• 17. April 2018
  • 11:40
  • Personalien

Michael Odenwald neuer DB-Aufsichtsratsvorsitzende

Kontrollgremium der Deutschen Bahn wählt den Juristen bis März 2020 in sein neues Amt • Odenwald: „Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.“ • Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“
 
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat einen neuen Vorsitzenden. Das Gremium wählte heute einstimmig den Juristen und früheren Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald. Er wird damit Nachfolger von Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, der Ende März sein Amt niedergelegt hatte. Odenwalds Amtszeit läuft bis März 2020. Der neue AR-Vorsitzende erklärte am Dienstag in Berlin: „Die Deutsche Bahn steht vor großen Herausforderungen, nicht zuletzt, weil das digitale Zeitalter die Mobilität der Menschen und die Logistik von Gütern radikal verändert. Es gibt also viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.“

Zur Wahl Odenwalds erklärte der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herr Odenwald und ich kennen uns seit vielen Jahren. Da bedarf es keines Kennenlernens, wir können im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter sofort loslegen.“

Der Volljurist Odenwald begann seine Karriere vor über 25 Jahren im Bundesministerium für Verkehr und machte sich in der Folgezeit vor allem einen Namen als Eisenbahnexperte. So war er beispielsweise maßgeblich an der parlamentarischen Begleitung der im Jahr 2008 vereinbarten ersten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV), der Erstellung des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) und des sich daraus abgeleiteten damaligen Bedarfsplans Schiene beteiligt. Im Oktober 2012 wurde Odenwald zum Staatssekretär im damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ernannt und gehörte fortan als entsandtes Mitglied der Eigentümerseite dem DB-Aufsichtsrat an. Zudem koordinierte er innerhalb der Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode (2013-2017) die Eisenbahn-Themen.

 

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