15. Januar 201513:51Hinterland

Erwartungsvoller Optimismus der Speditionsbranche aufs neue Jahr beim 19. Neujahrsempfang des Verein Hamburger Spediteure

Mit 160 Gästen ist der Hamburger Übersee-Club zum 19. Neujahrsempfang vom Verein Hamburger Spediteure (VHSp) ausgebucht. Vertreter der Hamburger Bürgerschaft, der Speditionsbranche, der Logistik und Hafenwirtschaft folgten der Einladung zum traditionellen Neujahrsessen. Es ist das Netzwerktreffen von Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft, das den geselligen Informationsaustausch und die Kontaktpflege fördern soll.

„Nach einem ordentlichen Jahr 2014 blicken die Spediteure einiger Unwägbarkeiten zum Trotz optimistisch dem neuen Jahr entgegen. Mit der Entwicklung unseres 12-Punkte-Plans haben wir im Vorjahr begonnen, die Probleme im Hamburger Hafen hinsichtlich der Verkehrs- und Abfertigungssituation effektiv anzupacken. Wir gehen davon aus, diesen Plan in 2015 komplett realisieren zu können“, begrüßt der Vereins-Geschäftsführer Kurt-Jürgen Schimmelpfeng seine Gäste. Für Schimmelpfeng ist der 19. Neujahrsempfang zugleich der letzte Jahresauftakt, den er offiziell in seiner Funktion als Geschäftsführer eröffnet. Mit dem Jahreswechsel hat der VHSp seine Geschäftsführung um Stefan Saß erweitert. In der Doppelspitze übernimmt Saß seit Januar sukzessive seine neuen Aufgaben, bevor Schimmelpfeng ihm zum 1. Mai das Staffelholz für die alleinige Verantwortung übergeben wird.

Der Vorsitzer des VHSp, Johan P. Schryver, blickt in seiner Begrüßung auf die Chancen und Herausforderungen des bevorstehenden Jahres und beginnt in diesem Zusammenhang mit der nahenden Bürgerschaftswahl in Hamburg. „In puncto Infrastruktur haben wir trotz der bereits aufgenommen Maßnahmen Erwartungen an den neuen Senat. Diese umfassen die Ertüchtigung unserer immer noch teilweise maroden Infrastruktur in der Metropolregion sowie die ausreichende Bereitstellung der hierfür nötigen finanziellen Mittel. Dafür muss Hamburg sich auch beim Bund einsetzen“, erklärt der Speditionsexperte. Schryver bekennt sich im Weiteren als Befürworter für die Hamburger Oympiabewerbung. Aus dem Blickwinkel der Logistikbranche sei die potenzielle Ausführung der Spiele jedoch an Bedingungen zu knüpfen. So sind die Kosten in dem dann vorgesehenen Rahmen zu halten und die originäre Nutzbarkeit der Hafenflächen nicht zu gefährden. In Bezug auf die noch ausstehende Entscheidung zur Fahrrinnenanpassung der Elbe verliert Schryver nicht viele Worte, sondern verweist auf das am Vortag eingelaufene weltgrößte Containerschiff, die Globe von China Shipping. Der Notwendigkeit der Elbvertiefung verleiht der Vorsitzer Nachdruck mit den Worten „hoffentlich war die Globe nicht zum letzten Mal im Hamburger Hafen“.

Der diesjährige After-Dinner-Speaker, Axel Plaß, Vorstandsmitglied und Geschäftsführender Gesellschafter von Konrad Zippel Spediteur, rundet mit seinem persönlichen Blick auf die fast 140-jährige Geschichte seines Unternehmens den Spediteursabend ab. Plaß prägt bereits seit 25 Jahren die Zippel Group und nutzt die Gelegenheit seiner kurzweiligen Rede, um seine Dankbarkeit gegenüber seiner Mentoren, Partner und der Branche zum Ausdruck zu bringen.

 

Über den Verein Hamburger Spediteure

Der Verein Hamburger Spediteure e.V. (VHSp) wurde bereits 1884 in der Hansestadt gegründet und hat rund 340 Mitglieder. Der VHSp vertritt die Interessen der Hamburger Spediteure auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene gegenüber anderen Wirtschaftsverbänden, der Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Neben einem umfangreichen und vielfältigen Informationsangebot bietet der VHSp seinen Mitgliedern auch Beratungen und regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Als Tarifvertragspartner verhandelt der VHSp als Arbeitgebervertretung mit der zuständigen Gewerkschaft über Lohn-, Gehalts- und Manteltarifverträge.

 

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