11. Oktober 201613:51Hinterland

Erst Informationen, dann Networking: Der Hamburger Hafen stellt sich in Warschau erneut erfolgreich der polnischen Wirtschaft vor

Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe für die Verteilung polnischer Im- und Exporte. 238.000 TEU (20 Fuß-Standardcontainer) wurden 2015 per Feederschiff in regelmäßigen Liniendiensten via Hamburg zu oder von den Containerterminals in Gdansk, Gdynia und in Szczecin transportiert. Landseitig verkehren zwischen Hamburg und Polen wöchentlich 69 Containerzugverbindungen, die jährlich etwa 80.000 TEU befördern. Per Lkw werden rund 95.000 TEU über die Straßen transportiert. Mit Blick auf die wichtigsten Handelspartner im seeseitigen Containerverkehr mit dem Hamburger Hafen nimmt Polen im ersten Halbjahr 2016 mit 108.000 TEU (-17,0 Prozent) Rang 12 ein. Neben einem Rückgang im Feederverkehr sind auch direkte Anläufe von Liniendiensten ein Grund für diese Entwicklung im ersten Halbjahr. Auch wenn der Hamburger Hafen sich in einem stark ausgeprägten Wettbewerbsumfeld befindet, betonten die 210 Gäste des Hafenabends in Warschau, dass der Hamburger Hafen mit seinen weltweiten Linienverbindungen und vielfältigen Logistikdienstleistungen für die polnische Wirtschaft unverändert die Funktion eines leistungsstarken Hafen- und Logistikzentrums übernimmt. Die von der Hafen Hamburg Marketing Repräsentanz in Warschau organisierte Veranstaltung brachte am 28. September 2016 hochrangige Vertreter der polnischen Transport- und Logistikbranche mit den Partnern aus der Metropolregion Hamburg zusammen.
 
In ihrem Grußwort hob Anke Konrad, Leiterin der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft, hervor, dass sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen in den letzten 25 Jahren enorm entwickelt haben und beide Länder starke Partner geworden sind. Hierzu haben auch die Handelsbeziehungen zwischen der Transport- und Logistikbranche Polens und dem Hamburger Hafen beigetragen. Marek Tarczynski, Präsident der Polnischen Kammer für Spedition und Logistik, ermunterte in seiner Begrüßungsrede, insbesondere die polnischen Unternehmensvertreter, trotz wirtschaftlichen und politischen Erschwernissen, optimistisch in die Zukunft zu blicken und den Hafenabend als Anlass für einen konstruktiven Austausch, gemeinsame Projekte und den Ausbau von bestehenden Kooperationen zu nutzen. Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing unterstrich in seiner Ansprache, dass der Hamburger Hafen intensiv daran arbeite, sich auf die zukünftigen Herausforderungen einzustellen. „Durch zahlreiche Infrastrukturprojekte, die Optimierung der Lkw-Abfertigung und den Ausbau der Liegeplätze für Großschiffe über 19.000 TEU ist der Hamburger Hafen für die Zukunft gut gerüstet. Hamburg wird auch in der Zukunft ein geschätzter Handelspartner für polnische Kunden sein“, so Egloff.

Tagesprogramm „Der Hamburger Hafen für Praktiker“
 
Im Vorfeld des Hafenabends fand am Nachmittag die Informationsveranstaltung „Der Hamburger Hafen für Praktiker“ statt. Während der Hafenabend sich vorrangig dem Networking widmet, bietet die Informationsveranstaltung eine hervorragende Kommunikationsplattform für Vertreter der polnischen Wirtschaft und Unternehmen der Hafen- und Logistikregion Hamburgs. Vertreter der Firmen Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG, Hamburger Hafen und Logistik AG, C. Steinweg (Süd-West Terminal) GmbH & Co. KG und Heinrich Osse Lagerhaus GmbH informierten in Vorträgen die rund 90 Teilnehmer über neue Transport- und Logistikleistungen im Hamburger Hafen.
 
Für die Pflege und den Ausbau der guten Beziehungen zwischen Polen und Hamburg setzt sich mit großem Engagement die seit 1996 in Warschau bestehende Hafen Hamburg Marketing Repräsentanz unter der Leitung von Maciej Brzozowski ein. „Der Hafenabend ist in der Seehafenverkehrsbranche Polens seit 20 Jahren fest etabliert", so Brzozowski. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, beide Veranstaltungsformate zu kombinieren. Der Mix aus Informationen und Networking bietet für jeden Teilnehmer den passenden Rahmen für seine Interessen.“
 
 
    Pressekontakt
  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

    +49 40 37709 110
  • Julia Delfs

    Julia Delfs

    +49 40 37709 118
  • Annette Krüger

    Annette Krüger

    +49 40 37709 112