• 13. November 2020
  • 11:30
  • Wirtschaft

Hapag-Lloyd mit gutem Neunmonatsergebnis

  • Starke Ergebnisse durch anziehende Volumina in Q3, stabile Frachtraten und niedrige Bunkerpreise
  • Transportvolumina dank Aufwärtstrend in Q3 nur noch leicht unter Vorjahresniveau
  • Performance Safeguarding Program (PSP) erzielt erwartete Kostenentlastungen
Hapag-Lloyd hat die ersten neun Monate 2020 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (EBITDA) von mehr als
2 Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) abgeschlossen – dies entspricht einem Anstieg von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Zugleich erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 965 Millionen US-Dollar (858 Millionen Euro) und liegt damit über dem Vergleichswert des Vorjahres von 722 Millionen US-Dollar (643 Millionen Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 605 Millionen US-Dollar (538 Millionen Euro) und konnte um 272 Millionen US-Dollar (241 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr zulegen.

Die Umsätze liegen nach neun Monaten mit rund 10,5 Milliarden US-Dollar (9,4 Milliarden Euro) um circa 1 Prozent unter dem Vorjahreswert, insbesondere pandemiebedingt aufgrund des zweistelligen Nachfragerückgangs im zweiten Quartal und einer insgesamt um 3,5 Prozent niedrigeren Transportmenge von 8.696 TTEU (9M 2019: 9.011 TTEU). Positiv wirkte die Verbesserung der durchschnittlichen Frachtrate um 2 Prozent auf 1.097 USD/TEU (9M 2019: 1.075 USD/TEU). Zudem verringerten sich die Transportaufwendungen überproportional um 6 Prozent, durch die Kombination eines geringeren Transportaufkommens mit einem niedrigeren durchschnittlichen Bunkerpreis von 402 US-Dollar je Tonne (9M 2019: 425 US-Dollar je Tonne) und einem konsequenten Kostenmanagement im Rahmen des Performance Safeguarding Program (PSP).

„Im Neunmonatszeitraum haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, unsere Kosten konsequent gemanagt und zugleich von besseren Marktbedingungen im dritten Quartal profitiert. Die COVID-19 Pandemie mit ihren weltweit steigenden Fallzahlen ist jedoch weiterhin mit hohen Risiken für die Logistik und die Lieferketten unserer Kunden verbunden. Wir werden an unserem bestehenden Kurs festhalten, unsere Strategy 2023 weiter umsetzen und die Sicherheit unserer Mitarbeiter, die Bedürfnisse unserer Kunden und unsere Betriebskosten dabei fest im Blick behalten“, sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd.

Auf Basis der im Oktober nach oben angepassten Ergebnisprognose wird für das Gesamtjahr 2020 ein EBITDA von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro und ein EBIT von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro erwartet.

Der Finanzbericht für den Neunmonatszeitraum 2020 ist abrufbar unter
https://www.hapag-lloyd.com/de/ir/publications/financial-report.html

Pressekontakt

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