• 13. August 2020
  • 11:53
  • Wirtschaft

Inlandterminals melden ab Juli eine Verbesserung der allgemeinen Lage

Viele Terminal-Standorte im Binnenland binden Hamburg gemäß Fahrplan in der regulären Frequenz an. Import- und Exportverkehre sind jedoch nicht allerorts ausgeglichen, sodass es nachfragebedingt teils zu Aussetzungen einzelner Abfahrten in Richtung Seehafen kommt. Nach Auffassung der Inlandterminals wird aber in nächster Zeit wieder von einem Anstieg der Umschlagmenge und der verkehrenden Containerzugverbindungen ausgegangen.

Betrachtet man die einzelnen Terminals, so zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Verzeichnet man beispielsweise in Dortmund aufgrund der Kundenstruktur vor Ort wieder ein nahezu normales Aufkommen, berichtet der Standort in Köln über geringere Export-Volumina. Am Warsteiner Terminal hingegen hemmt der zu schwache Import noch die Aufnahme einer zweiten Abfahrt im Exportverkehr. Auch die Terminalbetreiber in Bönen und Hannover melden deutlich weniger Mengen als im Vorjahreszeitraum. Wobei auch hier die Zeichen auf Erholung stehen und das Umschlagvolumen im Juli, gemessen am Vormonat, gesteigert werden konnte. Insgesamt ist festzustellen, dass die Containerzugverbindungen von und nach Hamburg aktuell sehr stabil operieren. Eine stabile Entwicklung meldet auch das RRT Rhein-Ruhr Terminal Duisburg. Insbesondere die Branchen Textil, Chemie und Holz entwickeln sich vom Volumen her gut. In der ebenfalls aus der Repräsentanz D-West in Essen von Markus Heinen betreuten Region Minden leidet man unter den COVID-19 Auswirkungen, die besonders hart die Fleischindustrie getroffen haben. Der Einbruch im Umschlag und Export von Reefercontainern verdeutlicht dies. Die Anbindung an Hamburg läuft aber weiterhin sowohl über die Binnenschifffahrt als auch den Schienengüterverkehr. Das Terminal Braunschweig bewertet die Entwicklung in Summe als positiv. So verzeichnet der Hafen Braunschweig im Juli Mengen, die im Vorjahresvergleich sogar ins Plus gehen.

Insgesamt liefern die Rückmeldungen der Inlandterminals weiterhin ein stabiles Bild. Die starken Verbindungen von und nach Hamburg werden für die Kundschaft trotz teilweise geringerer Auslastung und zeitweise ausgesetzter Abfahrten aufrechterhalten. Die Gesamtentwicklung zeigt einen positiven Trend auf, so dass man hoffen darf, im Laufe des Septembers wieder zu einem Regelbetrieb an allen Standorten zu kommen.

Hafen Hamburg Marketing wünscht allen Hafenkunden und Partnern aus der Wirtschaft viel Erfolg. Wir unterstützen unsere Partner auch im Binnenland, wo immer es geht.

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

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