• 21. Januar 2021
  • 09:47
  • Wirtschaft

Ungarn: Ausgangssperre bis Februar

Das Corona-Virus hat Ungarn weiter fest im Griff. Auch erste Mutationen der britischen Variante wurden im Land nachgewiesen. Im schlimmsten Fall rechnet die Regierung damit, erst im Sommer wieder alles zu öffnen. Das berichtet Krisztina Kovacs, Repräsentantin von Hafen Hamburg Marketing in Budapest.
 
Trotz des weiterhin geltenden Lockdowns schätzt die Ungarische Nationalbank das Wirtschaftswachstum für 2021 auf 3,5 bis 6 Prozent. Das 3,5 Prozent-Szenario geht davon aus, dass bis Mitte des Jahres eine signifikante Durchimpfung der Bevölkerung erreicht werden kann, und das 6 Prozent-Wachstumsszenario könnte dann eintreten, wenn die Durchimpfung im zweiten Quartal bereist gänzlich abgeschlossen wäre.

Die Zahl der positiv getesteten Personen lag am 13. Januar bei über 347.000 Personen. Als aktiv infiziert gelten derzeit 116.266 Menschen. Ungarn begann am 26. Dezember mit der Impfung der Mitarbeiter des Gesundheitswesens gegen COVID-19. Bis 12. Januar waren insgesamt 96 101 Menschen geimpft worden, hauptsächlich Gesundheitspersonal und Anwohner sowie Arbeiter in Pflegeheimen. Höchste Priorität haben alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens, nach ihnen all jene, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind, dann Menschen ab 60, gefolgt von Mitarbeitern der Streitkräfte. Die Impfungen finden jetzt an 25 Impfzentren statt.

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