08. April 201609:59Wirtschaft

Kostenstabil bauen im Hafen

Der Hafen stand im Jahr 2014 für rund 155.000 direkte und indirekte Beschäftigten in der Metropolregion und für 12,6 Mrd. Euro Wertschöpfung allein in Hamburg.

Trotzdem ist eine Herausforderung für die Stadt, den Hamburger Hafen zu finanzieren. Der Hafen liefert der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern mehr als er kostet, deswegen tun wir gut daran, weiter in den Hafen zu investieren. Bei diesen Investitionen handelt es sich vor allem um große um komplexe Baumaßnahmen, um die Infrastruktur zu erhalten Der Senat bekennt sich zum kostenstabilen Bauen und hat entsprechende Richtlinien für die städtischen Bauträger verfasst. Die Berücksichtigung von Faktoren wie Kostenvarianz, Baukosteninflation oder die Berücksichtigung von Eigenleistungen wurden damit zum Standard. Auch bei der HPA wurden bei Projektplanung und Projektdurchführung die Anforderungen eines kostenstabilen Bauens durchgeführt und eine Reihe  von Projekten unterhalb des Plan-Budgets abgeschlossen. Bei einigen Projekten kam es jedoch zu nicht unerheblichen Kostensteigerungen.

Senator Frank Horch sagte bei heutigen Wirtschaftsausschuss: „Wir wollen mehr Kostensicherheit bei den Baumaßnahmen im Hafen etablieren. Entscheidend dafür ist  eine sorgfältige Planung vor Beginn einer Maßnahme. Wir werden Kosten und Zeitpläne in Zukunft von der ersten Mittelveranschlagung bis zur Inbetriebnahme transparent darstellen. Und wir werden auch darauf achten, dass erst dann mit Zahlen in der Öffentlichkeit operiert wird, wenn diese auch verlässlich sind.“

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Stadt bei Bauvorhaben, Kostenplanung und Kostenrisiken zukünftig einheitlich auftritt. Das führt zu folgenden Anpassungen bei der Bauplanung von HPA:
  1. Die von der HPA durchgeführte Projektplanung und Projektrealisierung wird auch in den Begrifflichkeiten vollständig an die Anforderungen und Grundsätze des kostenstabilen Bauens angepasst.
  2. Die HPA wird einen Monitoringbericht zu den Bauprojekten erstellen. Der Monitoringbericht wird dem Wirtschaftsausschuss einmal im Jahr vorgelegt. Damit wird der Wirtschaftsausschuss zu Planungsstand, Baufortschritt und Kostenverläufe der öffentlich finanzierten Hafen-Projekte informiert. Das entspricht auch dem Vorgehen des Senats beim kostenstabilen Bauen.

 

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