• 02. April 2019
  • 09:00
  • Wirtschaft

Hannover Messe: Wirtschaftssenator Michael Westhagemann trifft Prinz Carl Philip von Schweden

Die schwedische und die norddeutsche Wirtschaft sind traditionell eng verbunden. In Hamburg sind an die 1.000 Unternehmen am Außenhandel mit Schweden beteiligt, rund 110 schwedische Firmen haben Dependancen in der Hansestadt, darunter viele Deutschlandzentralen. Damit Hamburg auch zukünftig der Schweden Standort Nr. 1 in Deutschland bleibt, reisten Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Hamburg Invest Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter zur HANNOVER MESSE. Unterstützung bekamen sie dabei von allerhöchster Stelle. Prinz Carl Philip von Schweden, der das Königshaus in Hannover repräsentiert, stellte den Hamburger Vertretern Repräsentanten schwedischer Unternehmen vor, die sich für ein Engagement in Hamburg interessieren. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Kein Land in der Europäischen Union kann gemessen an der Einwohnerzahl so viele erfolgreiche Startup-Gründungen vorweisen wie Schweden. Auf 1000 Beschäftigte kommen in Schweden derzeit 20 Start-ups. Da Schweden mit 10 Millionen Einwohnern ein relativ kleiner Markt ist, müssen sie sich schon früh am Weltmarkt orientieren. Für den Eintritt in den deutschen Markt bietet sich dabei traditionell Hamburg als Standort an“. Und Hamburg Invest Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter ergänzt: Unter den schwedischen Ausstellern sind weltweit führende Anbieter von Smart-Industry-Lösungen und attraktive potenzielle Partner für die internationale Zusammenarbeit. Diese werden wir gezielt ansprechen, um sie für ein Engagement in Hamburg zu gewinnen".

Schweden ist in diesem Jahr das Partnerland der HANNOVER MESSE. 120 Unternehmen und 30 Startups sind Aussteller in Hannover. Schweden ist Europas Startup Land Nr. 1. Zu den größten Erfolgsgeschichten der Skandinavier gehören dabei der Musik-Streaming-Dienst Spotify, der Zahlungsdienstleister Klarna, der Online-Marktplatz Tictail oder auch der Kommunikationsdienst Skype, der inzwischen zum US-Konzern Microsoft gehört. Im Innovationsranking 2018 der EU Kommission lag Schweden wie schon in den Vorjahren auf Platz eins. In einem Ranking des Weltwirtschaftsforums, das die Digitalisierungsbereitschaft von Ländern ausdrückt, steht Schweden auf Platz drei hinter Singapur und Finnland.

Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Mit dem Leitthema "Integrated Industry – Industrial Intelligence" bildet sie die Digitalisierung der Produktion und Energiesysteme ausführlich ab. Sie findet vom 1. bis 5. April statt. Wieder dabei ist Hamburg mit einem Gemeinschaftsstand. Unter der Überschrift "FUTURE HAMBURG" präsentieren sich in der Halle 2 "Research & Technology" am Stand B 08 nicht nur etablierte wissenschaftliche Institute, Universitäten und Technologietransfereinrichtungen sondern auch verstärkt Startups.

Bis zum kommenden Freitag präsentieren etwa 6500 Aussteller aus 75 Ländern ihre Lösungen für vernetzte Produktionsabläufe in Unternehmen. Aus Hamburg sind insgesamt 41 Unternehmen – vom Start-up bis zur Traditionsfirma – in Hannover präsent. Es sind so viele wie seit vielen Jahren nicht. Am Sonntag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven die HANNOVER MESSE gestartet. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann hatten am Mittag den Hamburger Gemeinschaftsstand gemeinsam eröffnet. Am Rande der HANNOVER MESSE wurde bekannt, dass Mitte 2019 die Schwedische Handelskammer in Deutschland ihre Geschäftsstelle von Düsseldorf nach Hamburg verlegt.

Pressekontakt

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Susanne Meinecke
Tel.: (040) 428 41-2239
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