13. Januar 201413:51

HHLA-Tochter HCCR an Shuttlezugnetzwerk der Metrans angebunden

Die Hamburger Container- und Chassis-Reparatur-Gesellschaft (HCCR), eine HHLA-Tochter, bietet ihren Kunden in Kooperation mit der Metrans seit neuestem an, Leercontainer direkt in ihrem Leercontainer-Depot am Altenwerder Damm in Hamburg auf Züge der Metrans zu verladen. Die Container werden anschließend auf Metrans-Zügen an ihren Bestimmungsort im Hinterland gebracht. Damit werden kostspielige und umweltbelastende Lkw-Umfuhren von Leercontainern in den östlichen Hafenbereich überflüssig. Als erster Kunde nutzte die Hamburger Reederei Hamburg Süd das Angebot. Sie fuhr Ende Dezember ihren ersten Ganzzug aus dem HCCR-Depot.

Georg Böttner, Geschäftsführer der HCCR, erläutert: „Gemeinsam mit Metrans machen wir unseren Kunden ein maßgeschneidertes, wirtschaftlich attraktives und ökologisch sinnvolles Angebot. Bisher fuhren viele Reedereien ihre Leercontainer von den HHLA-Containerterminals Altenwerder und Burchardkai über die Köhlbrandbrücke zur Zwischenlagerung zu Leercontainerdepots. Unsere Kunden können nun ihre Container direkt ab unserem Depot auf Metrans-Zügen ins Hinterland bringen. Damit vermeiden wir überflüssige Lkw-Umfuhren von Containern. Das ist besonders vor dem Hintergrund der 2014 anstehenden Bauarbeiten an der Köhlbrandbrücke und auf der A7 attraktiv. Wir entlasten damit die stark beanspruchten öffentlichen Straßen in Hamburg. Durch die eingesparten Umfuhren ist dieses Angebot für unsere Kunden auch wirtschaftlich attraktiv. Zudem machen wir unsere Kunden flexibler, denn sie können die Leercontainer unabhängig von der Verkehrslage punktgenau vom Container Terminal Burchardkai zu HCCR und umgekehrt steuern, ohne auf das komplette Leistungsangebot eines Leercontainerdepots verzichten zu müssen.“

Ulrich Jasser, Senior Manager Logistics Region Europe, Hamburg Süd, begrüßt das neue Angebot: „Die Hamburg Süd ist ein Hamburger Traditionsunternehmen, deshalb liegt uns die Reduzierung der Umweltbelastung in der Hansestadt besonders am Herzen. Durch die Kooperation mit HCCR und Metrans können wir auch Mengen unterhalb eines Ganzzuges kosten- und umweltschonend per Bahn ins Hinterland positionieren, ohne auf den vollen Depotservice verzichten zu müssen. Je nach Verkehrsmittel sparen wir so 17 bis 19 kg CO2 pro Box sowie erhebliche Mengen weiterer Schadstoffe ein. Hochgerechnet auf einen Zug bedeutet das eine Einsparung von ca. einer Tonne CO2-Ausstoß!“

Rückfragen

Karl Olaf Petters, Pressesprecher; Tel. +49-(0)40-3088-3521

Florian Marten, Leiter Unternehmenskommunikation; Tel. +49-(0)40-3088-3520

 

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