17. Juli 201513:21Wirtschaft

Fertigstellung neuer Öl-Löschanlage im Elbehafen

Brunsbüttel Ports installiert zweiten Öl-Löscharm. Rohölumschlag für die Raffinerie Heide entspricht jüngsten technischen Qualitätsstandards. Gesamtinvestition von rund 1,2 Millionen Euro abgeschlossen. Mehr als 144 Millionen Tonnen Rohöl bisher gelöscht.
 
Mit der Inbetriebnahme des zweiten Öl-Löscharms ist die Umrüstung der neuen Öl-Löschanlage im Elbehafen Brunsbüttel abgeschlossen. Mit dieser Anlage wird der Rohölumschlag für die Raffinerie Heide durchgeführt. Für die Erneuerung und Optimierung der Anlage investierte Brunsbüttel Ports insgesamt rund 1,2 Millionen Euro.
 
Der Hafenbetreiber nutzt bereits seit vergangenem Jahr erfolgreich den ersten der beiden neuen Ölverladearme. Parallel dazu wurde nun der zweite Arm demontiert und durch sein Nachfolgemodell ersetzt. Für die Montage wurde die Kombination eines 400-Tonnen-Kran und eines 200-Tonnen-Kran herangezogen.
 
„Die neue Anlage bedeutet in jederlei Hinsicht einen Schritt Richtung Zukunft. Technisch entspricht sie den jüngsten Anforderungen für einen schnellen, sicheren und nachhaltigen Rohölumschlag. Wirtschaftlich ist diese Investition ein wichtiges Symbol für die weitere gemeinsame Zukunft des Elbehafens und der Raffinerie Heide“, erklärt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. Die Projektpartner verbindet eine lange Erfolgsgeschichte im Rohölumschlag. Derzeit laufen monatlich drei bis vier Öltanker mit einer Ladungsmenge von jeweils ca. 60.000 bis 80.000 Tonnen pro Schiff den Elbehafen an. Jürgen Wollschläger, Geschäftsführer der Raffinerie Heide GmbH, berichtet: „Mit der Installation des zweiten neuen Entladearms sichern wir die Liefermengen langfristig. 80 % des Rohöls, das in der Raffinerie Heide verarbeitet wird, beziehen wir aus dem Elbehafen. Eine gesicherte und zuverlässige Rohölversorgung durch den Elbehafen ist Grundlage unserer Arbeit in Hemmingstedt.“
 
Der Elbehafen hat im Vorjahr rund 3,2 Millionen Tonnen Rohöl umgeschlagen. Die Halbjahresbilanz fürs laufende Jahr verzeichnet ein Umschlagsvolumen von fast 1,8 Millionen Tonnen Rohöl. Seit der ersten Verladung von Rohöl im Jahr 1967 erreichte der Elbehafen einen Gesamtumschlag von mehr als 144 Millionen Tonnen Rohöl.
 
Vor 48 Jahren, im Juli 1967, wurde der Elbehafen eröffnet, der unter anderem für die Versorgung der Hemmingstedter Raffinerie gebaut wurde. Mit seinem Fassungsvermögen für größere Mengen und Schiffe ergänzt er den im Nord-Ostsee-Kanal gelegenen Ölhafen. Die „NAESS LEADER“ löschte hier als erster Großtanker Rohöl für die Raffinerie in Hemmingstedt.

Die Raffinerie Heide GmbH ist ein Unternehmen der Klesch-Gruppe und zählt mit rund 500 Mitarbeitern und 30 Auszubildenden zu den größten Arbeitgebern in Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen verfügt über eine Verarbeitungskapazität von 4,5 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr, so viel wie der komplette Mineralölbedarf Schleswig-Holsteins. Die 1940 erbaute Raffinerie Heide produziert klassische Mineralölerzeugnisse wie Ottokraftstoffe, Diesel- oder Flugkraftstoff. Zudem stellt sie leichtes Heizöl sowie Grundstoffe für die chemische Industrie her.


 
 

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