31. Januar 201412:07

Kooperationsprojekt „HILDE Hamburg – Sachsen“ soll multimodale Verkehre besser verknüpfen

Mit dem Kooperationsprojekt „HILDE Hamburg-Sachsen“ (Hinterland-Lösungen durch Effizienzsteigerungen zwischen Hamburg und Sachsen) wollen die Freie und Hansestadt Hamburg und der Freistaat Sachsen bis Sommer 2014 Lösungen für eine Erhöhung des Bahn- und Binnenschiffsanteils an den Hinterlandtransporten zwischen Hamburg und Sachsen liefern. Beim heutigen Verladertag der IHK Dresden wurde das Projekt von Vertretern beider Bundesländer und den beteiligten Projektpartnern vorgestellt.

„Der Freistaat Sachsen ist für den Hamburger Hafen das Bundesland mit dem höchsten Transportaufkommen im Osten Deutschlands“, sagt der Hamburger Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Frank Horch. Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) ergänzt: „Der Hafen Hamburg als größter Überseehafen Deutschlands ist für die verladende Wirtschaft Sachsens die wichtigste Drehscheibe im Außenhandel.“ Beide Politiker sind sich einig: „Angesichts weiter wachsender Gütermengen, absehbarer Engpässe in der Verkehrsinfrastruktur und steigender Energiepreise ist eine stärkere Vernetzung der Verkehrsarten das Gebot der Stunde.“

Im Fokus der Projektarbeit stehen zukunftsfähige und effiziente multimodale Transportketten, die eine bessere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten auf Straße, Schiene und Binnenschiff ermöglichen. Dazu werden vorhandene Daten unter Verwendung einer aktuellen Befragung exportorientierter Unternehmen und Verlader bzw. Transportunternehmen herangezogen. Im Sommer 2014 sollen Ergebnisse vorliegen.

Initiatoren von „HILDE Hamburg-Sachsen“ sind das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit der Projektdurchführung wurde ein Konsortium von Unternehmen und Institutionen beauftragt, die Erfahrung mit Potentialanalysen, Verkehrsplanungen sowie mit multimodalen Verkehrskonzepten haben: Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (Fraunhofer CML), Hamburg, Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), Hamburg Port Authority (HPA), LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH, Rochlitz (LISt), LUB Consulting GmbH, Dresden sowie die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH. Die Projektsteuerung liegt bei HHM und LISt gemeinsam.

 

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