• 07. Dezember 2020
  • 12:15
  • Wirtschaft

Unternehmen in der Region Deutschland-West erholen sich langsam

Aufgrund der hohen Exportabhängigkeit, durch die die Region Deutschland-West geprägt ist, hat die Corona-Pandemie große Auswirkungen. Die Unternehmen aus den Schwerpunkt-Branchen Pharma/Chemie, Textil, Maschinen-/Anlagenbau, Möbel, Elektronik, Nahrungsmittel und Handel haben jedoch große Anstrengungen unternommen und befinden sich nunmehr wieder auf einem Erholungspfad.

Insbesondere der Handel und die Textil- sowie Möbelindustrie weisen positive Entwicklungen aus. Ebenso stark zeigt sich der Mengenanstieg im Export von Stammholz. Hieraus können sich neue Optionen im KV-Angebot ergeben. Mit dem Exportholz als Grundlast, ließen sich perspektivisch neue maritime Anbindungen von Inlandterminals an Hamburg realisieren.

Der Automobilsektor normalisiert sich leider wesentlich langsamer als andere Märkte. Auch wenn aussagekräftige Prognosen weiterhin schwierig sind, zeigt die Lage im Verlauf des 2. Halbjahrs einen positiven Trend auf. In der Gesamtbetrachtung ist jedoch zu beobachten, dass sich der Import stärker behauptet als der Export und regionsspezifisch deutliche Mengen fehlen. Schwierig ist aktuell die Kapazitätssituation auf den Schiffen, die im August und September zu Verspätungen führte. Aber hier und ebenso bezüglich des vorhandenen Leerequipment ist eine Stabilisierung zu erwarten. Der Blick auf eine nachhaltige Erholung, insbesondere der Export-Märkte, prägt die aktuelle Diskussion.
 

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