• 10. April 2019
  • 12:27
  • Schifffahrt

Nassbaggerarbeiten zur Fahrrinnenanpassung werden beauftragt!

Nach der Rücknahme der sofortigen Beschwerde und des Antrags auf aufschiebende Wirkung gegen den Beschluss des Bundeskartellamtes (Vergabekammer des Bundes) - seitens eines der bei der Ausschreibung unterlegenen Unternehmens - ist der Weg für die Beauftragung der Nassbaggerarbeiten zur Fahrinnenanpassung Elbe jetzt frei.

Mit den Baggerarbeiten in Höhe von rund 238 Mio. Euro wird die Bietergemeinschaft Nordsee - Dredging International beauftragt.

Prof. Dr-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die zentralen Baggerarbeiten planmäßig im zweiten Quartal dieses Jahres erteilen können. An unseren Vorbereitungen und am Ausschreibungsverfahren gab es nichts zu beanstanden. Das hatte die Vergabekammer des Bundes bereits im März eindeutig bestätigt. Wir halten Wort und gehen jetzt mit der Beauftragung der Baggerarbeiten den nächsten entscheidenden Schritt zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung Elbe.“

Das Gesamtbaggervolumen beträgt rund 32 Mio. Kubikmeter. Begonnen wird mit der Verbreiterung und der Herstellung der Begegnungsbox bei Wedel.

Michael Westhagemann, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Wir sind froh, dass wir nun wie geplant die Fahrrinnenanpassung gemeinsam mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes umsetzen können. Mit dem Bau der Begegnungsbox wird es damit schon Ende dieses Jahres erste Erleichterungen für die Schifffahrt auf der Elbe geben.“

Durch die Verzögerung im Vergabeverfahren werden sich die Zeitpläne, die eine enge Verzahnung der WSV- und HPA-Arbeiten vorsehen, geringfügig verschieben. Detailplanungen dazu laufen.

Pressekontakt

Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Claudia Thoma
Tel.: 0228-42968-2190
E-Mail: claudia.thoma@wsv.bund.de

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