09. November 201610:32Hinterland

Hafenabend Dortmund: Aller guten Dinge sind drei

Bereits zum dritten Mal luden die Dortmunder Hafen AG und Hafen Hamburg Marketing die lokale Wirtschaft aus dem Westfälischen Ruhrgebiet und Mitgliedsunternehmen aus Hamburg zum gemeinsamen Dortmunder Hafenabend ein. Neben verkehrs- und wirtschaftspolitischen Themen aus dem Raum Dortmund wurde am 27. Oktober 2016 in der Gaststätte Freischütz Schwerte insbesondere die Bedeutung der Hinterlandanbindung auf der Schiene zwischen Dortmund und dem Seehafen Hamburg betont.

Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG, zeigte sich erfreut über die gute Kooperation der beiden Häfen und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit von Küste und Binnenland in wichtigen Verkehrsfragen. Nordrhein-Westfalen leidet traditionell an einer Überlastung der Straßeninfrastruktur, weswegen sich der Dortmunder Hafen für eine Veränderung des Modal Splits zugunsten der Schiene und Wasserstraße einsetzt. Eine wichtige Voraussetzung wurde im Dortmunder Hafen in den letzten Monaten bereits geschaffen: Die neue bimodale Anlage für den Kombinierten Verkehr kommt nicht nur dem Hafen, sondern auch der angrenzenden Industrie zugute.

Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing e.V., nahm in seiner Begrüßungsrede vor allem die Politiker in die Pflicht, den Ausbau der wichtigen Schienenverkehrsachsen zu den deutschen Seehäfen zügig anzugehen, um den Verladern im Ruhrgebiet ökologischere und wirtschaftlich effiziente Transporte mit der Bahn zu ermöglichen.

Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, zeigte in seinem Vortrag die enge Verknüpfung der Hafenentwicklung mit der allgemeinen Modernisierung der Wirtschaftswelt auf. Für ihn ist der Hafen Dortmund ein „Schaufenster des Strukturwandels“ in der Region. Die Ausgestaltung und Beschaffenheit der Verkehrsinfrastruktur ist zudem ein Erfolgsfaktor, der viele innovative Unternehmen in der Region hält oder gewinnt und den Wachstumskurs der ansässigen Wirtschaft vorantreibt. Insbesondere die aussichtsreiche Zukunft des Logistikstandorts des Westfälischen Ruhrgebiets stimmt ihn positiv – auch hier spielt die branchenübergreifende Kooperation mit Hamburg aus seiner Sicht eine entscheidende Rolle.

Die Veranstalter begrüßten rund 130 Gäste, die im Anschluss an die Reden die gegenwärtigen Fragestellungen aus der Hafen- und Verkehrswirtschaft gemeinsam erörterten. Erstmalig sorgte auch ein humorvolles Rahmenprogramm für eine gelungene Abrundung des Hafenabends.

 
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