22. Juni 201510:18Wirtschaft

Neuester Hafenmobilkran auf dem Terminal von Wallmann & Co. offiziell in Betrieb genommen

Der zweite, im Oktober 2014 von Liebherr an das Hamburger Traditionsunternehmen Wallmann & Co. (GmbH & Co. KG) ausgelieferte Hafenmobilkran LHM 600 ist am 18. Juni offiziell nach einer erfolgreichen Testphase in Betrieb genommen worden. Dies nahm das Unternehmen zum Anlass, Kunden und Partnern die Leistungsfähigkeit seiner Krananlagen zu präsentieren. Hans-Dieter Wilde, geschäftsführender Gesellschafter von Wallmann, begrüßte die 260 Gäste an Bord des Schaufelradschiffs „Louisiana Star“ der Reederei Abicht. In seiner Rede wies er darauf hin, dass es eine hohe Nachfrage nach großen Krankapazitäten bei den Schwergutkunden gibt. Das bestehende Dienstleistungspaket von Wallmann ist durch die Inbetriebnahme nun erweitert worden. 

Die zwei LHM 600-Krane können zusammen Stückgüter mit einem Gewicht von bis zu 406 Tonnen landseitig verladen. Zusätzlich verfügt das Unternehmen für den Umschlag von Maschinen und Anlagen über zwei Liebherr-LHM 500 Mobilkräne mit einer jeweiligen Hebelast von bis zu 140 Tonnen sowie drei schienengebundene Peiner Hafenkräne mit jeweils bis zu 45 Tonnen Tragkraft. Durch diese Krankapazitäten ist das Terminal von Wallmann führend in Deutschland beim seeseitigen Umschlag von Schwergut und Projektladung. 

Im Rahmen einer mehrstündigen Rundfahrt durch den Universalhafen Hamburg konnten die Gäste dann die beiden LHM 600 Krane auf dem Multi-Purpose-Terminal des Unternehmens in Aktion erleben. Von einem Schubverband wurde eine 330 Tonnen wiegende Gasturbine auf einen LKW des Hamburger Schwertransport-Spezialisten Gustav Seeland GmbH, einem langjährigen Partner von Wallmann, verladen. Die Steuerung der beiden LHM 600 Krane wurde für diesen Tandemladevorgang von nur einem, eigens von Liebherr ausgebildeten Kranführer übernommen. In präziser Zusammenarbeit mit dem Lademeister und den Stauern setzte dieser die Turbine auf das Transportfahrzeug, wo sie vorschriftsmäßig gelascht und anschließend in eine der Lagerhallen gefahren wurde. 

„Die Schwergutverladung ist besonders personal- und zeitintensiv und eine der letzten Handarbeiten im Hafenumschlag. Es fehlt mir die Fantasie, wie man das automatisieren soll“, erläuterte Hans-Dieter Wilde. Deshalb beschäftigt Wallmann nur fachlich sehr gut qualifiziertes Personal und arbeitet mit Subunternehmen zusammen, die den gleichen Standard bieten können. Er bedankte sich außerdem bei seinen Mitarbeitern für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit und stellte seinen Nachfolger als Geschäftsführer, Hubertus Ritzke, vor. 

„Wir haben uns in der langjährigen Unternehmensgeschichte stets flexibel an die Markterfordernisse angepasst. Die Ausrüstung unseres Terminals entspricht den modernsten technischen Standards. Durch die Anschaffung und heutige Inbetriebnahme unseres zweiten LHM 600 tragen wir nicht nur den Anforderungen unserer Kunden Rechnung, sondern stärkten auch die Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens“, fasst Hubertus Ritzke ergänzend zusammen.

Während des abschließenden Dämmertörns klang der Tag mit gutem Essen und interessanten Gesprächen aus.

Über Wallmann & Co.: 


Seit über 90 Jahren im Hamburger Hafen ansässig bietet das Universal-Terminal von Wallmann & Co. die gesamte Bandbreite moderner Logistik-Lösungen rund um Warenumschlag und -lagerung aus einer Hand. Zu den Dienstleistungen des Teams aus qualifizierten Fachleuten gehören die Schiffsabfertigung, der Umschlag von Projektladung, die Lagerung oder die seemäßige Verpackung, aber auch sogenannte 'value added services' an der Ware  wie z. B. Verpackungsarbeiten, Kommissionierung, Markierung und andere werden von Wallmann & Co. angeboten. Insgesamt sorgen rund 80 Mitarbeiter für einen reibungslosen und effizienten Warenumschlag von der Ladungsannahme bis zur Auslieferung oder Verladung.
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