• 02. März 2017
  • 10:23
  • Hinterland

Rekordinvestitionen in das Netz: Bahn setzt Modernisierungskurs fort • 2017 fließen 7,5 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur

Bundesweit 15 Baustarts und 16 Inbetriebnahmen bei Neu- und Ausbauprojekten • Mit optimiertem Baumanagement weniger Verspätungen trotz erhöhten Bauvolumens • Neueinstellung von 1.000 Ingenieuren geplant
 
2017 baut die Bahn weiter für ihre Kunden: „Mit der Rekordsumme von 7,5 Milliarden Euro sorgen wir für mehr Qualität und Kapazität im deutschen Schienennetz. Damit sind wir auf dem richtigen Weg, die Schiene zur ersten Wahl für die Mobilität in Deutschland zu machen“, so Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG.

Basis für die Verjüngungskur des bestehenden Schienennetzes ist die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II (LuFV II) zwischen Bahn und Bund. Diese sieht zwischen 2015 und 2019 rund 28 Milliarden Euro vor.

„Das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm in der Bahngeschichte liegt zur Halbzeit voll im Plan“, so Ronald Pofalla. Im Jahr 2016 sind die Infrastrukturmängel im Vergleich zu 2010 um 55 Prozent zurückgegangen. Auch bei den Brücken gab es einen Qualitätssprung: 2015 und 2016 wurden bereits 197 Eisenbahnbrücken modernisiert.

Im laufenden Jahr wird das Bestandsnetz weiter auf Vordermann gebracht. 5,2 Milliarden Euro stehen für Schienen, Weichen, Anlagen und Technik zur Verfügung. Die Bahn plant die Erneuerung und Instandhaltung von 1.650 Kilometern Gleisen, 1.800 Weichen sowie 4.600 Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik. Hinzu kommen 2,3 Milliarden Euro für zahlreiche Neu- und Ausbaumaßnahmen.

„Bundesweit starten 15 Baumaßnahmen in Großprojekten. Hinzu kommen 16 Inbetriebnahmen. Dazu zählt auch das Großprojekt VDE 8 mit dem Abschnitt Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Berlin und München um zwei Stunden. Mit dem Sprinter benötigt man für die Fahrt von Berlin nach München dann nur noch knapp vier Stunden“, so Ronald Pofalla.

Ronald Pofalla: „Für die Vielzahl an Baustellen - in Spitzenzeiten bis zu 850 am Tag – sind die Bündelung in Korridoren und ein professionelles Baumanagement unverzichtbar. Trotz zunehmenden Bauvolumens haben wir die Verspätungen um 11 Prozent reduziert. Damit wir noch besser bauen können, stellen wir beim Netz dieses Jahr zusätzlich 1.000 Ingenieure ein.“

Hinweis an die Redaktionen:
Grafiken, Filmmaterial und ergänzende Informationen rund um das Thema Bauen gibt es im Medienpaket unter: www.deutschebahn.com/bauenimnetz2017
 

Pressekontakt

Martin Walden
Leiter Kommunikation Infrastruktur
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