20. November 201514:21Unterhaltung

Olympia 2024 – Zusammenarbeit im Hafen vereinbart

Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V., Senat und Hamburg Port Authority unterzeichnen Absichtserklärung.
 
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 beworben. Das Konzept sieht nachhaltige Spiele mit einem zentralen Olympiagelände auf dem Kleinen Grasbrook vor. Die mit der Nutzung der Hafenflächen auf dem Kleinen Grasbrook erforderlichen Betriebsverlagerungen sollen zum Anlass genommen werden, den Hafen nachhaltig weiter zu entwickeln. Die Olympischen und Paralympischen Spiele können damit einen zusätzlichen Schub für die Modernisierung des Hafens geben und stellen somit eine große Chance dar.  Zu diesem Zweck sind Senat, HPA und UVHH e.V. in einen intensiven Dialog getreten. Ziel dieses Dialogs ist es, von den Olympia-Planungen betroffenen Hafenfirmen, adäquate Ersatzflächen zur Verfügung zu stellen, so dass sie ihre Aktivitäten fortführen können. Jetzt haben die Beteiligten dazu eine Absichtserklärung unterschrieben und darin wichtige Eckpunkte vereinbart.

Senator Frank Horch sagte anlässlich der heutigen Unterzeichnung: „Es ist uns wichtig, dass die Hafenwirtschaft die Entscheidung, sich um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele zu bewerben, mitträgt. Der Hafen ist identitätsstiftend für unsere Stadt. Darum ist es immer unser Ziel gewesen, die Veränderungen, die Olympia ohne Zweifel mit sich bringen wird, im Interesse eines funktionierenden Hafens und einer leistungsfähigen Wirtschaft umzusetzen. Mit der heutigen Erklärung bekennen sich alle Beteiligten zu dieser Verantwortung.“
 
Der Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. hat die Gespräche mit Senat und HPA stellvertretend für die Hafenunternehmen geführt. Vize-Präsident Heinz Brandt sagte anlässlich der heutigen Unterzeichnung: „Wir freuen uns, dass wir mit dem MoU für alle von einer Verlagerung betroffenen Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes mit Flächenmietverträgen eine einheitliche Grundlage vereinbaren konnten.“
 
„Die heutige Erklärung bringt zum Ausdruck, dass die Gespräche, die wir seit Wochen mit dem Unternehmensverband und der Hafenwirtschaft führen, in die richtige Richtung gehen. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit allen beteiligten Unternehmen gute Lösungen finden, die die Bewerbung für die Olympischen Spiele und den Hamburger Hafen nachhaltig voranbringen werden,“ sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA.

Unabhängig von der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele muss sich der Hamburger Hafen in die Zukunft entwickeln. Bereits 2012 hat der Senat im Hafenentwicklungsplan seine Ziele für den Umgang mit Flächen im Hamburger Hafen als Ergebnis eines Dialogs mit Hafenwirtschaft und anderen Stakeholdern dargelegt. Die wesentlichen Ziele sind: Effizienter Umgang mit der wertvollen Ressource Fläche, die Erhöhung der Wertschöpfung auf den Hafenflächen sowie ein koordinierter Interessenausgleich zwischen Hafen und Stadt.

Senator Horch: „Jede Investition, die im Rahmen  der Olympischen Spiele im Hafen stattfindet, muss in erster Linie einen langfristigen Nutzen für den Hafen haben. Intelligente Flächenbewirtschaftung spielt in einem dicht besiedelten Umfeld eine entscheidende Rolle – umso mehr, da Hafenerweiterungs­ und disponible Hafenflächen limitiert sind.“
 

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