11. November 201517:23Wirtschaft

IMPERIAL optimiert Transporte mit neuen Leichtbautrailern

Für den Transport von schweren Motorkomponenten eines großen deutschen Automobilherstellers setzt IMPERIAL Logistics International auf neue Leichtbautrailer Typ Ecotrail des Österreichischen Herstellers Berger. Zwölf Einheiten dieses Typs LTn sind inzwischen im Einsatz. Im Verbund mit der gewichtsreduzierten Sattelzugmaschine von Daimler (7117 Kilogramm) kann der Ecotrailer bis zu 3 Tonnen mehr zuladen. Ist bei konventionellen Transporten eine Zuladung von 25 Tonnen möglich, sind in der neuen leichten Kombination 28 Tonnen Zuladung möglich, ohne das maximal erlaubte Gesamtgewicht von 40 Tonnen zu überschreiten. Eine optimale Ausnutzung vorausgesetzt, sinken die Betriebskosten, die Zahl der Transporte und folglich auch die klimarelevanten Emissionen. „Mit den neuen Leichtbautrailern können wir das Transportkonzept für unseren Kunden deutlich optimieren. Mit dem Mehr an Nutzlast kann unser Kunde flexibler auf den erforderlichen Mengenbedarf reagieren“ sagt Srecko Mühling, Leiter der Business Unit Road (General Cargo) bei IMPERIAL Logistics International.

Die beim Automobilhersteller in UK gefertigten Motorkomponenten wie zum Beispiel Kolben und Zylinderköpfe werden in den Berger-Leichtbautrailern zum Motorenwerk des Herstellers nach Österreich gebracht und dort zusammengebaut. Ein auf diese Verbindung ausgerichtetes Fahrereinsatzkonzept verhindert unproduktive Standzeiten der Trailer. Zwischen Regensburg und Österreich pendelt ein Fahrer, der den Zug jeweils aus Richtung UK von einem zweiten Fahrer übernimmt oder an diesen mit Leergut für die Rücktour nach UK übergibt. Bis zur Übernahme für seinen jeweiligen Streckenabschnitt kann der jeweils andere Fahrer in einer zu diesem Zweck angemieteten Unterkunft bei Regensburg seine gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten nehmen.

Der nutzlastoptimierte Sattelauflieger von Berger hat ein Gewicht von unter 4,7 Tonnen. Erreicht wird die Gewichtsreduzierung durch schlanke Längsträger aus S 700 Feinkornstahl, durch Ausnehmungen an Rahmen und Trägern bei gleicher Stabilität sowie durch den Einbau von multifunktionalen Bauteilen. Vorausgesetzt, das nutzlastoptimierende Potenzial wird voll ausgenutzt, kann die Zahl der Fahrten rein rechnerisch um 7 Prozent verringert werden. Zu diesem Ergebnis kommen K+P Transport Consultants in Zusammenarbeit mit der hwh Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung mbH, Gundelfingen, in einer Untersuchung. Geht man davon aus, das die Rückfahrten mit geringerer Zuladung erfolgen, bewirkt das geringere Gesamtgewicht Treibstoffeinsparungen von ca. 1 Prozent pro 500 kg Mindergewicht, haben die Consultants errechnet. Das entspricht etwa 1,5 Liter pro 100 km.

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