11. Juni 201412:04

HPA entwickelt neue Logistikfläche im Steinwerder Hafen

Die Hamburg Port Authority (HPA) kommt bei der Hafenentwicklung nach Innen einen weiteren Schritt voran. Bis Mitte 2018 entsteht im Steinwerder Hafen eine 40.000 m2 große Logistikfläche. Dazu wird der südliche Teil des Steinwerder Hafens verfüllt. Die so entstehende neue Fläche wird dringend benötigt, da auf der bestehenden Kaizunge keine weiteren Flächen für den modernen Stückgutumschlag zur Verfügung gestellt werden können. Bedingt durch diese Platznot müssen Container bereits jetzt an vielen unterschiedlichen Orten gelagert werden. Die Schaffung der neuen Fläche bietet gleich mehrere Vorteile. Durch die zukünftig bessere Anbindung des Schuppens 65 wird die Auslastung des Gleisanschlusses der Hafenbahn verbessert. Dadurch wird der Stückgutverkehr entflochten und die Ladung kann zukünftig von einem Ort aus erfolgen. Dies bedeutet eine erhebliche Leistungssteigerung dieses Hafenteils und verkehrsbedingte Emissionen werden verringert. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Fläche entwickeln und so die Zukunft des Stückgutumschlags und die Wettbewerbsposition des Hamburger Hafens stärken“, sagt Tino Klemm, Leiter Finanzen und Immobilien bei der HPA. „Mit der neuen Fläche sind wir endlich in der Lage, das Umschlagspotential zu erhöhen und unsere betrieblichen und verkehrlichen Abläufe zu optimieren“, sagt Rainer Fabian, Geschäftsführer der Firma C. Steinweg.

Für die Schaffung der neuen Fläche wird der südliche Teil des Steinwerder Hafens in mehreren Schritten verfüllt. Das Material für die Verfüllung kommt aus Kreetsand, wo derzeit in einem Pilotprojekt ein tidebeeinflusstes Flachwassergebiet entsteht. Für die Verfüllung werden ca. 438.000 Kubikmeter Boden benötigt.

 

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