• 21. September 2017
  • 11:59
  • Wirtschaft

Hamburger Hafen stellt vernetzte Logistiklösungen in Qingdao vor – Vorreiterrolle bei Digitalisierung stößt in China auf großes Interesse

Im September präsentierte der Vertreter des Hamburger Hafens in China, Korea und Japan, Lars Anke, auf der 2017 East Asia Seaport Alliance Assembly im Rahmen der East Asia Marine Cooperation Platform in Qingdao die vernetzten Lösungen des Hamburger Hafens für die logistischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Im Zentrum der von der Stadtregierung Qingdao und der Qingdao Port Authority organisierten Veranstaltung standen unter anderem Möglichkeiten der Effizienzsteigerung durch Digitalisierung der Hafeninfrastruktur sowie Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten entlang der Häfen unter Einbindung der chinesische Strategie „One Belt and One Road“.
 
Hamburgs Rolle als wichtigster Hafen im europäisch-chinesischen Handel sowie seine weltweite Vorreiterrolle bei Digitalisierungsfragen stießen auf großes Interesse seitens der Delegierten. Neben den Vertretern der großen chinesischen Seehäfen nahmen zahlreiche Unternehmen des chinesischen Außenhandels teil. Lars Anke präsentierte unter anderem den smartPORT-Ansatz vor allem mit Blick auf das Verkehrsmanagement im Hamburger Hafengebiet und erläuterte die daraus entstehenden Effizienzvorteile. Ebenso ging er auf die Anbindung der Terminallogistik an den Schienenverkehr und die Bedeutung Hamburgs als größter Eisenbahnhafen Europas ein.
 
China ist der wichtigste Handelspartner des Hamburger Hafens. 2016 wurden in Hamburg über 24 Millionen Tonnen Seegüter mit Ursprung beziehungsweise Destination China umgeschlagen, darunter 2,6 Millionen TEU containerisierte Ladung. Wöchentlich verbinden ca. 20 Liniendienste den Elbehafen direkt mit dem Reich der Mitte. Vor dem Hintergrund der neuen Seidenstraßen (One Belt and One Road-Initiative) werden zwischen Hamburg und China zudem wöchentlich 177 Containerzugverbindungen angeboten.       
 
Qingdao ist einer der wichtigsten Häfen in Chinas Norden und wird mehrmals wöchentlich von Liniendiensten aus Hamburg direkt angelaufen. In den vergangenen Jahren hat der Hafen seine Kapazitäten für Container- sowie Kohle- und Erzumschlag massiv ausgebaut. Dabei wurde auf den Einsatz neuer Automatisierungstechnologie und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in der Hinterlandlogistik Wert gelegt.

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

    +49 40 37709 110
  • Julia Delfs

    Julia Delfs

    +49 40 37709 118
  • Annette Krüger

    Annette Krüger

    +49 40 37709 112
Loading