• 23. Januar 2020
  • 14:55
  • Wirtschaft

Hafen Hamburg betont wichtige Rolle Russlands als Handelspartner beim Deutsch-Russischen Wirtschaftsempfang

Auf Einladung des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbundes trafen sich am 21. Januar anlässlich des Deutsch-Russischen Wirtschaftsempfangs zahlreiche Unternehmensvertreter in den Räumlichkeiten der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Hafen Hamburg Marketing (HHM) Vorstand Ingo Egloff betonte in seiner Rede, dass der Hamburger Hafen und Russland seit vielen Jahren sehr gut miteinander verbunden seien. Im seeseitigen Containerverkehr belegt Russland immer wieder den zweiten oder dritten Platz der wichtigsten Handelspartner des Universalhafens Hamburg. Für die ersten elf Monate in 2019 wurden seeseitig 370.000 TEU umgeschlagen, dies entspricht einer Steigerung von über 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist vor dem Hintergrund des durch Handelssanktionen verursachten massiven Einbruchs beim Seegüterumschlag im Jahr 2013 eine erfreuliche Entwicklung.

Für den Hamburger Hafen ist der größte russische Handelspartner die Hamburger Partnerstadt St. Petersburg mit ihren Innenstadtterminals und der in der Nähe liegende Port of Bronka. Zuletzt konnten im Seegüterumschlag mit Kaliningrad ebenfalls Steigerungen beobachtet werden. Die russische Stadt an der Ostsee wird jetzt durch zwei Liniendienste mit Hamburg verbunden.

Egloff betonte: „Durch zahlreiche Aktivitäten von HHM konnten über die Jahre vielfältige Kontakte gepflegt und neue aufgebaut werden. Unsere regelmäßigen Workshops im Rahmen der Deutschen Woche in St. Petersburg, unser Hafenabend mit über 270 Teilnehmern sowie unsere Veranstaltungen in Moskau, die gemeinsam mit der Logistics Alliance Germany und dem BVL Chapter Moskau und Mecklenburg-Vorpommern organisiert werden, sprechen von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer an. Auch in diesem Jahr werden wir mit einem Messestand gemeinsam mit der HHLA, METRANS, der Lübecker Hafen-Gesellschaft und dem Port of Wyborg bei der TransRussia vertreten sein.“

Beim Empfang sprachen außerdem Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, Dr. Thomas Overbeck, Präsident des Deutsch-Russischer Wirtschaftsbunds, Andrej Sharashkin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg und Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten.
 

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