19. August 201514:19Wirtschaft

Geschäftszahlen 2014: HPA führt Investitionsprogramm konsequent fort – Hafenbahn erneut mit Rekordergebnis

Die Hamburg Port Authority (HPA) hat auch im Jahr 2014 das Investitionsprogramm in die Infrastruktur mit Nachdruck fortgesetzt. Insgesamt hat die HPA rund 188 Mio. EUR in Ausbauprojekte des Hafens investiert. So konnten strategisch wichtige Ausbauprojekte wie der Neubau der Rethebrücke und der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wesentlich vorangetrieben werden. Ebenfalls begonnen wurde mit den Bauarbeiten zur Anpassung Einfahrt Vorhafen zur Verbesserung der schiffsseitigen Zufahrt des mittleren Hafens. Im Bauprogramm der Hafenbahn wurden im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig Gleise und Weichen in verschiedenen Bahnhofsteilen erneuert. Neben weiteren Investitionen für die Erneuerung und Sanierung der Brücken im Hafen wurde auch der Straßenzug Rugenberger Damm mit der dazugehörigen Straßenbrücke über die Rugenberger Schleuse im Rahmen des Projekts „Verkehrsanbindung Burchardkai“ fertiggestellt. „Wir sind bei all unseren Neubauprojekten im letzten Jahr sehr gut vorangekommen und damit unserem Ziel, die Verkehre im Hafen in naher Zukunft zu entflechten, wieder einen entscheidenden Schritt näher gekommen“, sagt Tino Klemm, Leiter Finanzen und Immobilien sowie Mitglied der Geschäftsleitung.
Der Hamburger Hafen bleibt auch im Jahr 2014 die zentrale Drehscheibe für das ost- und südosteuropäische Hinterland. Mit ca. 44,4 Mio. Tonnen transportierten Gütern auf der Schiene konnte ein neues Rekordergebnis in der 148-jährigen Geschichte der Hafenbahn erzielt werden. Im Containerverkehr wurden mehr als 2,2 Mio. TEU per Bahn in das Hinterland des Hamburger Hafens transportiert, was einer Steigerung von mehr als 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei den Transporten über die Hafenbahn sind dabei erneut signifikante Effizienzsteigerungen gelungen. So konnte die durchschnittliche Auslastung der Züge weiter gesteigert und damit die Wirtschaftlichkeit der Bahnverkehre des Hamburger Hafens erhöht
werden.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten, bereinigt um den im Vorjahr als periodenfremden Umsatz gezeigten Einmaleffekt aus der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums von Kaimauern auf die HHLA, gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Mio. EUR gesteigert werden. Positive Treiber für die Entwicklung sind im Wesentlichen die gestiegenen Mieten (+3,6 Mio. EUR), Steigerungen beim Hafennutzungsentgelt (+2,8 Mio. EUR) sowie erhöhte sonstige Dienstleistungserlöse (+3,5 Mio. EUR). Die positive Entwicklung bei den Flächenmieten (+2,9 Mio. EUR) ist gleichermaßen auf neu abgeschlossene Mietverträge sowie allgemeine Mietsteigerungen zurückzuführen. Der gegenüber dem Jahr 2013 höhere Jahresfehlbetrag ist im Wesentlichen auf die positiven periodenfremden Einmaleffekte aus dem Vorjahr zurückzuführen.
 
Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. Sie vermarktet spezielles, hafen-spezifisches Fachwissen und nimmt die hamburgischen Hafeninteressen auf nationaler und internationaler Ebene wahr. www.hamburg-port-authority.de
 

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