13. August 201412:57

Erster Rammschlag für die Neue Bahnbrücke Kattwyk

Mit einem feierlichen ersten Rammschlag begannen am 13. August offiziell die Bauarbeiten für die Neue Bahnbrücke Kattwyk.

Mit ihrem markanten Erscheinungsbild und der verkehrsstrategischen Bedeutung als Ost-West-Verbindung durch das Hafengebiet spielt die Kattwykbrücke seit Jahrzehnten eine zentrale Rolle im Hamburger Hafen. Die kontinuierliche Entwicklung des Hafens und das damit verbundene steigende Verkehrsaufkommen bringen die 1973 erbaute Hubbrücke an den Rand ihrer technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – es wird Zeit, eine der wichtigsten Querungen der Süderelbe an das Hafenwachstum anzupassen. Die Neue Bahnbrücke Kattwyk wird zukünftig ausschließlich den Bahnverkehr und die bestehende Kattwykbrücke den Straßenverkehr aufnehmen.

„Der erste Rammschlag für die Neue Bahnbrücke Kattwyk ist ein wichtiger Impuls für eines der derzeit größten und ehrgeizigsten Bauvorhaben im Hamburger Hafen“, sagt Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

„Mit dem Bau der Neuen Bahnbrücke Kattwyk kommen wir einen entscheidenden Schritt in der Entflechtung der Verkehre im Hamburger Hafen voran. Dadurch steigern wir die Leistungsfähigkeit der Ausweichstrecke zur Haupthafenroute enorm“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Port Authority (HPA).

Der langfristige Erhalt und zukunftsfähige Ausbau der Kattwykquerung stehen in direktem Zusammenhang mit der smartPORT Philosophie der HPA. Der Bau der Neuen Bahnbrücke Kattwyk fügt sich nahtlos in das Konzept einer intelligenten Steuerung von Verkehrs- und Warenflüssen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten ein – für den Erhalt der bestehenden Kattwykbrücke und für eine langfristige Entwicklung des Hamburger Hafens zum smartPORT.

Durch die Verbindung der Kattwykbrücke mit der Neuen Bahnbrücke Kattwyk entsteht ein architektonisch und technologisch einzigartiges Gesamtbauwerk, welches das Hafenbild entscheidend prägen wird – und das voller Herausforderungen steckt. Umso mehr, als das der Neubau im laufenden Verkehrsbetrieb realisiert wird.

Neben dem Brückenbau samt Gleisbau und Oberleitungen muss unter anderem auch eine gemeinsame Steuerung berücksichtigt werden, damit sich beide Brücken parallel öffnen können. Im Zuge des Neubaus wird auch die Elektro- und Steuerungstechnik der Kattwykbrücke umfassend modernisiert.

Der Planungsfeststellungsbeschluss für die Gesamtmaßnahme wurde Anfang 2013 erteilt. Die Baumaßnahme wird in mehreren Abschnitten umgesetzt. Die Bauarbeiten für die aufwendige Anbindung der neuen Brücke auf der Ostseite der Süderelbe haben bereits begonnen. Im Jahr 2020 sollen die ersten Züge über die Neue Bahnbrücke Kattwyk rollen. Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive des Umbaus des Verkehrsknotens am Kattwykdamm betragen rund 208 Millionen Euro.

Daten und Fakten zum Brückenneubau:

Gesamtlänge der Brücke: 287 m
Breite der Brücke: 15,30 m
Länge des beweglichen Hubteils: 133 m
Hubhöhe: 45,70 m
Durchfahrtsbreite für Schiffe: 108 m

 

Hamburg Port Authority

Die Hamburg Port Authority betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Dazu stellt die HPA die erforderlichen Flächen bereit und übernimmt alle hoheitlichen Aufgaben und hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen. www.hamburg-port-authority.de

 

Pressekontakt:

HPA Hamburg Port Authority
Tel.: +49 40 42847-2300
pressestelle@hpa.hamburg.de