• 13. September 2017
  • 15:18
  • Wirtschaft

Sirenen an der Elbe heulen zur Probe: Donnerstag Testalarm zu Beginn der Sturmflutsaison

Am Donnerstag, 14. September 2017, von 10.15 Uhr bis 10.20 Uhr, werden im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen ausgelöst. Es handelt sich hierbei um den jährlichen Probebetrieb; von den Anwohnern sind keine Maßnahmen zu ergreifen. Im Ernstfall fordert das Sirenensignal die Bevölkerung dazu auf, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen der regionalen Rundfunksender zu achten.
 
„Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal - ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton - in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen“, sagt Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr.
 
Hamburg verfügt zurzeit über knapp 70 Motorsirenen und 70 moderne, leistungsfähigere Hochleistungssirenen, wobei das Sirenenwarnnetz auch in den kommenden Jahren weiter modernisiert werden soll.
 
Erhöhte Gefahr einer Sturmflut besteht insbesondere vom 15. September bis 31. März des  Folgejahres. Die modernen Hochwasserschutzanlagen der Stadt bieten Schutz vor Sturmfluten. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei naturbedingten Gefahren jedoch nicht. Es ist daher wichtig, die betroffene Bevölkerung zu informieren und über das richtige Verhalten im Fall einer Sturmflut aufzuklären. Zu diesem Zweck werden von der Behörde für Inneres und Sport in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Hamburg-Mitte, Harburg, Altona und Bergedorf alle zwei Jahre spezielle Informationsbroschüren herausgegeben.
 
Diese Sturmflutbroschüren erscheinen in neun Regionalausgaben und enthalten wichtige Hinweise für die Anwohnerinnen und Anwohner des jeweiligen Gebietes. Eine aktualisierte Auflage ist im Oktober 2016 an die betroffenen Haushalte verteilt worden. Darüber hinaus stehen diese Broschüren im Internet unter www.hamburg.de/katastrophenschutz zum Herunterladen zur Verfügung und liegen zudem in den Bezirksämtern aus. Dort sind auch Übersetzungen der Broschüren in mehreren Fremdsprachen erhältlich.
 

Pressekontakt

Behörde für Inneres und Sport
Frank Reschreiter, Pressesprecher
Telefon: (040) 428 39-2673
E-Mail: pressestelle@bis.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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