• 03. April 2019
  • 13:25
  • Wirtschaft

Hafen der Zukunft: Breites Bündnis entwickelt gemeinsame Ideen

Miteinander zu reden, statt übereinander, mit dem Ziel zu gemeinsamen Leitlinien der Hafenentwicklung zu kommen, das ist die Idee von Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. Dieser Hafendialog wurde im Dezember 2018 gestartet und im März 2019 fortgesetzt. Am Tisch sitzen die Spitzen der Wirtschaftsverbände aus den Bereichen Industrie, Maritimes, Logistik, außerdem Unternehmen, Gewerkschaften, Umweltverbände, die Handelskammer, der UV-Nord, die Hamburg Port Authority und der Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Aus dem offenen und konstruktiven Dialog zum Auftakt hat die Wirtschaftsbehörde unterschiedliche Themenfelder identifiziert, die im Laufe des Jahres 2019 in mindestens vier moderierten Workshops intensiv erörtert werden. Teilnehmer dafür werden von den bislang Beteiligten benannt. Am Ende dieses Prozesses steht ein weiterer Hafendialog, bei dem die Workshopergebnisse präsentiert werden. Ziel ist es Leitlinien zu entwickeln, die den Hafen der Zukunft beschreiben. Diese sollen dann in einem weiteren Schritt einfließen in einen neuen Hafenentwicklungsplan für Hamburg.

Senator Michael Westhagemann: „Ich bin überzeugt, dass wir von jedem der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Hinweise und kreative Ideen einsammeln können, die uns helfen, den Hamburger Hafen für die Zukunft optimal aufzustellen. Die Atmosphäre in unserer Runde ist gut und vertrauensvoll, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich mit ihren Beiträgen konstruktiv eingebracht. So konnten wir die Handlungsfelder identifizieren, die jetzt vertieft werden müssen.“

Als entsprechende Handlungsfelder wurden benannt:

  • Flächenentwicklung/Ansiedlungsstrategie/Infrastrukturentwicklung/Hinterland
  • Digitalisierung
  • Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
  • Zukunft „Gute Arbeit“ im Hafen
Senator Westhagemann: „Jetzt geht es an die inhaltliche Ausgestaltung der Themen. Das wird ein wertvoller Input für einen Hafenentwicklungsplan, der in der nächsten Legislaturperiode entstehen soll. Eine weitere Grundlage ist eine Ladungsstromanalyse und eine Umschlagpotenzialprognose, die von der HPA beauftragt wurde.“

Pressekontakt

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Susanne Meinecke
Tel.: (040) 428 41-2239
E-Mail: pressestelle@bwvi.hamburg.de

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