• 02. April 2019
  • 08:03
  • Hinterland

Gemeinsamer Auftritt von Logistikregion Lübeck und Hafen Hamburg in Mannheim

Der Südwesten Deutschlands ist mit der Industrieregion Mannheim/Ludwigshafen für die Häfen Lübeck und Hamburg von großer Bedeutung. Große Mengen Import und Export werden über die beiden norddeutschen Häfen abgewickelt. Ein guter Grund für Vertreter der Lübecker Hafen-, Schifffahrt-, Transport- und Logistikbranche, um sich gemeinsam mit Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) vor Ort mit Vertretern aus Industrie, Handel und Verkehrswirtschaft auszutauschen. So stand für die 20-köpfige Delegation aus Lübeck und die Vertreter von HHM am 21. März 2019 der Besuch des KTL Kombiterminals Ludwigshafen auf dem Informationsprogramm. Leistungsfähige KV-Terminals im Binnenland sind wichtige Schnittstellen für alle Container- und Kombi-Verkehre auf der Schiene. Aktuell werden 12-mal pro Woche und Richtung Trailer sowie Container auf der Schiene zwischen dem Lübecker Intermodal-Terminal am Skandinavienkai in Travemünde (Baltic Rail Gate GmbH) und dem KTL Kombiterminal transportiert. Im Anschluss besichtigte die Delegation den weltweit größten und mehr als 1.000 Hektar umfassenden Chemie-Produktionsstandort der BASF in Ludwigshafen.

Im Laufe der anschließenden Informationsveranstaltung konnten sich die rund 100 geladenen Gäste aus der Transportbranche und der verladenden Wirtschaft aus der Region von der Leistungsfähigkeit der Hafen- und Logistikstandorte Lübeck und Hamburg überzeugen. Nach der Eröffnungspräsentation von Ingo Egloff, Vorstand HHM, der auf die überregionale Bedeutung der Bereiche Hafen, Industrie und Logistik für die Stadt Hamburg und die Metropolregion Hamburg einging, stellte Jörg Ullrich, Vorsitzender des logRegio e.V., die Leistungsstärke und Vorteile der Hafen- und Logistikregion Lübeck vor. Als Bündelungspunkt und Verteiler-HUB für Transporte aus und in den Ostseeraum ist der Standort Lübeck das „Tor zur Ostsee“. Neben den mehr als 80 Fährabfahrten und -ankünften pro Woche nach Finnland, Schweden, Russland und in die baltischen Staaten bietet der Lübecker Hafen attraktive und leistungsfähige Hinterlandverbindungen, die auch für die Logistikakteure in der Region Mannheim/Ludwigshafen von großem Interesse sind. So wird zum Beispiel aus Ludwigshafen die Destination Stockholm in der Kombination Bahn/Schiff ab Lübeck in nur 36 Stunden erreicht.

In der abschließenden Paneldiskussion, die von Ingo Egloff moderiert wurde, fand ein reger Austausch zu den Themenfeldern aktueller und zukünftig möglicher Kombi- und Intermodalverkehrslösungen zwischen den Teilnehmern Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, Jörg Ullrich, Vorsitzender logRegio e.V., Christoph Klein, Abteilungsleiter Agenturservices KTL Kombi Terminal Ludwigshafen, und Daniela Andreß, Referentin Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e.V., statt. Die Chancen und Potenziale für eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Hafen- und Logistikregionen Lübeck sowie Hamburg und Mannheim/Ludwigshafen wurden dabei ausführlich diskutiert. 

Die Lübecker Delegation setzte sich zusammen aus: Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, Spedition Bode GmbH & Co. KG, European Cargo Logistics GmbH, Verein Lübecker Spediteure e.V., Containerships CSG Germany GmbH, PostNord Logistics GmbH, Stena Line Scandinavia AB, TT-Line GmbH & Co. KG, Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V., Hansestadt Lübeck, IHK zu Lübeck, Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, logRegio Branchennetzwerk der Logistik für die Region Lübeck e.V.. Von Hafen Hamburg Marketing e.V. nahmen an der Veranstaltung HHM Vorstand Ingo Egloff sowie Markus Heinen und Volker Hahn aus der Repräsentanz Deutschland-West und Jürgen Behrens, Leiter der Repräsentanz Deutschland-Süd, teil. In den Händen von Jürgen Behrens lag auch die Organisation der für alle Teilnehmer als sehr informativ beurteilten Networking-Veranstaltung.

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

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