• 23. April 2020
  • 10:20
  • Wirtschaft

Erste Komponenten für den neuen Vielzweck-Kran erreichen Brunsbütteler Elbehafen vorzeitig – trotz Corona

Auch in Zeiten von Corona tätigt Brunsbüttel Ports Großinvestitionen im Hafen. Große und schwere Kran-Komponenten werden mit eigenem Kran entladen. Umweltbewusster Transport der Komponenten erfolgte mit dem Binnenschiff über den Wasserweg.

Die ersten Komponenten für den neuen leistungsstarken Kran 7 im Brunsbütteler Elbehafen sind entladen worden. Bereits am Vorabend erreichte das Binnenschiff mit dem Portalturm (5 Meter hoch, 10 Meter lang und 39 Tonnen schwer), dem Portalriegel (17 Meter lang, 6 Meter breit, 4 Meter hoch und 78 Tonnen schwer) und der Maschinenhausplattform (84 Tonnen schwer) den Brunsbütteler Universalhafen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die großen und schweren Komponenten mit dem eigenen starken Kran 6 mühelos und schnell aus dem Binnenschiff an Land gehoben und werden nun für die Montage zum „neuen Hingucker des Hafens“ vorbereitet. Weitere Transporte über den Wasserweg und die Straße werden in den nächsten Wochen folgen, um alle Komponenten zu einem großen Kran im Brunsbütteler Elbehafen zusammenzubauen.

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group freut sich über den reibungslosen Transport und Umschlag: „Wir haben das Binnenschiff als Transportmittel bewusst gewählt, um die Transporte der voluminösen und schweren Kran-Komponenten aus Stettin und Eberswalde von der Straße auf das Wasser zu verlagern. Dadurch wurden nicht nur die Straßen von Schwertransporten entlastet, sondern auch ein möglichst umweltbewusster Transport ermöglicht. Wir freuen uns, dass die ersten Komponenten nun bei uns eingetroffen sind und wir mit unserem eigenen Kran und eigenen Mitarbeitern unser neues universales und starkes Umschlaggerät in Empfang nehmen konnten.“

Der Baufortschritt liegt deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan, bis Ende Juni 2020 soll der neue Vielzweck-Kran im Brunsbütteler Elbehafen errichtet sein. Insgesamt 8 Millionen Euro investiert Brunsbüttel Ports in den neuen Doppellenker-Wippdrehkran, die dazugehörigen technischen Anlagen und die baulichen Vorbereitungen. „Es freut mich besonders, dass der schnelle Baufortschritt auch in Zeiten von Corona dank der guten Zusammenarbeit mit dem Hersteller und der reibungslosen Produktion möglich war und wir auch in dieser besonderen Zeit weiter große Investitionen tätigen können. Unser neuer Kran wird uns bereits einige Zeit früher als geplant für unsere Umschlagstätigkeiten zur Verfügung stehen, sodass wir noch größere Gütermengen noch flexibler und kundenorientierter umschlagen können“, so Schnabel.

Das Kranmodel „TUKAN“ hat durch seine neue Technologie eine hohe Energieeffizienz und geringe Lärmemissionen und ist damit besonders umweltfreundlich.Die Hubleistung im Elbehafen wird von derzeit 120 Tonnen mit dem neuen Kran auf 240 Tonnen im Tandemhub verdoppelt. Durch die hohe Hubleistung und die große Auslage des Krans von max. 63 Metern können zukünftig noch schwerere Güter umgeschlagen werden, auch von Schiff zu Schiff im Transshipment.

Pressekontakt

Brunsbüttel Ports GmbH
Frank Schnabel
Geschäftsführung
Tel.: 04852-884-35
E-Mail: f.schnabel@schrammgroup.de

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