• 05. November 2019
  • 15:54
  • Hinterland

Logistikstudenten aus Wien erkunden das Tor zur Welt

Jedes Jahr unternimmt eine Gruppe von Logistikstudierenden der Fachhochschule des bfi Wien eine Exkursion in den Hamburger Hafen. Ende Oktober besuchten 50 Studierende für zwei Tage die Hansestadt. Der Elbhafen ist von großer Bedeutung für Österreich und nimmt seit Jahren eine dominante Stellung im Containersegment ein. 2018 wurden zwischen Österreich und Hamburg 266.000 TEU transportiert, davon 98 Prozent auf dem umweltfreundlichen Verkehrsträger Eisenbahn.
 
Der Leiter der Hafen Hamburg Marketing Repräsentanz in Wien, Alexander Till, leitete die Gruppe. Er ist als externer Dozent an der Fachhochschule des bfi tätig und hält Vorlesungen zur Seeschifffahrt. Im Rahmen der Exkursion bekamen die Studenten Einblicke in mehrere Unternehmen, die im Hamburger Hafen tätig sind.
 
Bei einer Führung über das Containerterminal Altenwerder wurden die Studierenden über den automatisierten Umschlag der Container, die Be- und Entladung der Schiffe sowie das Stauen und Sichern von Projektladung auf Flat-Containern informiert. Bei C. Steinweg wurde den Studenten das Be- und Entladen von konventionellen Schiffen nähergebracht sowie ein Einblick in das Projektladungsgeschäft ermöglicht.
 
Die Reederei Hapag-Lloyd hielt für die Studenten einen Vortrag über die Ladeplanung und Verschiffungstechniken von Ladung mit speziellen Anforderungen. Das Programm der Exkursion wurde durch einen Besuch im Maritimen Museum Hamburg, eine Barkassenfahrt und eine Besichtigung des Stückgutfrachters Cap San Diego, der in der 70er Jahren im Südatlantik-Verkehr eingesetzt wurde, abgerundet.
 
Die Exkursion nach Hamburg ist für die Wiener Studierenden von großer Bedeutung, da sie praxisnah viel über die wichtige Beziehung zwischen Hamburg und Österreich erfahren und so eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht erhalten.

Pressekontakt

  • Etta Weiner

    Etta Weiner

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