13. März 201415:02

Geschäftsjahr 2013 - K+S legt Basis für langfristigen Erfolg

• Programm „Fit für die Zukunft“ und Legacy Projekt zeigen gute Fortschritte

• Umsatz mit 3,95 Mrd. € auf Niveau des Vorjahres

• Operatives Ergebnis EBIT I mit 656 Mio. € deutlich niedriger

• Rückgang der Kalipreise bei stabilem Absatzvolumen

• Absatz mit Auftausalz um 65 % gegenüber 2012 gestiegen

• Ausblick 2014: Umsatz moderat niedriger, EBIT I preisbedingt deutlich rückläufig

„Das Jahr 2013 war für K+S mit großen Herausforderungen verbunden“, sagt der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner anlässlich der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. „K+S hat aber einmal mehr unter Beweis gestellt, dass das Unternehmen in der Lage ist, sich operativ und strategisch auf Veränderungen einzustellen, um den langfristigen Erfolg zu sichern“, so Steiner weiter. Der Vorstandsvorsitzende verweist in diesem Zusammenhang auf den erfolgreichen Start des Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms „Fit für die Zukunft“ sowie auf weitere Fortschritte beim Bau des neuen Kaliwerks in Kanada.

Das Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten war im zweiten Halbjahr 2013 durch die Entwicklung nach der Ankündigung der russischen Uralkali geprägt, die eigenen Kapazitäten ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen. Dadurch gerieten insbesondere die internationalen Preise für Kaliumchlorid unter Druck. Insgesamt betrug der Umsatz der K+S Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr 3.950,4 Mio. € und lag damit auf dem Niveau des Jahres 2012 (3.935,3 Mio. €).

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte führte vor allem die Preisentwicklung zu einem Umsatzrückgang um 11 %. Das Absatzvolumen blieb mit 6,94 Mio. Tonnen stabil. Im Geschäftsbereich Salz stieg der Umsatz um 18 %. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die positive Mengenentwicklung im Auftausalzgeschäft.

Operatives Ergebnis wie erwartet deutlich niedriger

Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sank im Jahr 2013 um 18,4 % auf 655,9 Mio. €. Die EBIT-Marge erreichte 16,6 % (2012: 20,4 %). Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte verringerte sich das operative Ergebnis EBIT I insbesondere wegen gesunkener Durchschnittserlöse für Kalidüngemittel um rund 28 % auf 552,5 Mio. €. Das operative Ergebnis EBIT I des Geschäftsbereichs Salz lag im Jahr 2013 mit 117,8 Mio. € rund 91 % über dem Vorjahreswert. Diese Ergebnissteigerung ist vor allem auf einen mengenbedingt deutlich höheren Umsatz aufgrund des überdurchschnittlichen Auftausalzgeschäfts in Europa zurückzuführen.

Bereinigtes Konzernergebnis gesunken

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern folgte der Entwicklung des operativen Ergebnisses und verringerte sich zusätzlich durch den Wegfall eines Sondereffekts aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeiten, im Jahr 2012 war hier noch das Nitrogen-Geschäft enthalten. Es sank somit gegenüber dem Vorjahr um 32 % auf 435 Mio. €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 2,27 € nach 3,33 € im Vorjahreszeitraum.

Programm „Fit für die Zukunft“ macht gute Fortschritte

Zur nachhaltigen Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur hat K+S im vergangenen Jahr das Programm „Fit für die Zukunft“ gestartet. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit strebt das Unternehmen an, bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € einzusparen. Im Jahr 2014 erwartet K+S eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. €.

Steiner: „Das Programm kommt gut voran. Erste Maßnahmen werden bereits umgesetzt, die Detaillierung weiterer Initiativen verläuft planmäßig.“

Investitionen gestiegen

Im Jahr 2013 investierte K+S 742,5 Mio. €; dies ist ein Anstieg um 277,0 Mio. € bzw. 60 %. Hiervon entfielen 362,0 Mio. € auf das Legacy Projekt in Kanada. Der Anstieg ist außerdem unter anderem auf die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier zurückzuführen.

Ausblick 2014: Umsatz und Ergebnis niedriger erwartet

Nach neuen Vertragsabschlüssen der großen Kaliproduzenten mit China zeichnete sich zu Beginn des Jahres 2014 eine Bodenbildung bei den Preisen ab. Bei einem geplanten gleichbleibendem Absatzvolumen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte (2013: 6,94 Mio. Tonnen) dürften die Jahresdurchschnittspreise spürbar niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Im Salzgeschäft geht K+S von einem Festsalzabsatz für 2014 aus, der mit 22,8 Mio. Tonnen in etwa auf dem Niveau des Jahres 2013 liegen sollte, bei teilweise ebenfalls niedrigeren Preisen.

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2014 daher moderat unter dem Wert des Vorjahres liegen. Insbesondere der Umsatz im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sollte aufgrund der zu erwartenden niedrigeren Jahresdurchschnittspreise spürbar rückläufig sein.

Unter Berücksichtigung des im Bergbau üblichen hohen Fixkostenanteils ist davon auszugehen, dass das operative Ergebnis EBIT I deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte der Entwicklung des operativen Ergebnisses folgen und somit ebenso deutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr.

(Weitere Details zum Ausblick im Finanzbericht 2013 ab Seite 113.)

Investitionen ziehen planmäßig an

Nach der Planung für 2014 werden die Investitionen auf rund 1,2 Mrd. € spürbar ausgeweitet. Davon dürften rund 800 Mio. € auf Ausgaben für das Legacy Projekt entfallen. Der Bau des neuen Kaliwerks in Kanada verläuft plangemäß, mit der Inbetriebnahme rechnet K+S im Sommer 2016. Weiterhin ist ein Teil der Investitionen für die weitere Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen.

Hinweis für die Redaktionen

Den Finanzbericht 2013, den Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2013 sowie die K+S Q4/13 Facts & Figures (englisch) können Sie unter www.k-plus-s.com/2013q4de auf unserer Internetseite abrufen. Darüber hinaus stehen Ihnen dort eine Videobotschaft zur Geschäftsentwicklung von Norbert Steiner, Vorsitzender des Vorstands, sowie ab 10:00 Uhr der Vortrag von Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender, und Dr. Burkhard Lohr, Mitglied des Vorstands, für die heutige K+S-Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main zur Verfügung.

Über K+S

K+S ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Wir fördern und veredeln seit 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt. Die deshalb steigende Nachfrage bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz in Höhe von rund 4 Mrd. Euro und ein EBIT von 656 Mio. Euro. K+S ist der Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX.

Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Presseinformation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in dieser Presseinformation enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

 

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