliche Varianten einer neuen Fehmarnsundquerung zu untersuchen. Die Planungen sind notwendig, da die bestehende Sundbrücke für die erwarteten Schienengüterverkehre nicht ausgelegt ist. Mehr zum Gesamtprojekt unter: www.anbindung-fbq.de

Pressekontakt

Maja Weihgold
Sprecherin Großprojekte
Tel. 040 3918-51450
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