15. September 201512:48Unterhaltung

HHLA unterstützt faszinierende Lernreise für Hamburger Grundschüler

Der Hamburger Hafen ist eine hochleistungsfähige Drehscheibe für Fracht aus aller Welt. Auf Containerterminals werden Millionen von Stahlboxen mit Hilfe von moderner Informationstechnologie umgeschlagen. Die Waren in den Containern – Fahrräder, Stofftiere, Bananen oder Jeans – landen auch in den Elternhäusern von Hamburger Grundschülern. Als Hafen-Scouts lernen die Schüler, welche Reise diese Güter zurücklegen, wie der Hafen funktioniert und welche Arbeitsplätze die Logistikdrehscheibe Hamburg bietet.
 
Das Projekt Hafen-Scout wurde vom Hafenmuseum Hamburg, dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) initiiert und finanziert. Es bietet Hamburger Grundschulklassen eine eintägige Lernreise in den Hamburger Hafen. Nach einer ersten Probephase vor den Sommerferien starten die Hafen-Scouts jetzt in das neue Schuljahr.
 
Die Forschungsreise der Grundschüler beginnt im Hafenmuseum. Hier wandeln sie zwischen Geschichte und Gegenwart des Hamburger Hafens. Wie hat sich die Arbeit im Hafen verändert? Warum werden Containerschiffe immer größer? Wie kommt die Banane auf meinen Tisch? Auf Fragen wie diese lassen sich im Hafenmuseum spielerisch Antworten finden. Anfassen und Ausprobieren ist dabei ausdrücklich erlaubt. Höhepunkt der musealen Entdeckungsreise ist ein von der HHLA umgebauter Container: Er veranschaulicht die Warenvielfalt und -mengen, die in den standardisierten Boxen über den Globus befördert werden. Die Schüler erleben im Inneren der Box, dass sie tagtäglich mit Produkten zu tun haben, die per Container nach Deutschland gebracht werden. Der Hafen-Scout-Container ist außerhalb der Schulausflüge für alle Besucher des Hafenmuseums zugänglich.
 
Im Anschluss an die Museumserkundung führt die Entdeckungsreise die Schülerinnen und Schüler auf den hoch-automatisierten Container Terminal Altenwerder (CTA) der HHLA. Nachdem die Klassen bereits im Museum erfahren haben, welche Stationen ein Container auf einem Terminal durchläuft, können sie den Terminal und die großen Schiffe nun in Augenschein nehmen. Sie erleben so hautnah, was Containerumschlag im großen Stil heute bedeutet.
 
Torsten Engelhardt, Leiter der HHLA-Unternehmenskommunikation, erläutert das Engagement der HHLA: „Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen wir Bildungsinitiativen mit Hafen- und Logistikbezug. Das Projekt Hafen-Scout passt bestens zu dieser Strategie. Wir wollen Grundschüler erleben lassen, dass der Hafen ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor, ein Jobmotor und ein Standort moderner Industriebetriebe ist. Wenn wir darüber hinaus vermitteln können, dass der Hamburger Hafen auch mit dem persönlichen Leben der Schüler zu tun hat, dann ist das Projekt Hafen-Scout ein voller Erfolg.“
 
Ursula Richenberger, Stiftung Historische Museen Hamburg, Leiterin des Hafenmuseums zum Projekt: „Die Hafen-Scouts sind für das Hafenmuseum eine gute Gelegenheit, sich als außerschulischer Lernort zu etablieren. Sehr anschaulich können sich Schüler an einem historischen Ort in einem Kaischuppen und an einem aktuellen Ort auf dem Container Terminal Altenwerder über die Hafenwelt informieren. Für mich war es eines der schönsten Erlebnisse, als ein Zehnjähriger nach der Tour sagte, dass er sich später gut vorstellen könne, mal im Hafen zu arbeiten, weil man dort nicht nur mit Containern und großen Maschinen, sondern auch mit tollen Menschen zu tun habe.“
 
Martin Kelpe, Fortbildner am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, betont: „Das Landesinstitut unterstützt dieses Projekt durch Beratung der Kooperationspartner und durch Fortbildung der Lehrkräfte, die an den Hafen-Scout-Touren mit ihren Klassen teilnehmen, vor allem deshalb, weil die Viertklässler als Hafen-Scouts einen hervorragenden Einblick in die historischen und aktuellen Abläufe im Hamburger Hafen erhalten. Zudem können sie das im Unterricht Erlernte an den außerschulischen Lernorten anwenden und die Bedeutung des Hafens für Hamburg erkennen.“
 
Das Projekt Hafen-Scout richtet sich an Hamburger Grundschulklassen. Die Inhalte der Lernreise sind für die teilnehmenden Klassen Bestandteil des Lehrplans. Sie werden im Unterricht intensiv vor- und nachbereitet. Die Lehrkräfte, die ihre Klassen für die Exkursion angemeldet haben, absolvieren im Vorfeld einen Hafen-Einführungskurs. Begleitet werden die Klassen im Museum von qualifizierten Museumspädagogen und während der Fahrt über den Terminal von erfahrenen und geschulten Guides.
 
Interessierte Hamburger Lehrkräfte in 4. Klassen können Informationen zum Anmeldeverfahren für die Hafen-Scout-Touren per E-Mail beim Beratungsfeld Sachunterricht am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung erhalten: Martin.Kelpe@li-hamburg.de. Anmeldungen sind für die Hafen-Scout-Touren ab dem Frühjahr 2016 möglich.
 
 
Über die HHLA
Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist ein führender Hafenlogistiker in Europa. Mit ihren Segmenten Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland.
 
 

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  • Karl Olaf Petters
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    Matthias Seeberg
    Pressesprecher Stiftung Historische Museen Hamburg
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