20. Januar 201609:09Wirtschaft

Stabiles Wachstum der Brunsbütteler Hafengruppe in 2015

Die Brunsbütteler Hafengruppe blickt auf eine stabile Entwicklung im vergangenen Jahr zurück. Mit den sieben Standorten, bzw. Terminals der SCHRAMM Ports & Logistics setzen die Hafen- und Logistikexperten einen kontinuierlichen Wachstumskurs fort. Die Brunsbütteler Häfen haben mit dem Elbehafen (plus fünf Prozent, gesamt 8,7 Millionen Tonnen), dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor einen Gesamtumschlag von über 11,8 Millionen Tonnen erzielt. Das Gesamtjahresergebnis des Hafenverbundes liegt zusammen mit den Häfen Rendsburg (gemeinsamer Betrieb mit HaGePorts), Glückstadt und den beiden Hamburger Terminals bei 14,3 Millionen Tonnen umschlagener Güter. Dies entspricht einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
 
„Das Jahresergebnis bestätigt unser Konzept der multimodalen und standortübergreifenden Ausrichtung. Die Kombination eines breiten Umschlagsportfolios mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot ermöglicht uns eine vielseitige und flexible Kundenansprache. Unser Anspruch ist es, als Gruppe unser Angebot und die umgeschlagenen Mengen an allen Standorten gleichermaßen zu optimieren. Dazu gehören strategische Partnerschaften in der Logistik und die enge Verzahnung mit dem Reedereibereich der SCHRAMM group“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Hafengruppe. Mit unserem übergreifenden Ansatz festigt die Hafengruppe ihre Position als exklusiver Anbieter übergreifender Logistikdienstleistungen an der Schnittstelle Wasser / Land. „Auf breiter Basis ist es uns auch 2015 gelungen, in einem volatilen Marktumfeld als Hafenverbund erneut gesund zu wachsen“, so Schnabel weiter.
 
Für die positive Entwicklung zeichnen maßgeblich die Gütergruppen Stückgut, Flüssiggut und Massengut verantwortlich. Frank Schnabel erläutert: „Stückgüter nehmen eine wichtige Rolle in der Bilanz ein. Ihr Umschlag kann nicht in Gewicht aufgewogen und in einer tonnenbasierten Zahl bilanziert werden. Vielmehr werden Stückgüter nach ihrer Wertschöpfung beurteilt. Diese ist hoch und beeinflusst unser stabiles Wachstum nachhaltig.“ Hierzu zählen insbesondere Windkraftanlagen, die im Elbehafen und am Rendsburg Port vorrangig aus dem Bereich der Onshore-Windenergie umgeschlagen werden. An beiden Standorten wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Flächen für das Handling und die Zwischenlagerung von Windkraftanlagensegmenten geschaffen. Der voranschreitende Ausbau von Onshore-Windparks kurbelt dieses Segment zusätzlich an. Der Bereich Massengut war bei der Hafengruppe auch im zurückliegenden Jahr durch den Umschlag von z.B. Baustoffen und Kupfererzkonzentrat geprägt.
 
Wachstumstreiber im Bereich der Flüssiggüter sind der Umschlag von Ölprodukten im Brunsbütteler Ölhafen sowie das Handling von Rohölerzeugnissen und Propangas im Elbehafen. Hier wird das Propangas per Tankschiff angeliefert und per Pipeline weitertransportiert. Langjährige Erfahrungswerte mit hoher Bedeutung für die Errichtung eines LNG-Importterminals am Standort Brunsbüttel. Die Pläne hierfür werden von Brunsbüttel Ports konstant vorangetrieben und markierten mit einer Bedarfsanalyse, die das Potenzial eines LNG-Importterminals bestätigt, im letzten Jahr einen wichtigen Meilenstein. „Wir spüren zunehmenden Rückenwind für unseren Ansatz, LNG für die Schifffahrt, die Industrie und als strategische Diversifikation für Pipelinegas zu positionieren und umzusetzen“, so Schnabel.
 
Fundament der positiven Entwicklung der Unternehmensgruppe ist neben ständigen Investitionen in Umschlaggeräte und Hafenanlagen (mehr als 20 Mio. € in den letzten drei Jahren) der stetige Aufbau neuer Mitarbeiter an allen Standorten und die Übernahme der eigenen Auszubildenden. Dafür werden regelmäßig zehn verschiedene gewerbliche und kaufmännische Ausbildungsberufe angeboten. Der Hafenbereich der SCHRAMM group zählt zu Beginn des neuen Jahres über 200 Beschäftigte. Weitere Einstellungen sind kurzfristig geplant und Personal wird an mehreren Standorten gesucht und eingestellt. „Zusammenfassend betrachtet, sind wir mit stabilem Fundament auf einem guten Weg und freuen uns diesen Kurs weiterzuverfolgen“, resümiert Frank Schnabel.
 

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